OpenClaw Webinar, Skills jetzt auch in ChatGPT, GPT-5.3 & GPT-5.4, 60+ Skills für dich! 🤖
Herzlich willkommen zur 169. Ausgabe meines Newsletters! In den letzten sieben Tagen war wieder alles dabei: neue KI-Modelle, die Eröffnung eines Google-KI-Zentrums in Berlin, enttarnte Pseudonyme im Netz und die Frage nach den Urheberrechten bei KI-Kunst. Kurz gesagt:…
Herzlich willkommen zur 169. Ausgabe meines Newsletters!
In den letzten sieben Tagen war wieder alles dabei: neue KI-Modelle, die Eröffnung eines Google-KI-Zentrums in Berlin, enttarnte Pseudonyme im Netz und die Frage nach den Urheberrechten bei KI-Kunst. Kurz gesagt: eine ganz normale Woche im KI-Wahnsinn.😅
Danke auch über 45.000+ Abos 😍
🧔🏻 Mein persönliches Update
Meine Woche steckte wieder voller KI-Experimente und brachte viele spannende Diskussionen: Bessere KI-Antworten erhältst du durch Prompt-Wiederholung. Mein OpenClaw-Agent erstellt nun mithilfe seiner KI-Mitarbeiter sogar Websites. Darüber hinaus habe ich darüber nachgedacht, wie Agenten nervige Aufgaben in Unternehmen deutlich reduzieren könnten. Außerdem habe ich mich gefragt, welchen Einfluss der Pentagon-Deal auf die Auswahl von KI-Tools hat.
🎧 NewMindsAi ist diese Woche extra lang
Bei der Vielzahl an News mussten wir einfach eine extra lange Folgen aufnehmen. 🤩 Die Neuigkeiten reichen von Hardware-Durchbrüchen in Europa bis hin zu Kurseinbrüchen an der Wall Street. Außerdem geht's um Nano Banana 2 und neue Use Cases.
💚 Was geht bei snipKI?
Es ist mal wieder Zeit für ein neues Webinar! 🥳 Diesmal zum Thema OpenClaw. Zusammen mit Friedemann Schuetz (n8n & Automation Nerd) zeigen wir unsere Setups, teilen unsere Learnings und zeigen in der anschließenden FAQ Session wie das ganze aufgesetzt wird. Die Fragerunde gibt es wie immer exklusiv für snipKI Mitglieder.
Viel Spaß beim Lesen, ausprobieren, testen und mehr!
Jens
🚀 So unterstütze ich Teams beim Thema generative KI
Mein KI-Impuls der Woche
KI-Perspektive für 2026 - Das Problem ist nicht das KI-Tool
Der wahre Engpass bei KI im Unternehmen bist du selbst
Ich sage das nach hunderten von Gesprächen mit Teams, die KI einführen wollen: Das Problem liegt fast nie bei der Technologie.
Es liegt daran, dass die meisten Menschen nicht wissen, wie ihre eigene Arbeit tatsächlich funktioniert. Nicht auf dem Papier. Sondern wirklich.
Wer nicht benennen kann, welche Schritte Zeit kosten, wo Reibung entsteht und welche Entscheidungen sich ständig wiederholen, wird auch mit dem besten Tool nur begrenzt vorankommen. Dann entsteht zwar Aktivität — aber keine spürbare Verbesserung.
Warum der Tool-Hunt ein Symptom ist, kein Lösungsweg
In fast jedem Workshop, den ich halte, passiert dasselbe: Die Leute kommen mit einer Liste von Tools, die sie ausprobieren wollen. ChatGPT, Claude, Gamma. Was auch immer gerade viral geht.
Die eigentliche Grundlage fehlt: ein ehrliches Bild der eigenen Prozesse.
Das klingt unspektakulär. Ist es auch. Aber es ist genau der Unterschied zwischen Aktionismus und echtem Fortschritt. Manuelle Routinen, Copy-Paste-Strecken, unnötige Abstimmungen, schlecht dokumentierte Übergaben, die werden einfach hingenommen. Oft jahrelang. Dabei sind das exakt die Stellen, an denen KI tatsächlich entlasten kann.
