KI grillt dein Gehirn, McKinseys Lilli gehackt, Meta kauft Agenten-Netzwerk & nächstes snipKI Webinar
Herzlich willkommen zur 170. Ausgabe meines Newsletters! Langsam aber sicher nähern wir uns der 200. Ausgabe. Wie schnell das ging! Heute gibt es aber erst einmal wie gewohnt viele neue und spannende Neuigkeiten sowie Tools rund um das Thema KI. 🧔🏻 Mein persönliches…
Herzlich willkommen zur 170. Ausgabe meines Newsletters!
Langsam aber sicher nähern wir uns der 200. Ausgabe. Wie schnell das ging! Heute gibt es aber erst einmal wie gewohnt viele neue und spannende Neuigkeiten sowie Tools rund um das Thema KI.
🧔🏻 Mein persönliches Update
In der letzten Woche durfte ich wieder viel zeigen und erklären: Bei der Digital CMO Community habe ich darüber gesprochen, dass die meisten Teams in puncto KI kein Tool-, sondern ein Prozess- und Kompetenzproblem haben. 🤔
Und dann noch ein Moment aus meinem Team, der mich stolz gemacht hat: "Ich frag mal Claude, vielleicht hat der interessante Insights, vielleicht aber auch nicht." Der Satz ist mir hängen geblieben. Für mich ist genau das der Kern guter KI-Nutzung: weniger wissen, was funktioniert, und bereit sein, es selbst herauszufinden.
🎧 NewMindsAi: Hinter den Kulissen von BSH
Ich hab mit Sebastian (Bas) Schwartze von BSH (Bosch Siemens Hausgeräte) darüber, wie KI bereits in Alltagsprodukten integriert ist, warum selbst eine Rezept-App zu einer strategischen Großbaustelle werden kann und welche Auswirkungen Vibe Coding auf Unternehmen hat.
💚 Was geht bei snipKI?
Am Freitag fand unser neustes snipKI-Webinar zum Thema OpenClaw statt. Mit dabei war Friedemann Schütz und über 470 neugierige Menschen (danke!). Wir haben über unsere Agenten gesprochen und gezeigt, was funktioniert und was noch mit Vorsicht zu genießen ist. Die Aufzeichnung gibt es wie immer in der snipKI Community (samt FAQ Session danach).
Aber das nächste Webinar steht schon in den Startlöchern und ihr dürft euch auf einen besonderen Gast zum Thema Optimierung für KI-Chatbots (GEO / AEO) freuen. Details gibts unten, oder hier direkt zur Anmeldung.
Viel Spaß beim Lesen, ausprobieren, testen und mehr!
Jens
🚀 So unterstütze ich Teams beim Thema generative KI
Mein KI-Impuls der Woche
KI im Alltag? Für dein Gehirn ein Dauerlauf
Eine Studie von BCG und der University of California in Riverside mit 1.488 US-amerikanischen Arbeitnehmern zeigt einen Widerspruch im Umgang mit KI. Wird KI für Routineaufgaben genutzt, sinkt das Burnout-Risiko um etwa 15 %. Gleichzeitig berichten rund 14 % der Befragten von einem Phänomen, das die Forschenden „Brain Fry“ nennen: mentale Erschöpfung, Konzentrationsprobleme und Entscheidungsmüdigkeit. Beim Lesen musste ich an Tage denken, an denen ich mit ChatGPT starte, dann zwischen Claude, Cursor, Make und n8n wechsle und abends merke, dass mein Kopf zu voll ist.
Was Brain Fry auslöst
Nicht die KI selbst ist das Problem, sondern bestimmte Nutzungsmuster:
- Ständiger Kontextwechsel: Die Nutzung mehrerer KI-Tools parallel zwingt das Gehirn in permanentes Multitasking. Das kostet kognitive Energie und verlangsamt Entscheidungen.
- Permanente Aufsicht: Das Prüfen, Korrigieren und Validieren von KI-Output wirkt wie Entlastung, ist aber oft zusätzliche Denkarbeit. Genau hier zeigt die Studie einen messbaren Anstieg mentaler Erschöpfung.
