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KI-NewsletterAusgabe #41710. Mai 2026

Claude träumt, ChatGPT bekommt Ads & Anthropic hebt mit SpaceX-Compute-Deal ab

Jens PolomskiZum Archiv
Worum es geht

Herzlich willkommen zur 178. Ausgabe meines Newsletters! Platte Füße, tolle Gespräche, Houserunning, Party, Oli P., tolle Taxi-Gespräche, einen vollen Kopf und unendlich viele neue KI-Ideen. 🤩 So würde ich meine OMR-Erfahrungen beschreiben. Was nimmst du von der diesj…

Im Original

Herzlich willkommen zur 178. Ausgabe meines Newsletters!

Platte Füße, tolle Gespräche, Houserunning, Party, Oli P., tolle Taxi-Gespräche, einen vollen Kopf und unendlich viele neue KI-Ideen. 🤩 So würde ich meine OMR-Erfahrungen beschreiben. Was nimmst du von der diesjährigen OMR mit?

🧔🏻 Mein persönliches Update

Die OMR startete für mich dieses Jahr direkt mit einem Vortrag zur These „KI ist kein Tool, sondern das neue Betriebssystem deiner Arbeit“ auf der Yellow Stage. Besonders wild war das Feedback danach und die über 1.000 Kommentare auf LinkedIn. 🤯 Ja, schon wieder Comment-Bait auf LinkedIn. Aber ich wollte dieses Jahr probieren ob ich während der Präsentation einen Post von mir auf LinkedIn veröffentlichen kann und alle aus dem Publikum dorthin leiten konnte. Experiment erfolgreich. ✅

Richtig aufregend waren auch die persönlichen Gespräche mit Nick Turley von OpenAI, Brendon Kraham von Google und Daniela Nyarko von Canva. Nicht nur bei diesem Austausch habe ich gemerkt, wie ernst KI inzwischen auf Strategieebene genommen wird.

Gleichzeitig hat mich extrem gefreut, wie stark unser snipKI Team am Stand abgeliefert hat, mit tollen Gesprächen, KI-Grafiken und richtig viel Neugier auf unseren Enablement-Ansatz.

Mein OMR-Fazit: KI ist nicht mehr nur ein Hype-Thema, sondern wird für viele gerade ganz konkret zur Frage, wie Arbeit, Marketing und Unternehmen in Zukunft funktionieren. Danke an das OMR-Team für die tolle Zeit! 🚀 Bis zum nächsten Jahr.

💚 Was geht bei snipKI?

Auf der OMR hat unser Team so richtig Gas gegeben. Verrückt wie viele wir mittlerweile sind. 🤯 Danke auch für die spontanen Bewerbungsgespräche am Stand. 😁

Und auch nach dem Event geht's mit Vollgas weiter. Ein paar Dinge sind bereits in Planung. 😎 

Wir sind auch weiterhin auf der Suche nach Unterstützung! Meld dich, wenn du als AI Educators & Consultant mit uns vor der KI- und Trend-Welle surfen willst.

Jetzt geht's weiter mit den Neuigkeiten und Updates.

Viel Spaß beim Lesen!

Jens

🚀 So unterstütze ich Teams beim Thema generative KI  

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Mein KI-Impuls der Woche

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KI ist das Betriebssystem deiner Arbeit

Lange haben wir KI wie ein weiteres Tool behandelt: Noch ein Fenster, noch ein Login, noch ein Prompt. Doch genau diese Perspektive greift langsam zu kurz. KI wird immer mehr zur übergeordneten Ebene, die unsere Werkzeuge verbindet, Kontext versteht und Aufgaben nicht nur beantwortet, sondern auch mitsteuert. Genau darum ging es auch in meinem OMR-Vortrag: weg vom Tool-Denken, hin zu einem Betriebssystem für digitale Arbeit.

Warum sich die digitale Arbeit gerade grundlegend verändert

Bislang haben wir uns nie bewusst dafür entschieden, wie wir digital arbeiten wollen. Wir haben gelernt, Software zu bedienen. Genau dieses Modell beginnt jedoch gerade zu kippen. KI ientwickelt sich zunehmend zur darüberliegenden Schicht. Es ist eher wie Windows, macOS oder Android. Ein System, das im Hintergrund Dinge verbindet, Kontext versteht und Arbeit organisiert, während wir uns stärker auf Ziele statt auf Benutzeroberflächen konzentrieren können.

Anstatt uns an Interfaces anzupassen, passen sich Systeme immer stärker an uns an. Sprache wird natürlicher, Erinnerungen bleiben erhalten und KI kann immer häufiger selbstständig mitdenken. Ich merke das inzwischen extrem in meinem Alltag. Ein großer Teil meiner Arbeit läuft mittlerweile einfach über Voice.