Eine Methode, die zehn Minuten kostet und mehr bringt als jeder Tool-Test
Nimm dir einen Ablauf, der dich oder dein Team regelmäßig nervt. Beschreib ihn nüchtern in fünf Zeilen:
→ Wo beginnt er?
→ Welche Informationen werden gebraucht?
→ Wer ist beteiligt, und warum?
→ Wo entstehen Wartezeiten oder doppelte Arbeit?
→ Wie endet er, und was bleibt oft unklar?
Ich nutze diese fünf Fragen selbst, bevor ich irgendetwas automatisiere. Bei meinem eigenen Content-Workflow, bei Kundenprojekten, bei jedem Prozess den ich anfasse. Sobald du sie beantworten kannst, siehst du sofort: Hier reicht ein Prompt. Hier hilft eine Vorlage. Hier spart eine Checkliste mehr als jedes Tool.
Was ich aus der Praxis gelernt habe
Als wir bei snipKI angefangen haben, Workflows zu automatisieren, war der erste Schritt immer gleich: aufschreiben, was wir eigentlich tun. Nicht was wir tun sollten. was wirklich passiert.
Das hat uns meist mehr gebracht als jede Technologieentscheidung. Weil wir dadurch verstanden haben, wo der echte Hebel liegt. Nicht bei der Plattform. Beim Verstehen der Aufgabe selbst.
Was als Nächstes sinnvoll ist.
Automatisiere noch nichts. Baue etwas Kleines, das genau an der sichtbar gewordenen Schwachstelle ansetzt. Ein Prompt, der eine Zusammenfassung schreibt. Eine kurze Vorlage, die Rückfragen überflüssig macht. Eine Checkliste, die eine mündliche Übergabe ersetzt.
Ich nenne das Minimal Viable Automation: so wenig wie nötig, genau dort wo es weh tut.
Der eigentliche Lerneffekt entsteht nicht beim Ausprobieren eines Tools. Er entsteht beim präzisen Verstehen der Arbeit, die verbessert werden soll. Wer das einmal gemacht hat, sieht KI nicht mehr als Hype-Thema. Sondern als Werkzeug, das endlich Sinn ergibt.
Meine KI-Top-News🏆
Was hat mich diese Woche in Sachen KI begeistert? Hier sind meine Highlights zu Technologien, Trends und Entwicklungen, die du keinesfalls verpassen solltest.
Zwischen Alltag und Expertenmodus: OpenAI trennt seine KI-Modelle stärker
OpenAI hat zwei neue Modelle vorgestellt, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen sollen. Während das eine vor allem die täglichen Gespräche mit KI verbessern soll, richtet sich das andere klar an professionelle Wissensarbeit.
GPT-5.3 Instant verbessert alltägliche Gespräche
Mit GPT-5.3 Instant gibt es ein Update, das die alltäglichen Chat-Erfahrungen verbessern soll. Antworten sollen flüssiger, relevanter und direkter sein, während das Modell weniger unnötige Ablehnungen oder übervorsichtige Formulierungen produziert.
GPT-5.4 richtet sich an professionelle Wissensarbeit
Parallel dazu brachte OpenAI mit GPT-5.4 ein Modell für komplexere Aufgaben in ChatGPT, der API und Codex heraus. Es kann bis zu eine Million Tokens Kontext verarbeiten, Computer direkt bedienen und soll laut OpenAI die Wahrscheinlichkeit faktischer Fehler im Vergleich zu GPT-5.2 um rund ein Drittel reduzieren.
Sinnvoll oder Verwirrung?
Klar, macht eine Trennung hier zwischen der Instant und der Thinking Version Sinn, aber viele werden sicherlich den Auto Modus benutzen. Ich hoffe, dass OpenAI hier nicht wieder ins Model-Chaos verfällt wir noch vor ein paar Monaten. In der Codex App gibt es mittlerweile schon sehr viele Abstufungen die mehr oder weniger klar werden. Ich hoffe ChatGPT bleibt so aufgeräumt.
