Claude Opus 4.6, GPT-5.3-Codex & erste deutsche KI-Fabrik geht in Betrieb
Herzlich willkommen zur 165. Ausgabe meines Newsletters! Setzt du dich im Team täglich mit KI auseinander? Unternehmen investieren zwar in Tools und Lizenzen, doch Gewohnheiten werden dabei nur selten mitaufgebaut. Bei snipKI haben wir dafür eine wöchentliche Routine e…
Herzlich willkommen zur 165. Ausgabe meines Newsletters!
Setzt du dich im Team täglich mit KI auseinander? Unternehmen investieren zwar in Tools und Lizenzen, doch Gewohnheiten werden dabei nur selten mitaufgebaut. Bei snipKI haben wir dafür eine wöchentliche Routine entwickelt. Vielleicht ist das eine Idee für dich, um neben dem vielen KI-Input in die neue Woche zu starten. 😊
🧔🏻 Mein Update
In der letzten Woche war ich gleich bei zwei Podcasts zu Gast: Ich war Teil der Pilotfolge des neuen OMR Podcasts! 🥳 Im OMR Tech Check werfen wir einen Blick unter die Motorhaube von snipki, und ich stelle meinen Tech-Stack vor. Gemeinsam mit Founder Mode spreche ich über den Hype um Open Claw und über echte Business Cases. Hör gerne rein!
💚 Was geht bei snipKI - Die KI-Enablement Company ?
Es gibt wieder eine Info-Session für den nächsten KI-Führerschein für Einzelpersonen! Die ersten Plätze sind bereits reserviert. Weiter unten findest du die Details sowie den Link zur Anmeldung. 😉
Viel Spaß beim Lesen.
Wir lesen uns zur nächsten Ausgabe! 😁
Jens
🚀 So unterstütze ich Teams beim Thema generative KI
Mein KI-Impuls der Woche
KI-Perspektive für 2026 - Build to learn
KI sorgt kaum noch für Staunen, sie ist einfach da – wie andere digitale Infrastruktur auch. Genau deshalb verschiebt sich der Fokus: Nicht erst alles verstehen und dann bauen, sondern bauen, um zu verstehen. „Build to learn“ bedeutet für mich, Dinge bewusst unfertig zu beginnen, um schneller Feedback zu erhalten. Wer wartet, bis etwas „rund“ ist, lernt oft am langsamsten.Neue Arbeitslogik statt perfekter Planung. Wir haben uns lange an die Reihenfolge „Lernen, Können, Anwenden“ gewöhnt.
Heute ist diese Vorgehensweise oft schon überholt, bevor sie überhaupt greifen kann. Mit KI ergibt es mehr Sinn, erst eigene Apps oder Tools zu bauen, zu beobachten, was wirklich passiert, und daraus die nächsten Schritte abzuleiten. Bauen wird zur Superpower, weil es Tempo bringt, die Kontrolle erhöht und die Abhängigkeit von einzelnen Tools reduziert.
Ein paar konkrete Hebel, die sich sofort in den Alltag integrieren lassen, ohne dass man gleich alles umbauen muss, sind:
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Bau ein Mini-System, das dir spürbar Zeit spart (z. B. Briefing-Generator, Angebots-Check, Meeting-Notizen), und leg vorher fest, woran du den Nutzen erkennst – etwa „spart mir 30 Minuten pro Woche“ oder „halbiert Rückfragen“.
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Arbeite bewusst mit „Wegwerf-Prototypen“: Das Ziel ist nicht Wartbarkeit, sondern ein belastbarer Lernbeweis in 60 bis 90 Minuten.
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Leg vor dem Bauen einen Qualitäts-Check fest (z. B. Quelle, Tonalität oder Format), damit du später nicht im Bauchgefühl steckenbleibst.
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Denk den Ausstieg direkt mit: Welche Teile müssen so gebaut sein, dass du sie nächste Woche ersetzen/verbessern kannst, ohne alles neu zu machen?
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Mach das Lernen sichtbar: Mach einen Screenshot, nimm einen kurzen Loom auf oder schreibe einen Absatz im Team-Chat, damit aus einem Experiment übertragbares Wissen wird.
Wenn ich auf die nächsten Monate blicke, ist für mich nicht die wichtigste Frage, welches Tool wir nutzen, sondern wie schnell wir lernen. Was hast du schon mit KI gebaut? Und was hast du daraus gelernt?
Meine KI-Top-News🏆
Was hat mich diese Woche in Sachen KI begeistert? Hier sind meine Highlights zu Technologien, Trends und Entwicklungen, die du keinesfalls verpassen solltest.