Nicht, weil es „fancy” ich habe oft schlicht keine Lust mehr, alles einzutippen. Außerdem transportiert Sprache meistens viel mehr Kontext als ein sauber formulierter Prompt.

Wie baue ich mir ein intelligentes Arbeitssystem?

Der Fokus liegt nicht mehr auf der Frage „Welches Tool nutze ich?“, sondern auf der Frage „Wie baue ich mir ein intelligentes Arbeitssystem?“. Und doch nutzen viele Menschen KI immer noch wie Google. Frage rein, Antwort raus. Dabei entwickelt sich KI gerade viel stärker in Richtung Coworker- oder Agentensystem. Es geht um weniger Chatfenster und mehr Zusammenarbeit.

Wenn eine KI weiß, wie du arbeitest, welche Projekte gerade laufen, welche Tonalität du bevorzugst oder welche Entscheidungen zuletzt gefallen sind, dann entsteht plötzlich etwas anderes als nur ein Chatbot. Dann wird daraus ein System, das mitdenkt. In unserem Team erhalten wir vor Meetings automatisch Zusammenfassungen vergangener Gespräche, nach Meetings werden To-dos verteilt und morgens liegen relevante Themenvorschläge bereit. Das ist noch nicht perfekt und manchmal sogar leicht nervig, aber genau daran merkt man eigentlich, wie sehr sich die Arbeit gerade verändert.

Die eigentliche Veränderung ist kultureller Natur

Derzeit wird noch über das beste Modell oder das nächste KI-Tool diskutiert. Ich glaube aber, dass eine andere Frage wichtiger ist: Wie verändert KI unsere Arbeitsweise?

Recherche, Zusammenfassungen oder Standardausgaben werden zunehmend austauschbar. Der eigentliche Wert verschiebt sich immer mehr in Richtung Einordnung, Kreativität und Kontextverständnis. Also Dinge, die nicht einfach aus einem Prompt entstehen. KI macht Wissen günstiger verfügbar. Dadurch werden Dinge wie Empathie und echtes Zielgruppenverständnis jedoch nicht weniger, sondern sogar wichtiger.

Und vielleicht ist genau das die große Umstellung: Künftig steuern wir nicht mehr primär Software. Wir orchestrieren Systeme. Wir verbringen weniger Zeit damit, irgendwelche Interfaces anzuklicken, und mehr Zeit damit, tatsächliche Probleme zu lösen.

5 praktische Dinge, die du direkt ausprobieren kannst:

  1. Nutze Voice statt Tastatur: Sprich deine Gedanken, Ideen oder Briefings einfach ein. Gerade beim Brainstorming ist das oft schneller und liefert mehr Kontext als das Tippen.

  2. Hör auf, KI alles neu zu erklären: Leg Tonalität, Ziele, Projekte und wichtige Infos einmal sauber ab. Wenn du etwas zum dritten Mal erklärst, fehlt dir wahrscheinlich ein gutes Memory-System.

  3. Lass KI proaktiv mitdenken: Nutze automatische Meeting-Zusammenfassungen, Erinnerungen oder Content-Vorschläge. KI kann heute schon mehr, als nur auf Prompts zu warten.

  4. Verbinde deine Tools miteinander: Kalender, CRM, Notizen und Dokumente enthalten überall Kontext. Der Hebel entsteht, wenn KI nicht isoliert arbeitet, sondern Silos verbindet.

  5. Baue Wegwerf-Tools: Starte mit Mini-Lösungen für konkrete Probleme. Plane nicht perfekt, sondern baue, teste und lerne.

Am Ende bleibt für mich ein Gedanke besonders wichtig: Neugierig bleiben. KI verändert gerade nicht nur Software, sondern unsere gesamte Art zu arbeiten. Und ich glaube, viele unterschätzen noch, wie selbstverständlich KI in ein paar Jahren im Hintergrund mitlaufen wird.

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Meine KI-Top-News 🏆

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Was hat mich diese Woche in Sachen KI begeistert? Hier sind meine Highlights zu Technologien, Trends und Entwicklungen, die du keinesfalls verpassen solltest.

GPT-5.5 Instant verbessert ChatGPT-Erfahrungen

Das neue GPT-5.5 Instant Modell liefert präzisere Antworten, nutzt den Kontext früherer Chats und bietet personalisierte Vorschläge. Dank Verbesserungen bei Faktentreue und Reaktionsgeschwindigkeit ist es die bevorzugte Wahl für alltägliche Interaktionen. Es macht weniger falsche Angaben und führt Gespräche „geschmeidiger" als seine Vorgängerversion.