KI kann anonyme Nutzer identifizieren
Forscher haben gezeigt, dass KI pseudonyme Nutzer im Internet anhand ihres Schreibstils mit hoher Trefferquote identifizieren kann. Dazu analysieren die Modelle typische sprachliche Muster wie Wortwahl, Satzbau, Rhythmus oder wiederkehrende Formulierungen und vergleichen sie mit bereits bekannten Texten derselben Person.
So lassen sich anonym oder unter Pseudonym veröffentlichte Beiträge bestimmten Autoren zuordnen, selbst wenn diese ihre Identität bewusst verbergen wollten. Gerade weil solche Verfahren skalierbar sind, wird aus einer bisher eher theoretischen Möglichkeit plötzlich ein sehr praktisches Werkzeug.
Was bedeutet das für die Anonymität im Netz?
Mich erinnert das daran, wie sehr Sprache inzwischen zu einer Art biometrischem Merkmal wird. Wir denken bei Identifikation meist an Gesichter, Stimmen oder Fingerabdrücke, aber offenbar reicht schon der eigene Schreibstil. Die eigentliche Frage ist für mich deshalb nicht nur, was technisch möglich ist, sondern auch, was das langfristig für anonyme Räume im Netz bedeutet. Fühlst du dich online wirklich noch anonym?
US Supreme Court weist Dabus-Klage ab: KI-Kunst bekommt kein Copyright
Der Oberste Gerichtshof der USA hat die Klage von Stephen Thaler abgewiesen. Dieser wollte für ein von seiner KI „Dabus“ erzeugtes Bild mit dem Titel „A Recent Entrance to Paradise“ aus dem Jahr 2018 Urheberrechtsschutz beantragen. Damit bleibt die bisherige Linie der US-Gerichte bestehen. Für ein Copyright ist ein menschlicher Urheber notwendig. Werke, die vollständig von einer KI erzeugt wurden, können daher nicht registriert werden.
Der Supreme Court hat den Fall gar nicht erst zur Entscheidung angenommen und damit die vorherigen Urteile der unteren Instanzen indirekt bestätigt. Ähnliche Versuche Thalers, KI-Systeme auch als Erfinder in Patentanträgen anerkennen zu lassen, waren zuvor ebenfalls gescheitert.
Warum diese Entscheidung für KI-Inhalte wichtig ist
Für mich zeigt diese Entscheidung vor allem, wie stark unser Rechtssystem noch an der Idee des menschlichen Schöpfers hängt. KI kann heute schon Texte, Bilder oder Musik erzeugen, rechtlich scheint sie aber weiterhin eher ein Werkzeug zu sein als ein Urheber.
Die spannende Frage ist deshalb für mich weniger, ob KI kreativ sein kann, sondern wem die Ergebnisse eigentlich gehören sollen, wenn der menschliche Anteil immer kleiner wird. Wie würdest du das sehen? Sollte rein KI-generierte Kunst urheberrechtlich geschützt sein?
Google eröffnet KI-Zentrum in Berlin
Google hat in Berlin ein neues Zentrum für künstliche Intelligenz eröffnet. Das sogenannte „Google AI Center” ist Teil eines Investitionsprogramms, im Rahmen dessen das Unternehmen bis 2029 insgesamt 5,5 Milliarden Euro in Deutschland investieren will.
Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Wissenschaft auszubauen und neue KI-Anwendungen voranzutreiben. Geplant sind unter anderem Kooperationen mit der Technischen Universität München und Helmholtz Munich, etwa bei KI-Projekten für Medizin, Forschung und Datenanalyse.
Was bedeuten solche Investitionen für den KI-Standort Deutschland?
Ich finde es interessant, dass große KI-Investitionen internationaler Tech-Konzerne immer häufiger auch in Europa getätigt werden. Lange hatte man den Eindruck, dass die wirklich großen KI-Zentren vor allem in den USA entstehen.
Wenn Unternehmen wie Google nun gezielt hier in Forschung und Partnerschaften investieren, könnte das den europäischen KI-Standort durchaus stärken. Gleichzeitig bleibt die Frage, wie viel echte Wertschöpfung langfristig hier entsteht und wie viel strategische Kontrolle am Ende doch bei den Konzernen in den USA bleibt.