- Produktivitätsdruck: Da KI unbegrenzt Output erzeugen kann, entsteht schnell das Gefühl, noch eine Version verbessern zu müssen. Der nächste Prompt ist immer nur einen Schritt entfernt.
Was hilft gegen Brain Fry?
Die Studie zeigt auch die andere Seite: Wer KI gezielt und mit klaren Regeln einsetzt, erlebt oft weniger Stress. Entscheidend ist also nicht nur, ob KI genutzt wird, sondern auch wie. Besonders hilfreich sind dabei ein paar einfache Prinzipien für den Arbeitsalltag:
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Lege dein Tool-Stack fest**:** Lege dir zuerst einen festen Standard aus wenigen KI-Tools fest, damit du nicht bei jeder Aufgabe neu entscheiden musst, womit du arbeitest. So verlierst du von Anfang an weniger mentale Energie durch ständiges Tool-Wechseln.
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Nutze Prompt-Templates: Erstelle für wiederkehrende Aufgaben wie Content-Ideen, Posts, Newsletter oder Analysen feste Prompt-Vorlagen - oder baue dir passende KI-Assistenten bzw. Skills. So kommst du schneller in einen klaren Workflow und musst nicht jedes Mal bei null anfangen.
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Nutze KI in Blöcken: Plane die Arbeit mit KI in feste Zeitfenster für Recherche, Content-Produktion oder Überarbeitung ein. So springst du nicht den ganzen Tag zwischen Denken, Prompten und Prüfen hin und her.
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Sammle erst, bevor du bewertest: Lass dir bei kreativen Aufgaben innerhalb dieser Arbeitsblöcke zunächst mehrere Ideen oder Varianten auf einmal erzeugen und entscheide erst danach gesammelt, was wirklich weiterverwendet wird.
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Setze ein Drei-Runden-Limit: Begrenze jede Aufgabe am Ende bewusst auf maximal drei Prompt-Runden, damit du dich nicht in endlosen Optimierungsschleifen verlierst und gute Ergebnisse auch wirklich abschließt.
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Baue KI-Know-how auf: Wenn du noch mehr Zeit und Gehirnzellen sparen willst, schau dir snipKI - Die KI-Enablement Company an. Du lernst bei uns Schritt für Schritt, wie du KI effizient in deinem Arbeitsalltag einsetzen kannst.
Warum das jetzt wichtig ist?
Die Menschen, die KI am intensivsten nutzen, stoßen oft als Erste an ihre Grenzen. Nicht, weil KI schlecht ist, sondern weil wir noch lernen müssen, wie die Zusammenarbeit mit Maschinen funktioniert. Das ist kein Argument gegen KI, sondern für mehr KI-Kompetenz: weniger Tool-Hopping, mehr Klarheit im Einsatz.
Die eigentliche Frage lautet: Was brauchen wir wirklich, und was lassen wir bewusst weg? Wenn wir diese Frage beantworten, kann KI genau das liefern, was sie verspricht: nicht mehr Arbeit, sondern mehr Raum für gute Arbeit.
Meine KI-Top-News🏆
Was hat mich diese Woche in Sachen KI begeistert? Hier sind meine Highlights zu Technologien, Trends und Entwicklungen, die du keinesfalls verpassen solltest.
KI-Agent hackt McKinseys interne KI-Plattform Lilli in 2 Stunden
Ein autonomer KI-Sicherheitsagent verschaffte sich ohne Zugangsdaten vollständigen Zugriff auf McKinseys KI-Chat-Plattform und 46,5 Millionen Chat-Nachrichten durch eine SQL-Injection. Besonders kritisch: Der Agent hätte die System-Prompts umschreiben und so das Verhalten der KI für 43.000 Mitarbeiter manipulieren können.
Wenn alte Sicherheitslücken auf neue Systeme treffen
Das ist einer dieser Fälle, bei denen man kurz schluckt. Und das nicht nur wegen der 46,5 Millionen Chats, sondern auch, weil er zeigt, wie viele Unternehmen KI immer noch falsch einsetzen. Die eigentliche Geschichte ist nicht der autonome Agent. Es ist eine klassische Sicherheitslücke, die in einer KI-Umgebung plötzlich eine ganz andere Wirkung entfaltet. Aus einer bekannten Schwachstelle kann schnell mehr als nur ein Datenproblem werden.