Vom schnellen Chat zum besseren Mitdenken

Der eigentliche Punkt ist nicht, dass GPT-5.5 Instant schneller antwortet. Interessanter ist, dass das Modell frühere Chats besser einbezieht und dadurch weniger generisch reagiert. 

Für den Alltag bedeutet das: Wer regelmäßig mit ChatGPT arbeitet, erhält eher Antworten, die zum eigenen Stil, zu laufenden Projekten und zu bisherigen Entscheidungen passen. Genau da wird KI langsam weniger Tool und mehr Arbeitsgedächtnis.

Prüfe den Kontext, bevor du ihn nutzt

Nimm dir einen bestehenden Chat und lasse dir von GPT-5.5 Instant zusammenfassen, was es über deine Arbeit, deine Zielgruppe und deinen Stil verstanden hat. Korrigiere dann aktiv, was falsch oder ungenau ist. Danach kannst du für wiederkehrende Aufgaben wie Newsletter, LinkedIn-Posts oder die Vorbereitung von Meetings viel präziser arbeiten, statt jedes Mal wieder bei null anzufangen.

ChatGPT führt Werbeanzeigen ein – Neue Plattform für Advertiser

OpenAI bietet jetzt Unternehmen über einen Ads Manager die Möglichkeit, Anzeigen in ChatGPT zu schalten. Die Anzeigen sollen klar gekennzeichnet sein, getrennt von ChatGPT Antworten erscheinen und Nutzern Kontrolle über die Verwendung ihrer Daten geben. Derzeit ist der Zugang zum Ads Manager nur außerhalb der EU verfügbar.

Wenn Antworten plötzlich zur Werbefläche werden!

Das ist ein spannender Wandel, denn bisher wurde ChatGPT eher als neutraler Arbeitsraum wahrgenommen. Wenn dort Werbung auftaucht, wird Vertrauen zur eigentlichen Währung. Die große Frage ist, wie gut die Anzeigen funktionieren und wie klar erkennbar bleibt, was Empfehlung, Antwort und Anzeige ist.

Erst beobachten, dann testen

Ich feiere das Thema nicht direkt als nächsten Performance-Kanal. Stattdessen frage ich mich: Wo erscheinen die Anzeigen? Wie transparent sind sie markiert? Für welche Use Cases sind sie wirklich geeignet? Für Marken kann es spannend werden, frühzeitig Erkenntnisse zu sammeln. Aber bitte nicht einfach die alte Google-Ads-Logik auf ChatGPT übertragen! Hier geht es viel stärker um Kontext, Relevanz und Vertrauen.

Neue Funktionen in Claude Managed Agents: Dreaming und Multiagent Orchestration

Claude führt 'Dreaming' als neue Funktion ein, um Agenten durch Mustererkennung und Gedächtnisverbesserung zu optimieren. 'Outcomes' und 'Multiagent Orchestration' unterstützen Entwickler dabei, komplexe Aufgaben effizienter zu erledigen und die Erfolgsquote um bis zu 10 Punkte zu steigern.

KI-Agenten entwickeln sich allmählich zu digitalen Teams

Hier arbeiten KI-Agenten nicht mehr isoliert an einer Aufgabe, sondern koordinieren sich zunehmend untereinander. Das erinnert immer stärker an echte Teamarbeit: Ein Agent recherchiert, ein anderer prüft Ergebnisse und ein weiterer denkt strategisch weiter. Dadurch verschiebt sich KI langsam von „ein Prompt, eine Antwort“ hin zu orchestrierten Prozessen.

Klein anfangen statt Agenten-Overkill

Nicht sofort versuchen, zehn Agenten gleichzeitig aufzubauen. Viel sinnvoller ist es, zunächst einen klaren Workflow zu wählen: Zum Beispiel Recherche, Meeting-Vorbereitung oder Content-Aufbereitung. Dort kann man testen, welche Aufgaben die KI zuverlässig übernimmt und wo menschliche Kontrolle wichtig bleibt. Gerade bei Multiagent-Systemen wird gutes Prozessdenken plötzlich wichtiger als der perfekte Prompt.

Anthropic erhöht Nutzungslimits und schließt Compute-Deal mit SpaceX

Kurze Sache, die du in den letzten Monaten wahrscheinlich selbst gemerkt hast: Claude lief phasenweise echt zäh. Rate Limits am Vormittag, lange Wartezeiten, manchmal einfach nicht verfügbar, wenn du gerade im Flow warst. Der Grund war simpel: zu wenig Compute, zu viele Nutzer.