67 kostenlose Claude-Skills für Marketingaufgaben
Claude hat ein Konzept, das die meisten noch nicht kennen: Skills. Du gibst Claude einmal das Wissen für eine bestimmte Aufgabe und er wendet es automatisch an, wann immer es passt. Kein Umschalten, kein manueller Prompt, einfach loslegen.
Der Unterschied zu Custom GPTs: Skills machen Claude dauerhaft zum Spezialisten. Kein neu erklären, kein Copy-Paste von alten Prompts. Du baust dir über Zeit ein Arsenal an konfigurierten Assistenten auf, die sofort wissen, was zu tun ist.
Ich habe 67 davon für Marketing zusammengetragen und auf LinkedIn geteilt. Über 1.000 Menschen haben den Post kommentiert und sich die Sammlung geholt. Als Newsletter-Subscriber bekommst du den Link zum kompletten Dashboard hier direkt. 🤓
ChatGPT jetzt auch mit Skills Integration
ChatGPT Skills ist seit ein paar Tagen live und ich habs direkt ausprobiert und mit den Claude Skills vergleichen (die es ja schon länger gibt).
Die Idee: Du musst nicht mehr manuell entscheiden, welches Tool oder welches GPT gerade passt. Der richtige Skill springt automatisch an, sobald deine Anfrage dazu passt. Im Hintergrund läuft ein definierter Ablauf aus Anweisungen, Beispielen und Prozessschritten, das sorgt für konsistentere Ergebnisse, ohne dass du aktiv etwas umschalten musst.
Custom GPTs haben das nie wirklich hinbekommen. Hakelig in der Nutzung, schwer skalierbar, und ehrlich gesagt auch etwas in die Jahre gekommen. Skills fühlen sich wie der überfällige Nachfolger an.
Was mich dabei am meisten freut: Das Ganze basiert auf einem offenen Standard, und Claude hat dieses Konzept schon deutlich länger integriert. In meiner Claude-Umgebung laufen Skills für LinkedIn-Posts, Newsletter, KI-Führerschein-Didaktik und mehr, die automatisch je nach Kontext greifen. Dass OpenAI diesen Standard jetzt pusht, macht das Ganze nochmal sinnvoller. Mehr Tools, mehr Kompatibilität, mehr Verlässlichkeit im Alltag.
snipKI Spotlight 😎
Jede Woche posten wir Webinarankündigungen, unsere Lieblingssnips, kurze Umfragen oder stellen unsere snipKI-Autoren vor. Mehr über snipKI erfahren
Webinar: OpenClaw - So nutzen wir unser KI-Agententeam wirklich.
OpenClaw ist in den letzten Wochen zum absoluten Trend geworden. Wir haben es früh aufgegriffen, ausprobiert, gebaut und gemerkt: Da steckt wirklich was drin.
Der Automation / n8n Experte Friedemann Schuetz und ich haben uns jeweils einen eigenen Agenten aufgebaut. Neo und Greg. Beide laufen auf eigenen Servern und erledigen täglich echte Aufgaben.
Jetzt sprechen wir aus Erfahrung. Was funktioniert, was nicht und wie man es sinnvoll aufsetzt, zeigen wir live im Webinar. Ohne Hype, ohne Spielerei.
Für snipKI-Mitglieder gibt es danach noch einen exklusiven Deep Dive mit Q&A.
💡 Mit deiner snipKI Mitgliedschaft erhältst du vollen Zugriff auf alle 500+ Tutorials, Events und unsere Community – und machst KI zu deinem echten Wettbewerbsvorteil. 🚀
Gut zu wissen 📰
Was passiert sonst noch in Sachen KI? Die folgenden Neuigkeiten zum Thema Künstliche Intelligenz solltest du im Auge behalten.
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Offener Brief von Google- und OpenAI-Mitarbeitern zu Pentagon-Druck auf Anthropic: Ein offfenen Brief, in dem 660 Google- und 96 OpenAI-Mitarbeiter fordern, dass ihre Firmen gemeinsam Forderungen des US-Verteidigungsministeriums ablehnen, KI für inländische Massenüberwachung und tödliche Einsätze ohne menschliche Kontrolle freizugeben. Laut Brief droht das Ministerium Anthropic mit Maßnahmen wie dem Defense Production Act und dem Label „Supply Chain Risk“, während es parallel mit Google und OpenAI verhandelt, um Zugeständnisse zu erreichen.