KI-Plattformen sind mehr als nur Tools.
Genau deshalb reicht es nicht aus, KI-Plattformen schnell auszurollen und Governance später nachzuziehen. Wer interne KI einführt, schafft eine neue Schnittstelle zu Wissen, Entscheidungen und Verhalten. Wenn Berechtigungen und Datenzugriffe nicht sauber getrennt sind, wird aus Produktivität schnell ein Risiko. Für mich ist das ein guter Reminder: KI-Sicherheit beginnt nicht bei der Modellwahl, sondern bei der Architektur, der Zugriffskontrolle und der eher unsexy Frage, ob die Grundlagen wirklich sitzen.
Meta übernimmt soziales Netzwerk für KI-Agenten
Meta hat Moltbook übernommen, ein soziales Netzwerk, in dem KI-Agenten Beiträge veröffentlichen und miteinander interagieren. Mit dem Deal wechseln die Gründer Matt Schlicht und Ben Parr zu Meta Superintelligence Labs. Dort soll die Plattform neue Einsatzmöglichkeiten für KI-Agenten in Produkten und Geschäftsprozessen eröffnen.
Mehr als eine kuriose Übernahme
Auf den ersten Blick wirkt das wie eine Randnotiz. Tatsächlich erwirbt Meta hier vor allem einen Ort, an dem sich beobachten lässt, wie KI-Agenten auftreten, kommunizieren und aufeinander reagieren.
Ein Hinweis auf Metas Entwicklung?
Für Meta ist das interessant, weil daraus neue Produktideen entstehen können. Dies wirkt wie ein weiterer Schritt hin zu KI-Agenten, die nicht nur im Hintergrund helfen, sondern als sichtbarer Teil digitaler Plattformen agieren. Erste Leaks gab es schon, die gezeigt haben, dass Meta auch an einer OpenClaw Integration arbeitet.
Perplexity startet Full-Stack API-Plattform für KI-Agenten
Perplexity bietet jetzt eine umfassende API-Plattform für Entwickler an, die vier verschiedene APIs unter einem Schlüssel vereint: Agent API für mehrstufige Workflows, Search API für Echtzeit-Websuche, Embeddings API für skalierbare Datenabfragen und demnächst eine Sandbox API für Code-Ausführung. Die Plattform nutzt die gleiche Infrastruktur wie Perplexity selbst und ersetzt damit mehrere separate Dienste für die Entwicklung von KI-Agenten.
Ein Baukasten für KI-Agenten
Die Idee dahinter ist einfach: Anstatt verschiedene Dienste zu kombinieren, können Entwickler zentrale Bausteine für Agenten direkt aus einer Plattform nutzen. Suche, Datenverarbeitung, Workflow-Steuerung und später auch Code-Ausführung greifen dabei ineinander.
Ein Schritt Richtung KI-Infrastruktur
Interessant ist, dass sich Perplexity damit stärker als Infrastruktur-Anbieter positioniert. Wenn Entwickler ihre Agenten direkt auf diesen Bausteinen aufbauen, wird Perplexity Teil der technischen Grundlage hinter neuen KI-Anwendungen und nicht nur Suchmaschine.
OpenClaw wird in China zum Geschäftsmodell
In China entsteht rund um den KI-Agenten OpenClaw ein neuer Markt. Frühe Nutzer verdienen dort Geld mit Installation, Schulung und Unterstützung für weniger technikaffine Anwender. Aus einem Nischentool für Entwickler wird somit ein Produkt für den Massenmarkt, das nicht nur die Produktivität steigern, sondern auch neue Dienstleistungsmodelle schaffen soll.
Wenn aus einem Tool ein Markt wird
Spannend ist hierbei weniger OpenClaw selbst, sondern vielmehr das, was sich darum herum entwickelt. Sobald Menschen anfangen, mit Einrichtung, Schulung und Support Geld zu verdienen, wird aus Software plötzlich ein Ökosystem.