Zwei neue KI-Schwergewichte und eine unbequeme Erkenntnis
Mit Claude Opus 4.6 und GPT-5.3-Codex sind zwei Modelle erschienen, die sich gut als Momentaufnahme des aktuellen Tempos der KI-Entwicklung lesen lassen. Beide adressieren anspruchsvolle Wissens- und Arbeitsaufgaben, allerdings mit einem leicht unterschiedlichen Selbstverständnis. Claude Opus 4.6 versteht sich als Modell für lange Denkstrecken, Planung und Struktur mit einem extrem großen Kontextfenster und der Fähigkeit, über viele Schritte hinweg konsistent zu bleiben. GPT-5.3-Codex stammt aus der Codex-Linie, entwickelt sich aber sichtbar zu einem agentischen System weiter, das nicht nur Code schreibt, sondern komplette Arbeitsprozesse begleitet.
Stellt man beide Modelle nebeneinander, wird der unterschiedliche Schwerpunkt deutlich. Claude spielt seine Stärke dort aus, wo viel Material zusammenkommt: große Dokumente, Analysen, Finanzmodelle, Präsentationen oder koordinierte Agenten-Workflows. Ein Modell, das Ordnung in Komplexität bringt und über lange Sessions hinweg den Überblick behält. Codex hingegen fühlt sich eher wie ein ausführender Agent an. Aus einer Beschreibung entstehen Websites, Apps oder ganze Projekte, während man dem Modell bei der Arbeit zuschauen und eingreifen kann. Hier rücken Planung und Umsetzung enger zusammen, fast wie in einem gemeinsamen Arbeitsraum.
Warum die Idee wichtiger ist als die Umsetzung
Trotz dieser Unterschiede erzählen beide Releases dieselbe Geschichte. Aufgaben, die früher klar verteilt waren – analysieren, konzipieren, coden, testen, dokumentieren – verschmelzen in einem Modell. Ob PowerPoint-Präsentation, Datenanalyse über hunderte Seiten oder funktionierende Software: Beides lässt sich heute mit erstaunlich wenig Reibung aus einem Briefing heraus erzeugen. Das ist beeindruckend, aber auch ein Signal, dass sich der Wert von Fähigkeiten verschiebt.
Denn wenn die Umsetzung immer günstiger, schneller und verlässlicher wird, liegt der eigentliche Hebel woanders. Die entscheidende Frage ist nicht mehr, wie etwas programmiert oder gebaut wird, sondern ob die Idee tragfähig ist, klar durchdacht wurde und sinnvoll formuliert werden kann. Wer weiß, was er will, kann diese Modelle erstaunlich weit treiben. Wer das nicht weiß, bekommt zwar Output, aber selten Substanz.
Vielleicht ist das der gemeinsame Nenner von Claude Opus 4.6 und GPT-5.3-Codex. Sie machen uns nicht automatisch produktiver, sondern fordern bessere Gedanken, klarere Ziele und mehr Verantwortung bei der Steuerung. Coding wird austauschbar. Denken, Einordnen und Entscheiden jedoch nicht.
Google unterstützt den Erhalt bedrohter Arten mit KI-Technologie
So hat das Unternehmen bei der Sequenzierung der Genome von 13 bedrohten Arten geholfen, um die genetische Vielfalt zu bewahren und deren Aussterben zu verhindern. Das Ziel besteht darin, bis zu 150 Arten zu sequenzieren und deren Genome der wissenschaftlichen Gemeinschaft und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
Was ich daran mag: Hier ist KI nicht „noch ein Produktfeature“, sondern schlicht ein Werkzeug, das Forschung schneller und zugänglicher macht. Wenn Genomdaten frei verfügbar sind, profitieren nicht nur einige Labore, sondern potenziell ganze Ökosysteme von Wissenschaftlern, Naturschutzprojekten und lokalen Initiativen. Und ja, es fühlt sich auch ein bisschen nach dem seltenen Moment an, in dem Technologie nicht zuerst nach Aufmerksamkeit, sondern nach Wirkung riecht.
Gleichzeitig bedeutet Analysieren natürlich nicht gleich Retten. Daten sind der Anfang, doch die schwierigen Entscheidungen folgen später: Lebensräume schützen, Wilderei bekämpfen, Zuchtprogramme sinnvoll steuern und Politik und Geld zusammenbringen. Vielleicht ist genau das die leise Pointe: KI kann uns dabei helfen, die Natur besser zu verstehen, entbindet uns aber nicht von der Verantwortung, entsprechend zu handeln.