Anthropic legt jetzt richtig nach. Mittwoch kam der Deal mit SpaceX, also die komplette Kapazität von Elon Musks Colossus 1 Rechenzentrum, über 300 Megawatt und mehr als 220.000 NVIDIA GPUs, verfügbar noch in diesem Monat. Am Freitag direkt der nächste Schlag: laut Bloomberg ein 1,8-Milliarden-Dollar Cloud-Vertrag mit Akamai. Dazu laufen die bekannten Partnerschaften mit Amazon, Google, Microsoft und NVIDIA weiter.

Für dich heißt das: die 5-Stunden-Limits für Claude Code sind verdoppelt, die Peak-Hours-Reduktion für Pro und Max ist gestrichen, und die API Rate Limits für die Opus-Modelle wurden deutlich angehoben. Alles seit dem 6. Mai aktiv.

Unterm Strich: Wenn du Claude beruflich nutzt, solltest du in den nächsten Wochen spüren, dass das Tool stabiler läuft. Anthropic hat die Lehren aus den letzten Monaten gezogen und kann die Last jetzt deutlich besser tragen.

Drei neue Voice-Modelle von OpenAI 

OpenAI hat am 7. Mai drei neue Voice-Modelle in der API gelauncht. Voice wird damit vom Gimmick zum echten Interface, das zuhört, mitdenkt und in Echtzeit handelt.

GPT-Realtime-2 ist das erste Voice-Modell mit GPT-5-Reasoning. Es denkt während des Gesprächs nach, ruft mehrere Tools parallel auf und macht das hörbar ("Ich schaue gerade in deinen Kalender"). Kontextfenster vervierfacht auf 128K, Tonalität steuerbar, Reasoning-Stufen wählbar.

GPT-Realtime-Translate übersetzt live aus 70+ Sprachen in 13 Ausgabesprachen, während gesprochen wird. Die Deutsche Telekom testet das bereits im Customer Support.

GPT-Realtime-Whisper ist die neue Streaming-Speech-to-Text-Engine für Live-Untertitel, Meeting-Notes und Voice Agents.

Was praktisch passiert: Zillow baut einen Assistenten, der auf "finde mir Häuser in meinem Budget, vermeide laute Straßen, plane eine Besichtigung für Samstag" direkt reagiert und ausführt. Priceline arbeitet an einer Reise-App, die komplette Trips per Stimme managt, inklusive Umbuchungen nach Verspätungen.

Preise: Realtime-2 bei 32 Dollar pro Million Input-Tokens und 64 Dollar Output. Translate kostet 0,034 Dollar pro Minute, Whisper 0,017 Dollar.

Software Guide KI 2026 – Alle wichtigen KI-Tools im Überblick

Der neue Software Guide KI 2026 von OMR Reviews bietet einen Überblick über mehr als 400 KI-Tools, die dein Unternehmen nachhaltig verändern können. An dem Guide habe ich selbst fleißig mitarbeiten dürfen. Er beleuchtet die Entwicklung von KI-Agenten und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für Marketing, Kreativität, Sales und Produktivität.

Die eigentliche Herausforderung liegt nicht in der Tool-Auswahl

Zwar klingt eine Auswahl von 400 KI-Tools zunächst beeindruckend, sie zeigt jedoch auch ein Grundproblem: Viele Teams verbringen inzwischen mehr Zeit mit der Recherche nach Tools als mit der eigentlichen Umsetzung. Ich glaube, die wichtigste Frage ist nicht mehr „Welches Tool ist das beste?", sondern „Welches Problem wollen wir eigentlich lösen?". Da die Modelle generell besser werden, wird deshalb immer stärker der Workflow drumherum entscheidend.

Erst das Problem definieren, dann das Tool suchen

Klicke dich nicht sofort durch 400 Tools. Schreib erst einmal drei konkrete Aufgaben auf, die dir heute unnötig Zeit kosten. Such erst danach passende Lösungen. Oft reicht am Anfang sogar ein bestehendes Tool plus ein besserer Prozess. Die größte Produktivität entsteht nicht durch das neueste KI-Feature, sondern durch weniger Kontextwechsel und klarere Abläufe.

Canva Report 2026 – Marketing zwischen KI-Speed und menschlicher Kreativität

Canva zeigt in seinem 2026 Report, dass 97 % der Marketer KI täglich nutzen, aber 87 % weiterhin auf menschliche Kreativität setzen. Der Vorteil liegt bei Teams, die KI-Geschwindigkeit mit klarer kreativer Richtung verbinden, während Konsumenten minderwertige KI-Inhalte zunehmend ablehnen.