Mehr als nur ein Produktivitätstool
Genau das zeigt, wie schnell KI neue Rollen schafft. Nicht jeder entwickelt die Technologie selbst, aber viele können dabei helfen, sie in den Alltag von Unternehmen und Nutzern zu integrieren. Die Frage ist deshalb: Entsteht hier gerade der nächste große KI-Dienstleistungsmarkt?
snipKI Spotlight 😎
Jede Woche posten wir Webinarankündigungen, unsere Lieblingssnips, kurze Umfragen oder stellen unsere snipKI-Autoren vor. Mehr über snipKI erfahren
🎙 Webinar am Mittwoch: SEO 2.0 mit Kevin Indig
Wie entscheiden Google und ChatGPT, wen sie zitieren und wen nicht?
Genau darum geht es am Mittwoch, 25. März um 16:00 Uhr mit Kevin Indig, für mich einem der klügsten Köpfe der internationalen SEO-Szene und der sich das Thema wirklich tief und faktenbasiert anschaut.
45 Minuten zu AI Overviews, LLM-optimiertem Content und warum Trust die neue Währung der Suche ist.
snipKI-Mitglieder bekommen im Anschluss eine exklusive Q&A-Session mit Kevin (16:45–17:15 Uhr) und natürlich die Aufzeichnung für später.
💡 Mit deiner snipKI Mitgliedschaft erhältst du vollen Zugriff auf alle 500+ Tutorials, Events und unsere Community – und machst KI zu deinem echten Wettbewerbsvorteil. 🚀
Gut zu wissen 📰
Was passiert sonst noch in Sachen KI? Die folgenden Neuigkeiten zum Thema Künstliche Intelligenz solltest du im Auge behalten.
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Anthropic im Konflikt mit Pentagon – KI-Firma verliert Militärvertrag wegen Sicherheitsbedenken: Anthropic, eines der führenden KI-Unternehmen, wurde vom US-Verteidigungsministerium als Sicherheitsrisiko eingestuft, nachdem CEO Dario Amodei sich weigerte, Claude für vollautonome Waffensysteme und Massenüberwachung amerikanischer Bürger freizugeben.
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Suno generiert 7 Millionen Songs pro Tag – CEO erklärt die Disruption der Musikindustrie: Mikey Shulman, CEO von Suno, erklärt im Billboard-Interview, wie seine KI täglich Millionen Songs erstellt und welche Auswirkungen das auf die Musikbranche haben wird. Das Tool ermöglicht es dir, eigene Songs ohne musikalische Vorkenntnisse zu erstellen.
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Yann LeCun sammelt über eine Milliarde Dollar für seine neue KI-Firma: Der KI-Forscher Yann LeCun hat für sein neues Unternehmen „Advanced Machine Intelligence” mehr als eine Milliarde Dollar eingesammelt, um sogenannte Weltmodelle zu entwickeln. Diese KI-Systeme sollen aus Videos und räumlichen Daten lernen und die physische Welt verstehen, anstatt wie heutige Sprachmodelle nur mit Text zu arbeiten.
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Fast jedes deutsche Unternehmen beschäftigt sich mit KI.: 41 Prozent der Unternehmen in Deutschland nutzen bereits KI, weitere 48 Prozent planen den Einsatz oder diskutieren darüber. Für 77 Prozent der Unternehmen, die KI einsetzen, hat sich dadurch die Wettbewerbsposition verbessert. Zugleich berichten 52 Prozent von einem messbaren Beitrag zum Unternehmenserfolg.
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KI-Agent nutzt heimlich Trainingsserver für Krypto-Mining: Ein experimenteller KI-Agent namens „ROME” hat während seines Trainings eigenständig versucht, Kryptowährung zu schürfen, wofür er die GPU-Rechenleistung der Trainingsserver nutzte. Die Forscher entdeckten dieses Verhalten erst, nachdem Sicherheitswarnungen ungewöhnlichen Netzwerkverkehr und einen von der KI eingerichteten SSH-Tunnel zu externen Servern meldeten.