OpenAI Codex App für MacOS veröffentlicht
OpenAI hat die neue Codex App vorgestellt: eine eigenständige Arbeitsumgebung für KI-gestützte Softwareentwicklung. Codex ist darauf ausgelegt, Engineering-Aufgaben lokal umzusetzen und diese gleichzeitig mit agentischen Workflows, Automations und Skills zu verbinden – vom Feature-Bau bis zur Wartung im Hintergrund.
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Eigenständige Codex App für lokales Arbeiten am Code
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Enge Verzahnung von lokalem Entwickeln mit Automations und Skills
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Agentisches Arbeiten: Codex erledigt Aufgaben end-to-end, auch parallel
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Einsatz über App, IDE, Terminal und ChatGPT mit einem Account
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Geeignet für Features, Refactorings, Reviews und wiederkehrende Tasks
Das ist ein sehr geiles Tool, um Dinge wirklich lokal zu bauen und trotzdem nicht auf agentische Workflows zu verzichten. Die Kombination aus lokalem Arbeiten und Synchronisation mit Automations und Skills finde ich besonders spannend. Für mich fühlt sich Codex ein bisschen wie ein „lovable“-Ansatz an – nur deutlich näher an echter Entwicklerarbeit, lokal verankert und offen genug, um mit verschiedenen Modellen zu arbeiten. Genau diese Richtung dürfte für viele Teams im Alltag relevant werden.
Moltbook-Datenbank lässt Nutzer KI-Agenten übernehmen
Eine Sicherheitsanfälligkeit auf der Moltbook-Plattform hat es ermöglicht, dass jeder die Kontrolle über KI-Agenten übernehmen konnte. Grund dafür war eine öffentlich zugängliche Datenbank mit sensiblen Backend-Informationen, darunter auch API-Zugänge. Mehrere Medien, darunter 404 Media, berichteten über den Vorfall und machten deutlich, wie weitreichend die Übernahme der Agenten möglich war.
Dabei fällt mir sofort auf, dass wir hier nicht über ein exotisches Edge-Case-Problem, sondern über ein sehr typisches Muster reden. Agenten werden schnell gebaut, öffentlich ausgerollt und vernetzt, während die Sicherheit oft erst später berücksichtigt wird. Der API-Leak bei Moltbook zeigt ziemlich nüchtern, wie gefährlich es wird, wenn autonome Systeme nach außen hin sichtbar, aber intern kaum abgesichert sind.
Das passt in die aktuelle Entwicklung. Je mehr KI-Agenten selbstständig posten, interagieren oder Entscheidungen vorbereiten, desto attraktiver werden sie als Angriffspunkt. Der Moltbook-Fall ist weniger ein Einzelfall als ein Vorgeschmack: Agenten sind nicht nur produktiv, sondern auch angreifbar. Wer heute KI-Systeme baut oder einsetzt, muss sich daher fragen, ob er sie wirklich im Griff hat – oder ob sie im Zweifel jemand anderem gehören.
Claude als Denkraum und ein Seitenhieb auf OpenAI
Anthropic hat in einem ausführlichen Blogpost namens „Claude is a space to think" seine Vision für den Umgang mit KI neu umrissen. Anstatt im Sekundentakt Antworten zu liefern, soll Claude ein Werkzeug für strukturiertes, ruhiges Denken werden. Der Fokus liegt dabei auf längerem Kontext, Zwischenschritten und einem Interface, das eher an ein digitales Notizbuch erinnert als an einen Chat. Das Team beschreibt, wie Claude gemeinsam mit dem Nutzer Ideen entwickelt, Gedankengänge offenlegt und so eher zum Sparringspartner als zum Suchassistenten wird.
Gleichzeitig wählt Anthropic einen auffällig anderen Ton in der Öffentlichkeit. Rund um den Super Bowl hat das Unternehmen mehrere TV-Spots geschaltet, in denen es OpenAI direkt kritisiert, insbesondere den Plan, künftig Werbung innerhalb von ChatGPT zu zeigen. Die Anzeigen tragen die Botschaft: „Unsere KI verkauft dir nichts.“ Damit grenzt sich Anthropic klar vom wachsenden Kommerzialisierungskurs des Konkurrenten OpenAI ab. Ironischerweise wurde für diese Botschaft der teuerste Werbeplatz der Welt gewählt, aber vielleicht war genau das der Punkt.
Hier prallen meiner Meinung nach zwei Narrative aufeinander: OpenAI setzt auf Reichweite und Monetarisierung, Anthropic auf Nachdenklichkeit und Vertrauen. Die Branche wirkt plötzlich wie ein Spiegelbild alter Tech-Debatten – Apple gegen Microsoft, Google gegen Facebook –, nur dass es diesmal um das Denken selbst geht. Es bleibt spannend, ob Nutzer wirklich den „Raum zum Denken“ suchen oder doch lieber den schnellen Shortcut.
