73 Prozent der deutschen Marketingverantwortlichen nutzen KI. Sechs Prozent erreichen damit messbare Wettbewerbsvorteile. Diese Zahl der Bitkom 2026 ist der Grund, warum es mich beruflich noch gibt — und warum du wahrscheinlich gerade auf dieser Seite gelandet bist.
Die Lücke zwischen "wir nutzen ChatGPT irgendwie" und "wir verdienen damit Geld, sparen Zeit oder schlagen den Wettbewerb" ist riesig. Mein Job ist, sie zu schließen — bei dir im Team, in deiner Woche, mit den Tools, die heute schon funktionieren. Nicht in fünf Jahren. Heute.
Wie ich da hingekommen bin
Ich bin 2009 als Quereinsteiger ins Online-Marketing gerutscht. Damals hieß "Tool-Stack" noch Excel plus ein bisschen Google Analytics, und ich war von der ersten Woche an süchtig: nach SEO-Crawlern, A/B-Testing-Plattformen, Marketing-Automation-Funnels, allem, was sich vermessen, optimieren und automatisieren ließ. In den folgenden zehn Jahren habe ich inhouse bei Marken alles mitgemacht, was es im klassischen MarTech-Stack zu lernen gab — SEO, Paid Social, E-Mail-Automatisierung, CRM, später Zapier-Workflows und Make-Szenarien, die nachts liefen, während andere schliefen.
Dann kam der 30. November 2022. ChatGPT ging live, ich war noch am selben Abend drin und saß bis tief in die Nacht vor dem Bildschirm. Was ich dort gesehen habe, war für mich kein neuer Tool-Zyklus mehr. Keine bessere Version von Grammarly, keine smartere Variante von Jasper. Es war der Moment, in dem klar wurde: Das hier verändert die Spielregeln, nicht nur das Spielfeld.
Ich habe damals einen Newsletter, den ich seit 2019 mit überschaubarer Reichweite betrieb, komplett neu ausgerichtet — auf KI im Marketing, wöchentlich, mittwochs, kuratiert mit Hand. Anfang 2023 hatten wir ein paar tausend Leser. Heute sind es über 45.000. Im Juni 2023 hat LinkedIn mich zum Top Voice im Bereich KI gemacht, was nett war — aber das eigentliche Signal war, dass ab diesem Zeitpunkt das Telefon nicht mehr stillstand.
Was daraus wurde
Ab 2023 kamen die Workshops und Keynotes. Inhouse-Sessions, Halb- und Ganztage, Hands-on an echten Marketing-Aufgaben. Seitdem haben mich Marketing- und Kommunikations-Teams aus sehr unterschiedlichen Welten als Sparring-Partner geholt: Adobe, LinkedIn, Deutsche Telekom, freenet, congstar, Funke Mediengruppe, Handelsblatt Media Group, MAN, Danone, Ergo, Melitta, Westermann, Sparkasse, Sparkassen Innovation Hub, Erste Group, Johanniter, Salzgitter AG, Clariant, Horsch, Rösler, Vinzenz Gruppe, Althoff Hotels, Steigenberger, IntercityHotel, Utopia, Greator, OMR, OMR Education, W&V, VDV Akademie, VRM, Allison, 121WATT, das Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg — und einige mehr. Dazu die ersten Keynotes auf öffentlichen Bühnen: OMR Festival in Hamburg, DMEXCO in Köln, Zukunft Personal, viele kleinere Branchen-Events. Dass diese Liste so geworden ist, ist eine Ehre — und der Grund, warum ich mir leiste, ehrlich zu bleiben und Dinge nicht zu verkaufen, die ich selbst nicht für richtig halte.
2024 habe ich gemerkt: Workshops skalieren nicht. Du kannst nicht 50.000 Marketing-Profis einzeln in einen Konferenzraum setzen. Also habe ich gemeinsam mit Moritz Heiniger snipKI gegründet — eine KI-Weiterbildungsplattform mit inzwischen 330+ Video-Tutorials und dem KI-Führerschein als strukturiertem Programm für Teams, die nicht nur Awareness, sondern echte Skills brauchen. snipKI ist die Antwort auf den Satz, den ich in jedem zweiten Beratungsgespräch höre: "Unser Team weiß, dass es KI nutzen sollte. Aber niemand hat ihm gezeigt, wie."
Parallel dazu ist mein Tool-Verzeichnis gewachsen — über 350 MarTech- und KI-Tools, jedes davon habe ich mindestens einmal selbst in der Hand gehabt. Kein "Top 10 KI-Tools, die du 2026 unbedingt kennen musst"-Klickbait, sondern ehrliche Notizen: Was kann das Ding, wo bricht es, für wen lohnt es sich, für wen nicht. Das ist die Art von Datenbank, die ich vor zehn Jahren selbst gebraucht hätte und nirgends gefunden habe.
2025 kam der NewMinds.AI Podcast dazu, den ich als Co-Host mache — wöchentlich, längere Gespräche mit Leuten, die im KI-Maschinenraum sitzen statt nur darüber zu reden. Und 2026 sehe ich, wie sich die nächste Welle aufbaut: Context Engineering, agentengetriebene Workflows, B2AI-Themen, Marketing-Stacks, in denen Modelle nicht mehr Werkzeuge, sondern Akteure sind. Die Konzerne, die ich heute berate, sind weniger an "Welches Tool sollten wir kaufen?" interessiert als an "Wie bauen wir ein Marketing-Team, das mit Modellen arbeitet, statt sie zu bedienen?" Das ist eine andere Frage. Sie ist schwerer. Und sie ist die einzige, die langfristig zählt.