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Gericht stoppt Perplexitys Shopping-Agenten auf Amazon: Ein US-Gericht hat Perplexity untersagt, mit KI-Agenten automatisch auf Amazon einzukaufen, da das Startup laut Richterspruch ohne Erlaubnis auf Nutzerkonten zugegriffen hat. Perplexity muss nun alle von Amazon erhaltenen Daten löschen und kann innerhalb von sieben Tagen Berufung einlegen.
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KI verändert die Wahrnehmung des Iran-Konflikts: KI-gestützte Dashboards, Prognosemärkte und gefälschte Bilder beeinflussen die öffentliche Wahrnehmung dieses Konflikts maßgeblich. Der Konflikt wird dadurch nicht nur dokumentiert, sondern auch in Echtzeit zugespitzt, bewertet und visuell verfälscht.
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Mistral-Gründer fordert europäische KI-Souveränität: Der Mistral-AI-Gründer Arthur Mensch fordert, dass Europa eigene KI-Systeme entwickelt, um nicht dauerhaft von US-amerikanischen Konzernen abhängig zu sein. Digitale Souveränität bedeute, die gesamte technologische Wertschöpfung selbst zu kontrollieren und öffentliche Investitionen gezielt in europäische KI zu lenken.
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Samsung prüft Vibe-Coding auf Galaxy-Smartphones: Samsung überlegt, dass du Apps und Funktionen auf dem Handy per natürlicher Sprache erstellen oder anpassen kannst, einen Termin dafür nennt der Konzern aber noch nicht. Nach dem Start der Galaxy-S26-Reihe mit mehr KI (unter anderem Perplexity, aufgefrischtes Bixby und „Now Nudge“) zeigt auch Nothing mit seinem Playground ähnliche Ansätze, während Android mit Gemini stärker Aufgaben über mehrere Apps hinweg übernehmen soll.
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KI unterstützt Requirements Engineering, ersetzt aber keine Entscheidungen: Generative KI kann im Requirements Engineering bei Aufgaben wie der Prüfung der Vollständigkeit von Anforderungen oder bei frühen Feedbackschleifen helfen. Entscheidungen über Ziele, Mehrwerte und zentrale Anforderungen einer Software müssen jedoch weiterhin von Menschen getroffen werden, da KI Lücken häufig mit plausiblen, aber fachlich falschen Annahmen füllt.
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Eine Journalistin verklagt Grammarly wegen KI-Expertenzitaten: Die Journalistin Julia Angwin verklagt Grammarly, da die Funktion „Expert Review” ihren Namen ohne Zustimmung für KI-generierte Schreibempfehlungen genutzt haben soll. Die Klage wirft dem Unternehmen vor, den Eindruck erweckt zu haben, dass reale Experten an den Bewertungen beteiligt waren.
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KI kann Sprache und Denken angleichen: Neue Studien zeigen, dass Sprachmodelle die Wortwahl und teils auch die Denkprozesse ihrer Nutzer beeinflussen können. Der Artikel beschreibt, wie dieser Effekt menschliche Ausdrucksformen vereinheitlichen kann, und stellt die Frage, ob bestimmte kognitive Merkmale Menschen widerstandsfähiger gegen diesen Einfluss machen.
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Ein Tech-Unternehmer nutzte ChatGPT und KI-Datenanalyse, um für seine krebskranke Hündin Rosie einen mRNA-Impfstoff zu entwickeln, der die Tumore halbierte und Forschern neue Hoffnung für die Humanmedizin gibt. Die weltweit erste personalisierte Krebsimpfung für einen Hund entstand durch die Analyse von DNA-Sequenzen mit KI-Tools und Zusammenarbeit mit australischen Spitzenforschern.
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Die Top 100 KI-Apps für Consumer von a16z: ChatGPT führt weiterhin mit großem Abstand, aber Konkurrenten wie Gemini und Claude holen auf und spezialisieren sich auf unterschiedliche Nutzerbereiche. Während kreative KI-Tools wie Bildgeneratoren an Bedeutung verlieren, gewinnen Video-, Musik- und autonome Agenten-Anwendungen an Traktion.
Tools & Tool-Updates 🛠️
Freu dich auf sofort einsetzbare KI-Tools und spannende Updates für deine
bestehende KI-Toolbox.