Apps in Custom GPTs: ChatGPT wird gerade deutlich praktischer
OpenAI erlaubt ab sofort die Nutzung von Apps in Custom GPTs und macht die Assistenten damit spürbar alltagstauglicher. Über 118 Apps – von Canva bis Zoom – lassen sich anbinden. Plötzlich können deine GPTs nicht nur reden, sondern auch handeln. Ehrlich gesagt wundert es mich ein bisschen, dass dieses Update so leise kam, denn für mich ist das einer der relevantesten Schritte seit Langem.
Warum du beim Datentransfer genauer hinschauen solltest
Bei aller Euphorie solltest du bedenken, dass jede Integration bedeutet, dass Daten zunächst an OpenAI übertragen werden, bevor sie zur jeweiligen App weitergeleitet werden. Soweit ich weiß, werden diese Daten nicht fürs Training genutzt, aber der Transfer findet trotzdem statt und wird entsprechend gekennzeichnet. Gerade wenn Kalender, E-Mails oder interne Dokumente im Spiel sind, lohnt es sich, kurz innezuhalten und bewusst zu entscheiden, was du wirklich anbinden willst.
Mein erster funktionierender Use Case
E-Mails und Kalender direkt über einen Custom GPT verwalten, Termine erstellen, verschieben oder anpassen – einfach per Prompt oder Voice. Das ist noch kein autonomer Super-Agent, aber im Alltag extrem hilfreich. Was aktuell noch fehlt, ist echte Proaktivität. Doch ich gehe davon aus, dass genau das der nächste logische Schritt ist.
Wenn du dir einen Überblick über alle Integrationen holen willst: Ich habe dafür ein eigenes Tool gebaut. Hier kannst du die aktuelle App-Liste durchstöbern.
snipKI Spotlight 😎
Jede Woche posten wir Webinarankündigungen, unsere Lieblingssnips, kurze Umfragen oder stellen unsere snipKI-Autoren vor. Mehr über snipKI erfahren
snipKI KI-Führerschein für Einzelpersonen - neue Kohorte
Erst im Dezember hatten wir das letzte Info-Webinar für unseren KI-Führerschein für Einzelpersonen und jetzt geht es schon in die nächste Runde. Am 10. Februar findet die nächste Infoveranstlatung für unseren KI-Führerschein über 8 Wochen für Einzelpersonen statt.
Was dieses Format so besonders macht?
- Es geht über 8 Wochen (nicht nur einen Tag "ein bisschen KI lernen")
- 4 spannende Module (von Grundlagen bis zum Thema Automatisierung)
- 20+ Mikroaufgaben die für DICH zugeschnitten sind (da fließt echt viel Arbeit rein)
- Zusätzliche Consulting-Sessions und Zugang zum Wissen des snipKI Teams über eine eigens dafür geschaffene Austauschplattform.
Ich hab einfach zu viele 1-Tag-Workshops im Sand verlaufen sehen ... 😓
Neugierig? Einfach zur kostenlosen Info-Veranstaltung anmelden, mehr erfahren und ganz viele Fragen stellen:
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🔥 PS: Heißer Tipp! Hier bekommst du nicht nur 10 weitere kostenlose Snips sondern auch unseren Newsletter und kannst damit sicher sein über alle Events, Rabatte, Aktionen und Webinare zu erfahren.
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Gut zu wissen 📰
Was passiert sonst noch in Sachen KI? Die folgenden Neuigkeiten zum Thema Künstliche Intelligenz solltest du im Auge behalten.
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Telekom nimmt erste industrielle KI-Fabrik in Betrieb: In München hat die Deutsche Telekom ihre Industrial AI Cloud offiziell in Betrieb genommen. Die Anlage gilt als erste industrielle KI-Fabrik in Deutschland und stellt Unternehmen, Forschungseinrichtungen und dem öffentlichen Sektor souveräne KI-Rechenleistung zur Verfügung. Die Anlage basiert auf 10.000 NVIDIA-GPUs, wurde innerhalb von sechs Monaten gebaut und soll die digitale Souveränität sowie die industrielle KI-Nutzung in Deutschland und Europa stärken.
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Auswirkungen von KI-Hilfe auf die Entwicklung von Programmierfähigkeiten: Eine aktuelle Studie von Anthropic zeigt, dass KI-Assistenz die Effizienz beim Programmieren steigern kann, jedoch auch zu einem signifikanten Rückgang des Verständnisses und der Beherrschung von Programmierkonzepten führt. Teilnehmer, die KI intensiv nutzten, erzielten in Tests deutlich schlechtere Ergebnisse als jene, die ohne KI arbeiteten, was Bedenken hinsichtlich langfristiger Kompetenzen aufwirft.