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BMW testet humanoide Roboter in deutscher Produktion: In einem deutschen Werk setzt der Autobauer BMW erstmals humanoide Roboter ein, um einfache Montagearbeiten zu übernehmen. Das Ziel besteht darin, körperlich belastende Tätigkeiten zu automatisieren und Erfahrungen für einen späteren breiteren Einsatz zu sammeln.
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Claude wird #1 im App Store nach Streit von Anthropic mit der US-Regierung: Claude steht gerade auf Platz eins der US-App-Store-Downloads, obwohl die US-Regierung die Nutzung von Anthropic-Technik stoppen will und das Militär seinen Partnern sogar Geschäfte mit Anthropic verbieten möchte. Anthropic betont, dass die Modelle nicht sicher genug für vollautomatische Waffen sind und lehnt Massenüberwachung ab. ChatGPT und Gemini stehen aktuell auf Platz 2 und 3.
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Honor zeigt Konzept eines Robot Phone mit KI-Funktionen: Der Smartphone-Hersteller HONOR präsentiert mit dem „Robot Phone” ein neues Konzept für ein KI-Gerät, das als intelligenter Begleiter dienen soll. Das Unternehmen beschreibt das Gerät als Kombination aus Smartphone und robotischer Technologie, die den Fokus auf Interaktion und KI legt.
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NRW weitet KI Assistenz NRW Genius auf Finanzverwaltung aus: Nordrhein-Westfalen erweitert den Einsatz der KI-Verwaltungsassistenz „NRW Genius” und verankert den Betrieb zusätzlich im Rechenzentrum der Finanzverwaltung. Damit soll die Anwendung perspektivisch auch in sensibleren Datenbereichen genutzt werden, um Verwaltungsprozesse in der Finanzverwaltung zu beschleunigen.
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Tech Lead verlässt Alibabas Qwen-KI-Projekt: Junyang Lin, ein wichtiger Leiter des Qwen-KI-Projekts von Alibaba, hat seinen Rücktritt kurz nach der Veröffentlichung der neuen Qwen-3.5-Modelle angekündigt. Die Gründe für diesen Schritt sind unklar, doch der Abgang sorgt für starke Reaktionen im Entwicklerumfeld, da Lin eine wichtige Rolle bei der technischen Entwicklung und der Open-Source-Strategie des Projekts spielte.
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Apple prüft Google Server für neue KI Siri: Apple hat Google laut The Information darum gebeten, zu prüfen, ob Server für eine Gemini-gestützte Version von Siri bereitgestellt werden können, die Apples Datenschutzanforderungen erfüllen. Der Bericht deutet darauf hin, dass Apple für die Weiterentwicklung von Siri möglicherweise stärker auf Googles Infrastruktur setzen wird, obwohl Apple Intelligence bisher so konzipiert ist, dass es auch über Geräte und Private Cloud Compute läuft.
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AMD und Intel unterschätzen Nachfrage nach KI Serverchips: AMD und Intel haben die Nachfrage nach Serverprozessoren für KI-Rechenzentren unterschätzt und können derzeit nicht genug Chips liefern. Beide Unternehmen stellen deshalb ihre Produktionskapazitäten auf Serverprozessoren um. Das kann zu Engpässen bei Desktop- und Notebook-Prozessoren für Endkunden führen.
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NVIDIA will bei OpenAI und Anthropic nicht weiter investieren.: NVIDIA-Chef Jensen Huang sagt, die jüngsten Investitionen in OpenAI und Anthropic seien voraussichtlich die letzten, da mit den geplanten Börsengängen aus seiner Sicht die Chance für solche Beteiligungen endet. TechCrunch verweist auf mögliche weitere Gründe, wie die Kritik an der zirkulären Logik solcher Deals und die wachsende Komplexität in NVIDIAs Beziehungen zu beiden Unternehmen.