Was ich glaube
Praxis schlägt Theorie. Immer. Was diese Woche im Team einsetzbar ist, ist mehr wert als das, was in fünf Jahren möglich sein könnte. Ich rede nicht über Singularitäten, ich rede über das Briefing, das du Montag früh fertig haben musst — und wie KI dir dabei hilft.
Tools sind das Werkzeug, nicht das Ziel. Niemand zahlt dich für die Anzahl der Lizenzen, die du verwaltest. Bezahlt wirst du für gesparte Zeit, gewonnene Kunden, gesenkte Kosten. Wenn ein Use Case mit einem 20-Euro-ChatGPT-Abo besser läuft als mit einem 2.000-Euro-Enterprise-Stack, sage ich das.
Lock-in ist gefährlich. Wenn Claude für deinen Use Case besser passt als ChatGPT, sage ich das — auch wenn ich gerade über ChatGPT spreche. Wenn ein Open-Source-Modell den Job zur Hälfte des Preises erledigt, sage ich das auch. Ich verkaufe keine Tools auf Provision, und ich halte mir bewusst die Freiheit, ehrlich zu bleiben.
73 zu 6 ist das eigentliche Problem. Nicht "wie überzeuge ich mein Team, KI zu nutzen?" — das ist 2026 keine Frage mehr. Die Frage ist: Wie kommt mein Team von "wir probieren rum" zu "wir messen Vorteil"? Genau dort liegt die Lücke, die ich schließe.
Du-Form, nicht Sie. Beratung auf Augenhöhe ist keine Marketing-Phrase, sondern eine Arbeitsbedingung. Wenn ich dir bei einer KI-Strategie helfe, sind wir Sparring-Partner, keine Kunden-Lieferanten-Konstellation. Das fängt beim "Du" an und hört beim ehrlichen "Das war eine schlechte Idee, lass uns das anders machen" auf.
Wofür ich nicht der richtige bin
Ich bin keine Agentur. Ich übernehme nicht eure Kampagnen, schreibe nicht eure Newsletter, verwalte nicht eure Ad-Accounts. Wenn du jemanden suchst, der das operative Marketing für dich macht, gibt es bessere Adressen — und ich kenne ein paar gute.
Ich bin kein Tool-Vendor mit verstecktem Provisionsinteresse. Wenn du eine Affiliate-Liste mit den "Top 50 KI-Tools 2026" suchst, klick weiter. Mein Tool-Verzeichnis hat 350+ Einträge, und ich habe jedes davon mindestens einmal selbst angefasst — aber nicht, um dir etwas zu verkaufen.
Ich bin kein Hype-Mensch. Ich werde dir nicht erzählen, dass KI in fünf Jahren euren Job übernimmt, dass ihr morgen eine eigene KI-Abteilung braucht, oder dass ohne sofortige Transformation alles untergeht. Diese Sätze verkaufen Konferenztickets, sie lösen keine Probleme.
Ich bin auch kein Zertifizierer, der dir KI-Master-Diplome verkauft. Den KI-Führerschein bei snipKI gibt es, weil Teams einen klaren Kompetenz-Nachweis brauchen — nicht, weil ich gerne Urkunden ausstelle.
Und falls dein Unternehmen gerade noch entscheiden muss, ob KI überhaupt relevant ist: Da bin ich der falsche. Ich helfe Teams, die das Grundsätzliche schon entschieden haben und jetzt vor der Frage stehen, wie sie es richtig machen.
Wie eine Zusammenarbeit aussieht
Drei Wege funktionieren bei mir gut.
Eine 60-Minuten-Sprechstunde für 250 Euro, wenn du ein konkretes Problem hast und eine Stunde echtes Sparring brauchst. Geld-zurück-Versprechen: Wenn meine Zeit nicht passt, kriegst du das Geld zurück. Bisher musste ich das in über 100 Sessions genau einmal anwenden.
Ein Workshop oder Inhouse-Tag für Teams, die einen strukturierten Einstieg oder ein Vertiefungsthema brauchen. Halb- bis ganztags, branchenspezifisch, hands-on. Keine PowerPoint-Vorlesung — ihr arbeitet, ich begleite.
Eine längere Beratung für Marketing-Teams in mittleren bis großen deutschen Unternehmen, die KI nicht punktuell, sondern als Strukturthema angehen. Strategie, Stack, Skill-Aufbau, Messbarkeit. So habe ich zuletzt mit Teams bei OMR, MAN, Volkswagen und der Sparkasse gearbeitet — meist über mehrere Monate, immer mit klaren Outcomes statt schwammiger Roadmaps.
Was alle drei Formate eint: Ich arbeite nicht in eurem Namen. Ich sorge dafür, dass ihr es selber könnt. Wenn am Ende einer Zusammenarbeit jemand bei euch im Team sagt "Das Briefing schreibe ich jetzt mit Claude in 20 Minuten statt zwei Stunden, und es ist besser", dann habe ich meinen Job gemacht. Wenn ihr nach drei Monaten weiter auf mich angewiesen seid, eher nicht.
Der direkte Weg
Wenn du das hier bis zum Ende gelesen hast, passt vermutlich genug, dass wir reden sollten. Schreib mir kurz, was bei euch ansteht — ein paar Sätze reichen. Ich antworte werktags innerhalb von 24 Stunden, persönlich, nicht aus einem Funnel heraus.
PS: Tipp meinen Vornamen irgendwo auf der Seite. Sieh, was passiert.