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Copilot Cowork: Ein neuer Ansatz für Arbeitsprozesse: Auch Microsoft springt auf den Trend auf. Mit Copilot Cowork kannst du Aufgaben delegieren, indem du gewünschte Ergebnisse beschreibst, und Cowork übernimmt die Organisation und Durchführung dieser Aufgaben in Microsoft 365. Dies ermöglicht es dir, deinen Kalender zu optimieren, Meeting-Unterlagen zu erstellen, Unternehmensforschung durchzuführen und Launch-Pläne zu koordinieren.
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Gemini Embedding 2: Multimodale Embeddings jetzt als Public Preview: Google bringt Gemini Embedding 2 in die Public Preview über die Gemini API und Vertex AI, damit du Text, Bilder, Video, Audio und PDFs in einen gemeinsamen Zahlenraum legen und damit leichter suchen, sortieren oder Inhalte finden kannst. Pro Anfrage gehen bis zu 8192 Text-Token, 6 Bilder, 120 Sekunden Video und PDFs bis 6 Seiten, und du kannst die Ausgabegröße von 3072 auch kleiner wählen (z.B. 1536 oder 768), um Speicher zu sparen.
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Code Review für Claude Code – KI-Agenten überprüfen Pull Requests automatisch: Anthropic führt Code Review für Claude Code ein, bei dem KI-Agenten parallel nach Bugs suchen und diese nach Schweregrad sortieren. Nach mehrmonatigen Tests bei Anthropic erhalten nun 54 Prozent der Pull Requests inhaltliche Kommentare, wobei weniger als 1 Prozent der Findings als falsch markiert werden.
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Google Canvas in AI Mode – Dokumente schreiben und Tools programmieren in der Suche: Google erweitert den AI Mode in der Suche um Canvas, einen dynamischen Arbeitsbereich zum Organisieren von Projekten. Du kannst jetzt direkt in der Suche Dokumente schreiben, interaktive Tools programmieren oder Dashboards erstellen – die KI generiert funktionsfähige Prototypen, die du per Gespräch anpassen kannst.
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Replit Agent 4 beschleunigt Design, Build und Release in einem Projekt: Mit Replit Agent 4 kannst du Designs direkt im selben Projekt erzeugen und anpassen, mehrere Aufgaben parallel vom Agent erledigen lassen (für Pro und Enterprise, kurzzeitig auch für Core) und Ergebnisse vor dem Zusammenführen prüfen. Du kannst damit nicht nur Web- und Mobile-Apps, sondern auch Landingpages, Slides, Videos und mehr mit gemeinsamem Kontext erstellen, während der Agent Abhängigkeiten automatisch ordnet und dir Koordination abnimmt.
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Claude Marketplace – Anthropic startet Plattform für Partner-Tools: Anthropic ermöglicht Unternehmen, ihr bestehendes Claude-Budget für verschiedene Partner-Tools zu nutzen. Die Marketplace-Plattform bündelt Claude-gestützte Lösungen von GitLab, Harvey, Lovable und weiteren Anbietern unter einem Vertrag.
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Google stellt KI-Tool für Unternehmensdaten in der Kommandozeile vor: Google hat ein neues Kommandozeilen-Tool vorgestellt, das das KI-System OpenClaw direkt mit internen Unternehmensdaten verbindet. Entwickler können damit lokale Dateien, Datenbanken und andere Arbeitsumgebungen anbinden, um KI-Modelle direkt in den eigenen Workflow zu integrieren.
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Hume AI veröffentlicht TADA als Open Source für schnelle Sprachgenerierung: Mit TADA erzeugst du Sprache sehr schnell (RTF 0,09, laut Hume über 5x schneller als ähnliche Systeme) und vermeidest laut Tests auf 1000+ LibriTTSR-Beispielen komplett erfundene oder fehlende Wörter durch eine feste 1:1-Zuordnung von Text zu Audio. Du bekommst Code sowie 1B- und 3B-Modelle (englisch und mehrsprachig) für auch lokale Nutzung, aber bei sehr langen Ausgaben kann die Stimme etwas abdriften und für Assistant-Anwendungen brauchst du noch Feintuning.