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KI kann den Engpass im Controlling verschieben: In deutschen Finanzabteilungen bleiben Tausende Stellen im Rechnungswesen und Controlling unbesetzt. Dadurch stocken Abschlüsse und Cashflow-Analysen und Entscheidungen werden weniger datenbasiert getroffen. KI kann wiederkehrende Aufgaben automatisieren und Abläufe beschleunigen, sodass für die gleiche Arbeit weniger Personal nötig ist und der Fachkräftemangel erst später durchschlägt.
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Meta testet Vibes als eigene Web-App für KI-Videos: Meta testet mit „Vibes” eine eigenständige Web-App zur Erstellung von Videos mit KI. Nutzer können mithilfe von Texteingaben Videos generieren und bearbeiten. Die Anwendung befindet sich aktuell in einem frühen Teststadium und ist noch nicht öffentlich verfügbar.
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Max-Planck-Forscher fordert KI-Abgabe für Kreative: Jurist Josef Drexl vom Max-Planck-Institut argumentiert, dass generative KI menschliche Werke wirtschaftlich verdrängt, ohne sie direkt zu kopieren. Dadurch greift das klassische Urheberrecht nur begrenzt. Er schlägt deshalb eine Abgabe für kommerzielle KI-Anbieter vor, die über Verwertungsgesellschaften an Kreative verteilt wird, um einen Ausgleich für den Wettbewerb durch KI-Inhalte zu schaffen.
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KI und Neurotechnologie sollen das Gehirn erweitern: In der neuen Forschung werden Neurotechnologie und KI verbunden, um das menschliche Gehirn technisch zu erweitern und Fähigkeiten wie Wahrnehmung, Kommunikation oder motorische Funktionen zu unterstützen. Gleichzeitig werfen solche Eingriffe Fragen zur Selbstbestimmung, Kontrolle über Gehirndaten und zu den gesellschaftlichen Folgen auf.
Tools & Tool-Updates 🛠️
Freu dich auf sofort einsetzbare KI-Tools und spannende Updates für deine
bestehende KI-Toolbox.
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Gemini 3.1 Flash-Lite - Schneller und kostengünstiger: Google hat das KI-Modell Gemini 3.1 Flash-Lite veröffentlicht, das jetzt in der Vorschau für Entwickler verfügbar ist und sowohl schnelle Verarbeitung als auch Kosteneffizienz bietet. Du kannst es für Aufgaben wie Übersetzungen, Inhaltsmoderation und die Erstellung von Benutzeroberflächen verwenden.
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Skills in ChatGPT: Wiederverwendbare Workflows jetzt als Beta für Business & Enterprise: Mit ChatGPT Skills kannst du feste Workflows für ChatGPT speichern, teilen und automatisch nutzen lassen; du erstellst sie im Chat oder im Skills-Editor, installierst geteilte Skills und verwaltest sie über die Skills-Seite. Die Funktion ist in der Beta für Business, Enterprise, Edu, Teachers und Healthcare verfügbar, unterstützt auch Codex und die API, und Admins können Skills sowie Teilen/Installieren steuern und über Logs und Datenresidenz die Nutzung nachverfolgen.
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Claude übernimmt Erinnerungen aus anderen KI-Tools: Mit der Importfunktion von Claude können Nutzer ihre gespeicherten Präferenzen und Kontextinformationen aus anderen KI-Assistenten übernehmen. Dazu wird ein vorgefertigter Prompt in den bisherigen Assistenten eingefügt. Die Ausgabe wird anschließend in Claude importiert und als neue Erinnerung gespeichert.
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LTX-2.3 verbessert Details, Bewegungen und Audio bei KI-Videos: Mit LTX-2.3 hat Lightricks ein großes Update seines Open-Source-Videomodells veröffentlicht. Es liefert feinere Details, realistischere Bewegungen und deutlich saubereres Audio. Neu sind außerdem eine optimierte Prompt-Interpretation, ein überarbeiteter VAE für eine höhere Bildqualität sowie die native Unterstützung für vertikale Videos.