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Google DeepMind erweitert Game Arena für KI-Benchmarks: Google DeepMind hat die Game Arena um die Spiele Werewolf und Poker erweitert, um KI-Modelle auf ihre sozialen und risikobasierten Fähigkeiten zu testen. Du kannst jetzt beobachten, wie KI-Modelle in realitätsnahen Szenarien wie Poker und sozialen Deduktionsspielen wie Werewolf abschneiden.
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fal veröffentlicht Prompting Guide für Kling 3.0: In dem Guide erklärt fal, wie Prompts nicht mehr in Clips, sondern in einzelnen Shots gedacht werden und wie sich bis zu sechs Shots in einer Multi-Shot-Sequenz erzeugen lassen. Der Guide nennt außerdem Funktionen wie die native Audioausgabe mit Dialogsteuerung und gibt Tipps für mehr Konsistenz, beispielsweise durch das frühe Festlegen von Subjekten und klar beschriebene Bewegungen.
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Internationaler AI Safety Report betonen Risiken von KI: Im International AI Safety Report warnen Experten vor den Risiken allgemeiner KI-Systeme. Dazu zählen unzuverlässige Ergebnisse, technische Fehler und systemische Gefahren, die gesellschaftliche Abläufe und Sicherheit beeinträchtigen können. Der KI-Forscher Antonio Krüger weist besonders auf autonome KI-Agenten und fehlende Kontrollmechanismen hin. Er fordert institutionelle Strukturen für Risikobewertung und Beratung von Entscheidungsträgern.
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Alphabet plant KI-Investitionen von bis zu 185 Milliarden Dollar: Die Google-Muttergesellschaft Alphabet plant, ihre Kapitalausgaben im Jahr 2026 auf 175 bis 185 Milliarden Dollar zu erhöhen. Der Großteil dieser Investitionen soll in Rechenzentren und KI-Infrastruktur fließen, wodurch sich die Ausgaben im Vergleich zu 2025 mehr als verdoppeln würden. Die geplanten Investitionen übersteigen die Erwartungen von Analysten deutlich und stehen im Kontext des intensiven Wettbewerbs mit anderen großen KI-Anbietern.
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ASML bestimmt das Tempo von Chips und KI: ASML liefert EUV-Lithografiesysteme, ohne die moderne Halbleiter, KI-Rechenzentren und High-Performance-Computing nicht möglich sind. Damit ist das Unternehmen zum Nadelöhr der globalen Chipindustrie geworden. Das Video des INDUSTRIEMAGAZINS zeigt, wie Exportkontrollen, Lieferketten und jedes zusätzliche EUV-System die Kräfteverhältnisse zwischen den USA, China und Europa verschieben und warum Europas technologische Führungsrolle zugleich Verantwortung bedeutet.
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WorldVQA – Neuer Benchmark zur Evaluierung visueller Weltkenntnisse in Multimodalen LLMs: Das Kimi-Team hat WorldVQA vorgestellt, einen neuen Benchmark, der die faktische Richtigkeit von Multimodalen Large Language Models misst. Mit 3.500 Bild-Fragen-Paaren zielt WorldVQA darauf ab, die Zuverlässigkeit der Modelle in Bezug auf visuelles Wissen zu bewerten und zeigt, dass selbst fortschrittliche Modelle bei seltenem Wissen häufig unter 50% Genauigkeit fallen.
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KI entdeckt Hunderte Anomalien in Hubble-Bildern: Ein Team von Wissenschaftlern der Europäischen Weltraumorganisation hat mit dem KI-Tool AnomalyMatch über 1.300 bisher unentdeckte Anomalien in Hubble-Bildern identifiziert. Die Entdeckungen umfassen unter anderem Galaxienkollisionen und neuartige Objekte wie sogenannte "Jellyfish-Galaxien".
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Snowflake setzt im KI-Markt auf OpenAI: Snowflake hat eine enge Partnerschaft mit OpenAI geschlossen, um große Sprachmodelle direkt in seine Datenplattform für Unternehmenskunden zu integrieren. Der Deal zeigt, dass sich der Wettbewerb im Enterprise-KI-Markt auf kontrollierte Datenzugänge, bestehende Kundenbeziehungen und strategische Allianzen konzentriert.
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Elon Musk kritisiert Google und hebt Groks Videoerzeugung hervor: Elon Musk hat Google für seine begrenzten Möglichkeiten in der KI-Videoerzeugung kritisiert und betont, dass Nutzer von Grok mit Abonnements wie SuperGrok bis zu 1.000 Videos pro Tag erstellen können, während Google nur einige wenige Videos täglich erlaubt. Diese Unterschiede zeigen die wachsende Konkurrenz im Bereich generative KI.