Geschwindigkeit ist kein Kreativkonzept

Der Report trifft einen wichtigen Punkt: KI ist im Marketing längst Alltag. Aber schneller produzieren heißt nicht automatisch besser kommunizieren. Wenn alle Inhalte schneller erstellen können, wird die kreative Ausrichtung umso wichtiger. Am Ende gewinnt nicht das Team mit den meisten Assets, sondern das mit dem klarsten Gefühl für Marke, Zielgruppe und Timing.

Erst Richtung klären, dann Tempo machen

Nutze KI nicht nur, um mehr Varianten zu erzeugen. Stelle dir vorher klare kreative Leitplanken: Was klingt nach uns, was passt nicht, welche Bildwelten wollen wir vermeiden, welche Ideen sind wirklich relevant? Danach kann KI dabei helfen, schneller zu testen und umzusetzen.

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snipKI Spotlight 😎

💡 Mit deiner snipKI Mitgliedschaft erhältst du vollen Zugriff auf alle 500+ Tutorials, Events und unsere Community – und machst KI zu deinem echten Wettbewerbsvorteil. 🚀

Du beschäftigst dich intensiv mit KI und hast Lust, andere damit weiterzubringen?

Wir suchen neue snipKI Educators: Menschen, die KI nicht nur beobachten, sondern im Alltag aktiv einsetzen.

Gemeinsam begleiten wir Unternehmen auf dem Weg zum KI-Führerschein, auf unserer Videoplattform und bei konkreten KI-Projekten. Im Fokus stehen keine abstrakten Konzepte, sondern Anwendungen, die in Teams wirklich funktionieren.

Wichtig ist, dass KI für dich zum Alltag gehört, du Tools wie ChatGPT, Claude, Gemini, Copilot oder n8n kennst und Lust hast, Teil eines starken Teams zu werden. Dich erwarten spannende Projekte, Sparring, regelmäßige Calls und eine Crew, mit der KI-Arbeit einfach mehr Spaß macht.

👉 Wenn du Teil unserer KI-Truppe werden möchtest, bewirb dich hier.

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Gut zu wissen 📰

Was passiert sonst noch in Sachen KI? Die folgenden Neuigkeiten zum Thema Künstliche Intelligenz solltest du im Auge behalten.

  • Firefox nutzt Claude Mythos Preview KI um 271 Sicherheitslücken zu finden und zu beheben: Mozilla hat mit Hilfe von Claude Mythos Preview und einer selbst entwickelten Pipeline über 271 Sicherheitslücken in Firefox identifiziert und behoben, darunter auch komplexe Sandbox-Escapes die jahrelang unentdeckt blieben. Das Team hat dazu eine automatisierte Testumgebung entwickelt die echte Exploits erstellt und falsch-positive Meldungen herausfiltert. 👉 Lies den Mozilla-Hacks-Bericht

  • China blockiert Metas 2-Milliarden-Dollar-Übernahme des KI-Startups Manus: Chinas Staatsplaner fordert Meta auf, die Übernahme des singapurischen KI-Startups Manus rückgängig zu machen, das auf KI-Agenten spezialisiert ist und zuvor in China ansässig war. Die Entscheidung alarmiert Tech-Gründer und Investoren, die auf eine Verlagerung von China nach Singapur gesetzt hatten, um strengen Regulierungen zu entgehen. 👉 Details bei CNBC

  • Microsoft warnt vor KI-gestützten Cyberangriffen mit 450 % höherer Erfolgsrate: Bedrohungsakteure integrieren KI in alle Phasen ihrer Angriffe – von der Aufklärung bis zur Malware-Entwicklung. Phishing-Kampagnen mit KI-Unterstützung erreichen eine Click-Through-Rate von 54 % statt der üblichen 12 %, während Plattformen wie das jetzt gestoppte Tycoon2FA Cyberkriminalität als Abo-Modell industrialisieren. 👉 Weitere Infos bei Microsoft erfahren

  • Google beendet Project Mariner: Am 4. Mai 2026 hat Google das Projekt eingestellt und die zugrunde liegende Technologie in andere Produkte überführt. Einige Funktionen des Web-Agenten sind unter anderem in Gemini Agent und im KI-Modus der Google-Suche integriert. 👉 Lerne die Gründe kennen

  • NVIDIA-Chef sieht KI als Jobmotor: Jensen Huang widerspricht der Sorge, dass KI ganze Berufe ersetzen könnte, und unterscheidet dabei zwischen einzelnen automatisierten Aufgaben und dem Zweck einer Stelle. Zugleich bleibt offen, wie stark KI den Arbeitsmarkt langfristig verändern wird, da Studien auch deutliche Jobverluste erwarten. 👉 Den TechCrunch-Artikel lesen