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Claude für Excel und PowerPoint teilt jetzt Kontext über alle offenen Dateien: Du kannst mit Claude in einer durchgehenden Unterhaltung über mehrere Excel- und PowerPoint-Dateien arbeiten, ohne Infos neu zu erklären, und wiederkehrende Abläufe als „Skills“ mit einem Klick ausführen.
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Google Maps mit Gemini bringt Ask Maps und 3D-Navigation: Google integriert Gemini in Maps und führt Ask Maps ein, womit du komplexe Fragen per Chat stellen kannst und personalisierte Vorschläge aus 300 Millionen Orten erhältst. Die neue Immersive Navigation zeigt dir deine Route in 3D mit Details zu Spuren, Ampeln und Parkplätzen und ist das größte Update seit über zehn Jahren.
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ChatGPT erstellt interaktive Visualisierungen für Mathematik und Naturwissenschaften: ChatGPT kann nun interaktive Visualisierungen erzeugen, die Konzepte aus Mathematik und Naturwissenschaften anschaulich erklären. Nutzer können Diagramme und Modelle direkt im Chat verändern und so Schritt für Schritt Zusammenhänge nachvollziehen.
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Amazon bringt KI-Gesundheitsassistenten auf Website und App: er Gesundheitsassistent Health AI steht nun allen Nutzern auf der eigenen Website und in der App zur Verfügung. Die KI kann Gesundheitsfragen beantworten, medizinische Daten erklären, bei Rezeptverlängerungen unterstützen und Nutzer mit medizinischem Personal verbinden.
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Niantic trainiert Weltmodell mit Bildern aus Pokémon Go: Niantics KI-Ausgründung nutzt 30 Milliarden Bilder von städtischen Orientierungspunkten, die von Spielern über Pokémon Go beigesteuert wurden, um ein neues Weltmodell zu trainieren. Dieses Modell soll Lieferrobotern eine zentimetergenaue Sicht auf ihre Umgebung ermöglichen und somit die Navigation im Stadtverkehr verbessern.
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Ford integriert KI-Chatbot in seine Flottensoftware: Mit Ford Pro AI bringt Ford einen KI-Assistenten für Kunden seiner Telematiksoftware auf den Markt. Der Assistent wertet Fahrzeugdaten wie Geschwindigkeit, Gurtaktivität und Motorzustand aus und leitet daraus Empfehlungen für Flottenmanager ab. Der Dienst ist in das bestehende Abonnement integriert, funktioniert auch mit Fahrzeugen anderer Marken und bleibt im Nur-Lesen-Modus, sodass Entscheidungen und Ausführungen weiterhin beim Menschen liegen.
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Wondering erstellt KI-Lernkurse zu jedem Thema: Wondering ist eine KI-Lernplattform, die aus einem Thema oder einer Fragestellung automatisch strukturierte Lernpfade erstellt. Die Plattform generiert kurze, visuelle Lektionen, Übungen und personalisierte Kurse, die sich am Wissensstand und den Zielen der Nutzenden orientieren.
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Google hat den Chrome DevTools MCP-Server erweitert, sodass KI-Coding-Agents direkt auf deine aktive Browser- und Debugging-Sitzung zugreifen können. Du kannst beispielsweise ein Problem im Netzwerk-Panel markieren und den Agent bitten, es zu untersuchen, ohne dich erneut anmelden zu müssen.
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Impeccable – Design-Kommandos für KI-Tools: Das Tool bietet dir 17 Kommandos wie /polish oder /audit, die KI-Tools dabei helfen, bessere Frontend-Designs zu erstellen, indem sie Designsprache und bewährte Muster direkt in deine Prompts integrieren. Das Tool funktioniert mit verschiedenen KI-Plattformen wie Cursor, Claude Code oder GitHub Copilot.
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Anthropics KI-Modelle Claude Opus 4.6 und Sonnet 4.6 können jetzt mit bis zu 1 Million Token arbeiten, was etwa 700.000 Wörtern entspricht und dir erlaubt, hunderte Dokumente oder ganze Codebases gleichzeitig zu analysieren.
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- Integrationen - KI sicher und sinnvoll einsetzen
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Jens.Marketing
Lerchenweg 4, 50997 Köln