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Unitree humanoider Roboter bewältigt autonomen Geh-Challenge bei extremen -47,4°C: Der humanoide Roboter G1 von Unitree hat eine beeindruckende Leistung erbracht, indem er autonom 130.000 Schritte bei extremen Temperaturen von -47,4°C im Altay-Gebiet zurückgelegt hat, wo der Mensch das Skifahren erfunden hat.
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KI erreicht menschliches Intelligenzniveau – Eine neue Ära beginnt: Die Autoren argumentieren, dass aktuelle KI-Modelle wie GPT-4.5 bereits Anzeichen von allgemeiner Intelligenz zeigen, da sie in der Lage sind, komplexe kognitive Aufgaben zu bewältigen und in Turing-Tests als menschlich wahrgenommen werden. Trotz Skepsis von Experten, die den Fortschritt als unzureichend für künstliche allgemeine Intelligenz (AGI) erachten, wird eine klare Evidenz für die Fähigkeiten moderner KI-Systeme präsentiert.
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Civitai handelt mit Tools für personalisierte KI-Deepfakes: Laut einer Analyse können Nutzer auf Civitai benutzerdefinierte Anleitungsdateien kaufen, um Deepfakes realer Personen zu erzeugen. Unter diesen Dateien befinden sich auch solche, die auf verbotene sexuelle Inhalte abzielen. Forscher der Stanford University und der Indiana University werteten Belohnungen auf der Plattform aus und stellten fest, dass ein großer Teil der Deepfake-Anfragen Frauen betraf.
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Elon Musk führt SpaceX und xAI zusammen: Elon Musk hat SpaceX mit seinem KI-Unternehmen xAI und der Plattform X organisatorisch zusammengeführt, um Daten, Rechenleistung und Entwicklung enger zu verzahnen. Laut Bericht ist das Ziel, KI-Modelle schneller zu trainieren und direkt in Produkte und Dienste der beteiligten Unternehmen zu integrieren.
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Microsoft plant einen Marktplatz für KI-Content-Lizenzen: Microsoft entwickelt den „Publisher Content Marketplace”, über den Publisher Nutzungsbedingungen für ihre Inhalte festlegen und KI-Anbieter Lizenzen für das Grounding ihrer Modelle abschließen können. Dabei entstehen laut Microsoft Berichte zur Nutzung, die als Basis für eine wertbasierte Vergütung dienen. Das Projekt wird mit Partnern wie Vox Media, Associated Press, Condé Nast und People pilotiert.
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Neues KI-Tool von Anthropic treibt Software-Aktien tiefer ins Minus: Die Vorstellung der erweiterten Funktionen des KI-Werkzeugs „Cowork“ von Anthropic hat an den Finanzmärkten zu einem weiteren Ausverkauf von Software- und Finanzwerten geführt und die Kurse zahlreicher Unternehmen deutlich fallen lassen. Beobachter führen die verstärkte Furcht der Anleger, dass klassische Softwareangebote durch KI ersetzt oder verdrängt werden könnten, auf die Automatisierung juristischer und Compliance-Aufgaben durch KI zurück.
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Bundesregierung sieht keinen negativen Einfluss von KI auf den Berufseinstieg in der IT: Laut Bundesregierung gibt es keine Hinweise darauf, dass der Einsatz von KI die Einstiegschancen in IT-Berufe strukturell verschlechtert. Stattdessen werden die aktuellen Beschäftigungslagen eher als Folge konjunktureller Schwächen bewertet. Die Arbeitsmarktprobleme junger Ingenieure und Informatiker werden demnach nicht auf Algorithmen, sondern auf ein geringeres Stellenangebot im Informations- und Kommunikationsbereich zurückgeführt.
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NVIDIAs 100-Milliarden-Plan für OpenAI verpufft: Fünf Monate nach den ersten Berichten ist kein Deal über eine 100-Milliarden-Investition von NVIDIA in OpenAI zustande gekommen. NVIDIAs CEO Jensen Huang sagt, die Summe sei nie eine feste Zusage gewesen, und die Gespräche drehten sich inzwischen um deutlich kleinere Beträge.
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Wie KI-Chatbots gezielt eine Persönlichkeit bekommen: Entwickler formen den Charakter von ChatGPT, Claude, Grok, Gemini und Qwen mithilfe von Regeln und Leitlinien. Dadurch beeinflussen sie den Ton, die Grenzen und das Verhalten der Systeme im Alltag. Der Guardian beschreibt Beispiele wie die frühere Tendenz von ChatGPT zur Schmeichelei, den moralischen Anspruch von Claude, die provokante Rolle von Grok, den vorsichtigen Stil von Gemini und die Zensur von Qwen bei politisch sensiblen Themen.