  • Deutschland soll bei KI unabhängiger werden: Digitalminister Karsten Wildberger sieht in KI eine Chance für die deutsche Industrie, warnt jedoch vor Abhängigkeiten bei Daten, Infrastruktur und Anbietern. Dafür sollen Rechenkapazitäten ausgebaut, offene Standards gestärkt und junge Unternehmen stärker einbezogen werden. 👉 Mehr bei heise erfahren

  • Barry Diller warnt vor den Risiken von AGI: Zwar hält er Sam Altman für vertrauenswürdig, sieht bei der Entwicklung von AGI aber kein Vertrauen als entscheidenden Faktor. Aus seiner Sicht liegen die größeren Risiken in den unbekannten Folgen von KI, weshalb klare Leitplanken nötig seien. 👉 Was Barry Diller noch gesagt hat

  • Sowohl OpenAI als auch Anthropic bauen ihre KI-Beratung aus: Um KI-Dienste stärker in Unternehmen zu etablieren, planen sie eigene Gemeinschaftsunternehmen. Dafür holen sie große Finanzinvestoren an Bord und setzen auf Teams, die KI-Lösungen direkt an Arbeitsabläufe in den Firmen anpassen. 👉 Details zu Beratungsangeboten kennenlernen

  • Die EU will KI für sexualisierte Deepfakes verbieten: Die EU hat sich auf eine Änderung des KI-Gesetzes geeinigt, um KI-Anwendungen für missbräuchlich erstellte, sexualisierte Deepfakes zu verbieten. Das Verbot soll auch Inhalte erfassen, die sexuellen Kindesmissbrauch darstellen. Nach weiterer Zustimmung durch Parlament und Rat soll es ab Dezember 2026 durchgesetzt werden. 👉 Alle Infos zum Verbot

  • Die USA prüfen Kontrollen für neue KI-Modelle: Die US-Regierung erwägt staatliche Prüfverfahren für KI-Modelle, die bei Behörden eingesetzt werden sollen. Auslöser sind offenbar Sicherheitsbedenken rund um das Anthropic-Modell „Mythos”, das komplexe Hackerangriffe ermöglichen kann. 👉 Zeit-Artikel lesen

  • DeepMind Mitarbeiter wollen mehr Kontrolle über KI Einsätze: Die Beschäftigten des britischen Unternehmens wollen sich gewerkschaftlich organisieren, da sie den Einsatz von KI im Militär und in der Überwachung kritisch sehen. Sie fordern unter anderem das Recht, an Projekten nicht mitzuarbeiten, die aus ihrer Sicht ethisch problematisch sind. 👉 Den ganzen Gedankengang der Mitarbeiter verstehen

  • KI eröffnet neue Jobmöglichkeiten für Philosophen: KI-Labore stellen Philosophen ein, um das Verhalten von Chatbots stärker an menschlichen Werten auszurichten. Dadurch ergeben sich für Philosophie-Studierende neue Einsatzfelder in Bereichen wie KI-Sicherheit, Ethik und Modellverhalten. 👉 Die Jobmöglichkeiten kennenlernen

  • Die Physik erklärt das Lernen großer Sprachmodelle: Um zu erklären, warum große Sprachmodelle trotz vieler Parameter nicht automatisch schlechter werden, haben Forschende ein vereinfachtes neuronales Netz untersucht. Ein Prozess, der der Renormierung aus der statistischen Physik ähnelt, könnte Overfitting verhindern, da Schwankungen in den Trainingsdaten das Lernen stabilisieren. 👉 Die ganze Erklärung bei Spektrum

  • Die Nutzung von KI in Unternehmen steigt deutlich an: So nutzten 2025 bereits 25 % der deutschen Unternehmen generative KI, 2023 waren es noch 5 %. Besonders häufig kommt die Technologie in größeren und jüngeren Betrieben sowie in der Kommunikationsbranche und im Finanzbereich zum Einsatz. 👉 IAB-Untersuchung lesen

  • Google DeepMind testet seine KI in „Eve Online”: Das Unternehmen ist an der Entwicklung des Spiels beteiligt und möchte es für die KI-Forschung nutzen. Die Tests sollen auf kontrollierten Offline-Servern durchgeführt werden und zeigen, wie KI-Systeme mit langfristiger Planung, Wirtschaftssystemen und dynamischen Entscheidungen umgehen. 👉 Mehr über den KI-Test erfahren

  • Die EU könnte den Maschinenbau von den KI-Pflichten ausnehmen: Die EU-Kommission prüft offenbar Ausnahmen vom KI-Gesetz für KI-Systeme im Maschinenbau. Damit würden bestimmte industrielle Anwendungen weniger strengen Vorgaben unterliegen, während die Regeln für Hochrisikobereiche weiterhin gelten sollen. 👉 Handelsblatt-Artikel durchlesen