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Symphony von OpenAI – Automatisierung von Projektarbeiten: Symphony ermöglicht es Teams, durch autonome Implementierungsabläufe Projektarbeiten zu managen, anstatt Codierungsagenten zu überwachen. Mit Symphony kannst du dafür sorgen, dass Aufgaben automatisch von Agenten bearbeitet werden, die Ergebnisse liefern und den Fortschritt dokumentieren.
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Raycast Glaze – Neue Plattform für einfache App-Entwicklung ohne Code: Raycast hat Glaze vorgestellt, eine Plattform für Mac, mit der du per Texteingabe eigene Mini-Apps erstellen kannst, ohne Code schreiben zu müssen. Die Apps lassen sich im Glaze Store mit anderen teilen und an eigene Bedürfnisse anpassen.
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NotebookLM startet Cinematic Video Overviews für Ultra-Nutzer: NotebookLM führt mit „Cinematic Video Overviews” eine neue Funktion in NotebookLM Studio ein. Mithilfe dieser Funktion sollen aus den eigenen Quellen der Nutzer individuelle Videos erzeugt werden. Laut NotebookLM basiert das Feature auf einer neuen Kombination der fortschrittlichsten Modelle und wird nun für Ultra-Nutzer auf Englisch ausgerollt.
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OpenAI reduziert Shopping-Pläne für ChatGP: OpenAI hat beschlossen, die ursprünglichen Shopping-Pläne für ChatGPT zurückzufahren. Dies bedeutet, dass du weniger Einkaufsfunktionen als erwartet in der ChatGPT-Plattform sehen wirst.
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Wonder 3D – Neue Text- und Bild-zu-3D-Modelle in Autodesk Flow Studio: Wonder 3D ermöglicht es dir, schnell 3D-Charaktere und Objekte aus einfachen Textbefehlen oder Referenzbildern zu generieren und sie flexibel in 3D-Projekte zu integrieren. Die neuen Workflows sind in Flow Studio über alle Stufen verfügbar und kosten pro Generation 20 Credits.
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Spine - KI-Plattform koordiniert Teams aus KI-Agenten: Spine bietet einen visuellen Arbeitsbereich, in dem ein einzelner Prompt mehrere spezialisierte KI-Agenten startet. Diese planen, teilen auf und führen Aufgaben parallel aus. Die Plattform verbindet mehr als 300 KI-Modelle auf einer gemeinsamen Oberfläche. Dadurch können komplexe Workflows transparent gesteuert und Ergebnisse direkt erstellt werden.
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Claude Sonnet 4 in Xcode 26 bringt KI-Hilfe direkt in Apples IDE: Du kannst in Xcode 26 mit Claude Sonnet 4 Fragen zu deinem Projekt stellen, Dateien anhängen und Hilfe beim Debuggen, beim Verbessern von Code und beim Bauen neuer Funktionen bekommen, inklusive Doku, Erklärungen, SwiftUI-Previews, Inline-Änderungen und automatischem Fixen von Warnungen und Fehlern.
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Spectre I – Schutz vor unerwünschten Aufnahmen: Spectre I von Deveillance sendet ein unhörbares Signal und soll Mikrofone in einem Radius von zwei Metern daran hindern, Sprache aufzunehmen. Das tragbare Gerät richtet sich gegen Always-on-Geräte und AI-Recorder. Vorbestellungen nimmt Deveillance mit einer Anzahlung von 1.199 Dollar an und nennt als Auslieferungsdatum die zweite Hälfte von 2026.
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Claude Code verfügt nun über Sprachsteuerung für Programmierung: Anthropic führt für seinen KI-Coding-Assistenten Claude Code einen Voice Mode ein, der es Entwicklern ermöglicht, Programmierbefehle per Sprache auszuführen. Die Funktion wird zunächst für etwa fünf Prozent der Nutzer ausgerollt und soll in den kommenden Wochen breiter verfügbar werden.
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Arcade – KI-gestützte Spieleentwicklung: Mit Arcade kannst du deine Ideen mithilfe von KI in Spiele verwandeln und sie sofort im Web teilen. Unternehmen wie Epic Games, Meta und Microsoft zählen bereits zu den frühen Nutzern.
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Jens.Marketing
Lerchenweg 4, 50997 Köln