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OpenAI hat ein Patent für seine neue Hardware in China eingereicht, die voraussichtlich bald auf den Markt kommt. Zunächst wird ein einfaches Headset ausgeliefert, während eine komplexe Version aufgrund von Lieferengpässen bei Komponenten verzögert wird.
Tools & Tool-Updates 🛠️
Freu dich auf sofort einsetzbare KI-Tools und spannende Updates für deine
bestehende KI-Toolbox.
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OpenAI Frontier – Neue Plattform für KI-Agenten in Unternehmen: OpenAI hat Frontier (für Enterprise) vorgestellt, eine Plattform, die Unternehmen dabei hilft, KI-Agenten effizienter zu entwickeln, bereitzustellen und zu verwalten, um deren Arbeitsleistung zu steigern und die Zusammenarbeit zu verbessern. Die Plattform ermöglicht es, KI-Agenten mit einem gemeinsamen Kontext aus verschiedenen Systemen zu verbinden, um komplexe Aufgaben zu bewältigen und die Produktivität insgesamt zu erhöhen.
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Kling AI startet die Ära 3.0: Alles in einem, für alle! Kling hat das Modell 3.0 offiziell eingeführt, das KI-Storytelling revolutioniert und neue Funktionen wie Multi-Shot-Storytelling sowie verbesserte Konsistenz in Video-Generierungen bietet. Abonnenten genießen frühen Zugang, die öffentliche Veröffentlichung steht kurz bevor.
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Perplexity führt Model Council für bessere KI-Antworten ein: Perplexity hat Model Council gestartet, eine Funktion, die es ermöglicht, Anfragen gleichzeitig an mehrere KI-Modelle wie Claude Opus 4.6, GPT 5.2 und Gemini 3.0 zu richten, um eine konsolidierte Antwort zu erhalten. Dies verbessert die Genauigkeit und Perspektive bei der Nutzung von KI für komplexe Entscheidungen, kreative Ideen und Forschungsarbeiten.
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Figma Vectorize – KI-gestützte Vektorisierung für kreative Designs: Mit dem neuen AI-Tool Vectorize in Figma kannst du Rasterbilder einfach in bearbeitbare Vektoren umwandeln und so deine Designs direkt in Figma anpassen und erweitern. Dies ermöglicht eine nahtlose Integration von Skizzen und visuellen Referenzen in deine kreativen Projekte, ohne den Charakter der Originalidee zu verlieren.
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Qwen3-Coder-Next – Neuer KI-Coding-Agent mit Effizienz und Leistung: Qwen3-Coder-Next ist ein offenes Sprachmodell, das speziell für Coding-Agenten entwickelt wurde und durch agentisches Training auf große Aufgaben spezialisiert ist. Es erzielt starke Ergebnisse bei Coding-Benchmarks und bietet eine kosteneffiziente Alternative zu größeren Modellen, während es gleichzeitig die Fähigkeiten zur Problemlösung und Entscheidungsfindung weiter verbessern möchte.
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Raindrop.io stellt KI Assistent Stella als Second Brain vor: Raindrop.io führt mit Stella eine KI-Funktion ein, die Fragen zu gespeicherten Lesezeichen, Artikeln und Dokumenten beantwortet, Inhalte zusammenfasst und per Bedeutungs-Suche beim Wiederfinden hilft. Außerdem kann Stella beim Aufräumen der Bibliothek helfen. Laut Raindrop.io bleiben die Daten auf der eigenen Infrastruktur und werden nicht an Drittanbieter weitergegeben.
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Claude in PowerPoint - Der KI-Assistent für deine Präsentationen: Claude unterstützt dich in PowerPoint, indem er automatisch Folien erstellt, Änderungen vornimmt und visuelle Elemente generiert, ohne vom Corporate Design abzuweichen. Du kannst mit ihm bestehende Präsentationen iterieren oder komplette Decks aus Beschreibungen erstellen, während er dein Layout und Branding beibehält.
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Topaz Labs veröffentlicht Starlight Fast 2 für eine schnellere 4K-Videoverbesserung: Mit Starlight Fast 2 stellt Topaz Labs ein neues Videomodell vor, das Material auf 4K hochskaliert und dabei für realistischere und schärfere Details sorgt. Laut Anbieter arbeitet die neue Version rund doppelt so schnell wie der Vorgänger.
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Auto-Browse in Gemini für Google Chrome verfügbar: Mit der neuen Auto-Browse-Funktion in Gemini kannst du alltägliche Aufgaben wie Einkaufen, Terminplanung und digitale Papierarbeit automatisieren, während du den Überblick behältst und deine Zustimmung gibst. Diese Funktion ist derzeit für Abonnenten in den USA verfügbar.