  • Der Anteil von KI in Studien bleibt schwer messbar: Wie viel wissenschaftliche Literatur mithilfe von KI erstellt wurde, lässt sich bisher nicht zuverlässig bestimmen. Der Grund dafür sind fehleranfällige Erkennungstools und fehlende Standards, die festlegen, wie der Einsatz von KI beim Schreiben, Übersetzen und Überarbeiten erfasst werden soll. 👉 Graphite-Analyse bei nature ansehen

  • Ein Verlag erkennt mithilfe von KI manipulierte Peer Reviews: So setzt der Wissenschaftsverlag IOP Publishing ein KI-Tool ein, das auffällige Ähnlichkeiten in Peer Reviews erkennt und mögliche Manipulationen im Begutachtungsprozess sichtbar macht. Das System soll kopierte Gutachten finden und dabei helfen, Betrug im wissenschaftlichen Publizieren früher aufzudecken. 👉 Details zu der KI-Technologie

  • KI kann Gründungen oberflächlicher machen: KI kann Businesspläne, Websites und Finanzmodelle schneller erstellen, ersetzt aber kein tragfähiges Geschäftsmodell. Entscheidend bleibt, ob Gründer ihr Angebot, den Markt und die wirtschaftlichen Grundlagen selbst verstehen. 👉 Artikel des Gründungsdirektor des CENTIM lesen

  • Google macht aus Fitbit die Google Health App mit Gemini-Coach: Google benennt die Fitbit-App in Google Health um und integriert einen Gemini-KI-Coach, der personalisierte Trainingsvorschläge gibt und Gesundheitsdaten aus verschiedenen Quellen zusammenführt. Ab 19. Mai 2026 können Nutzer in den USA zusätzlich Patientenakten hochladen und von der App auswerten lassen. 👉 Details im Google-Blog

  • Coinbase streicht 660 Stellen wegen KI-Effizienz und Marktschwäche: Die Krypto-Börse baut 14 Prozent ihrer Belegschaft ab, weil KI-Tools die Produktivität so stark erhöht haben, dass kleinere Teams dieselben Aufgaben in Tagen statt Wochen erledigen. Zugleich zwingt der aktuelle Krypto-Marktabschwung das Unternehmen, seine Kostenstruktur anzupassen. 👉 Den CoinDesk-Artikel lesen

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Tools & Tool-Updates 🛠️ 

Freu dich auf sofort einsetzbare KI-Tools und spannende Updates für deine 
bestehende KI-Toolbox.

  • Perplexity launcht Personal Computer für Mac – KI-Agent mit lokalem Systemzugriff: Perplexity stellt Personal Computer vor, einen KI-Agenten für Mac, der autonom auf lokale Dateien, Apps und Web-Tools zugreift und Aufgaben kontinuierlich ausführt. Du kannst Aktionen vom iPhone starten und mit einem Mac mini sogar Always-on-Agenten einrichten. 👉 Die Mac-Version ansehen

  • OpenAI B2B Signals – Der Frontier-Vorteil: OpenAI stellt B2B Signals vor, eine Erweiterung, die analysiert, wie KI in Organisationen genutzt wird. Unternehmen, die zu den Vorreitern bei der Integration von KI in Arbeitsabläufe gehören, erzielen bereits einen 3,5-fachen Vorteil bei der Nutzung von Intelligenz pro Mitarbeitendem. 👉 Die Erweiterung kennenlernen

  • Claude for Microsoft 365 – Effizientes Arbeiten in Office-Anwendungen: Mit Claude kannst du direkt in Excel, PowerPoint, Word und Outlook arbeiten, ohne zwischen Fenstern wechseln zu müssen. Es merkt sich dabei alle Informationen, sodass du deine Produktivität steigern kannst, indem du z. B. Modelle in Excel erstellst oder Slides in PowerPoint generierst. 👉 Mehr über die Integration erfahren

  • ChatGPT erhält eine Kontaktfunktion für Krisensituationen: OpenAI führt „Trusted Contact” als optionale Sicherheitsfunktion für erwachsene ChatGPT-Nutzer ein. Nutzer können eine vertraute erwachsene Person hinterlegen, die im Ernstfall benachrichtigt wird. Voraussetzung ist, dass ein ernstes Selbstverletzungsrisiko automatisch erkannt und menschlich geprüft wurde. 👉 Weitere Details zur Kontaktfunktion

  • Gemma 4 mit Multi-Token Prediction bis zu 3x schneller: Google stellt MTP-Drafters für Gemma 4 vor, die durch Speculative Decoding mehrere Tokens gleichzeitig vorhersagen und vom Hauptmodell verifizieren lassen. Dadurch erreichst du bis zu dreimal schnellere Antworten bei gleicher Qualität, auch auf deinem Laptop oder Smartphone. 👉 Zur neuen Funktion von Gemma 4

  • Google Docs bekommt Custom Instructions für Gemini: Ab Mai kannst du in Google Docs eigene Anweisungen für Gemini hinterlegen, die dauerhaft gespeichert werden und deinen bevorzugten Schreibstil automatisch anwenden. So musst du deine Präferenzen wie Tonalität oder Formatierung nicht jedes Mal neu eingeben. 👉 Custom Instructions in Google Docs testen

  • Natural Language Autoencoders – KI-Gedanken als lesbaren Text übersetzen: Anthropic hat eine neue Methode entwickelt, mit der du die internen "Gedanken" von Claude direkt als Text lesen kannst. Die Technik deckte auf, dass Claude bei Sicherheitstests öfter misstrauisch ist als es zugibt und half dabei, versteckte Verhaltensweisen in frühen Modellversionen zu entdecken. 👉 Die neue Technik von Anthropic verstehen

  • Ollama ermöglicht lokale KI-Modelle in Claude Desktop: Du kannst jetzt alle Ollama-Modelle direkt in der Claude Desktop App nutzen und damit sowohl eigenständige Aufgaben mit lokalen Dateien erledigen als auch in VS Code programmieren. Mit einem einfachen Befehl aktivierst du die Integration und kannst jederzeit zu den originalen Anthropic-Modellen zurückwechseln. 👉 Ollama-Modelle in der Claude Desktop App nutzen

  • Runway Characters verwandelt Fotos in Echtzeit-Videoagenten: Runway hat einen KI-Agenten vorgestellt, der aus einem einzigen Bild einen sprechenden Charakter mit natürlicher Mimik erstellt – in Echtzeit mit 24 Bildern pro Sekunde und nur 1,75 Sekunden Verzögerung. Das System funktioniert mit Fotos, Cartoons oder Fantasy-Figuren ohne vorheriges Training und lässt sich per Code-Zeile in Webseiten oder Video-Meetings einbinden. 👉 Runway Characters entdecken

  • ElevenLabs erweitert sein Studio um einen KI-Co-Editor: Für ElevenCreative hat ElevenLabs den neuen Studio-Agenten vorgestellt, der im Timeline-Editor bei der Erstellung von Audio- und Videodateien unterstützt. Der Agent fragt Anforderungen wie Länge, Ton und Struktur ab, erstellt einen ersten Entwurf auf der Timeline und kann während der Bearbeitung jederzeit unterbrochen werden. 👉 ElevenLabs-Studio-Update anschauen

  • AI Studio erhält einen Bearbeitungsmodus: Google rollt einen Bearbeitungsmodus für Vibe Coding in AI Studio aus. Nutzer können Komponenten auswählen und direkt anpassen, Notizen mit einem Stift auf der Oberfläche ergänzen sowie Bildinhalte mit Nano Banana und eigenen Uploads verändern. 👉 Bearbeitungsmodus ausprobieren

  • Manifest - KI-Kosten um bis zu 70 % senken durch intelligentes Model-Routing: Die Plattform analysiert deine Anfragen in unter 2 Millisekunden und wählt automatisch das günstigste passende Modell aus über 500 verfügbaren Optionen, indem sie die Komplexität nach vier Stufen klassifiziert und entsprechend routet. 👉 Manifest ausprobieren

  • Luma startet UNI-1.1 API mit Reasoning-Modell für Bildgenerierung: Die neue API interpretiert Prompts erst über ein Reasoning-Modell und setzt sie dann um, was bessere Ergebnisse beim ersten Versuch liefern soll. Die Kosten starten bei 0,04 Dollar pro Bild und liegen damit etwa halb so hoch wie bei vergleichbaren Modellen, dazu kommt doppelte Geschwindigkeit und Support für bis zu neun Referenzbilder gleichzeitig. 👉 Alle Infos zur Luma-API

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  • Vorträge - die Lust auf das Thema machen
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  • Updates - Um nicht abgehängt zu werden
  • Integrationen - KI sicher und sinnvoll einsetzen

👉🏻 Hier findest du alle Infos (+ Auswahl einiger Referenzen)

Übrigens sind alle Ressourcen, die ich mit dir teile – einschließlich Sponsoren-Links (die ich markieren muss) – für Tools, die ich selbst benutze oder benutzen würde, wenn ich den Bedarf hätte. Ich empfehle dir wirklich nur Dinge, hinter denen ich stehe!

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