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GSuite-Integration für Claude: E-Mails, Kalender und Google Drive: Claude Cowork kann jetzt mit GSuite verbunden werden, sodass du deine E-Mails, den Kalender und Google Drive effizient nutzen kannst. Dies könnte viele Arbeitsabläufe optimieren und die Nutzung von KI in deinem täglichen Leben vereinfachen.
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Toolset für bessere UI-Entwicklung: Ein neues Toolkit ermöglicht es dir, Frontend-Entwicklungsagenten wie Claude Code und Codex zu nutzen, um benutzerfreundliche UIs zu erstellen. Entwickelt von den Machern von Tailwind CSS und Refactoring UI, zielt es darauf ab, die Qualität der Benutzeroberflächen zu verbessern.
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ElevenLabs Skills - Neue Funktionen für Entwickler: ElevenLabs hat eine Sammlung von Skills veröffentlicht, die Entwickler unterstützen, um KI-Anwendungen zu erstellen. Die verfügbaren Skills umfassen Text-zu-Sprache, Sprache-zu-Text, Musikgenerierung und den Aufbau von konversationalen Voice-AI-Agenten, wobei alle Skills eine API-Konfiguration erfordern.
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PaperBanana – Automatisierte Erstellung akademischer Illustrationen für KI-Wissenschaftler: PaperBanana ist ein neues Framework, das die automatisierte Generierung von publikationsreifen akademischen Illustrationen ermöglicht, indem es mehrere spezialisierte Agenten einsetzt, um Referenzen zu finden, Inhalte zu planen und Bilder zu erstellen. In umfangreichen Tests zeigt PaperBanana eine überlegene Leistung in den Bereichen Glaubwürdigkeit, Prägnanz, Lesbarkeit und Ästhetik im Vergleich zu bestehenden Lösungen.
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Xcode integriert OpenAI und Anthropic: Mit der Veröffentlichung von Xcode 26.3 kannst du jetzt agentische Tools wie Anthropic’s Claude Agent und OpenAI’s Codex direkt in Apple's Entwicklungsumgebung nutzen. Diese Funktionen helfen dir, komplexe Programmieraufgaben zu automatisieren, indem sie Xcode’s Fähigkeiten und aktuelle Dokumentationen nutzen.
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ACE-Step 1.5 - Effiziente Open-Source Musikgenerierung: ACE-Step v1.5 ist ein Open-Source Musikmodell, das auf Consumer-Hardware kommerzielle Qualität liefert und dabei in unter 2 Sekunden einen kompletten Song generiert. Das Modell ermöglicht eine leichte Anpassung an den persönlichen Stil der Nutzer und bietet vielseitige Bearbeitungsmöglichkeiten über 50 Sprachen hinweg.
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Firefox erlaubt das Abschalten aller generativen KI-Funktionen: Mozilla plant eine Option, mit der Nutzer sämtliche generative KI-Funktionen im Firefox-Browser zentral deaktivieren können. Hintergrund sind Rückmeldungen von Anwendern und Unternehmen, die mehr Kontrolle über die integrierten KI-Features und deren Datenverarbeitung fordern.
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Carbon Robotics trainiert Pflanzenmodell mit 150 Millionen Bildern: Carbon Robotics hat ein KI-Modell vorgestellt, das Pflanzenarten erkennt und es Landwirten ermöglicht, neue Unkrautarten zu markieren, ohne die Roboter neu trainieren zu müssen. Das „Large Plant Model“ wurde mit mehr als 150 Millionen Fotos und Datenpunkten aus Einsätzen auf über 100 Farmen in 15 Ländern trainiert und wird per Software-Update in die bestehenden Systeme ausgerollt.
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Google Gemini erweitert Funktionen mit Chat-Import und höheren Bildauflösungen
Google Gemini testet eine neue Funktion zum Importieren von AI-Chats, damit Nutzer ihre Gespräche von anderen Plattformen mitnehmen können. Zudem werden höhere Bildauflösungen für Downloads angeboten, die das Erstellen von druckfähigen Inhalten erleichtern. -
Der Fast Mode für Claude Opus 4.6 ist als begrenzte Forschungs-Vorschau auf der Claude Developer Platform erhältlich. Interessierte Kunden können sich über ein Formular auf die Warteliste setzen lassen.
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- Workshops - die das Thema greifbar machen
- Updates - Um nicht abgehängt zu werden
- Integrationen - KI sicher und sinnvoll einsetzen
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Übrigens sind alle Ressourcen, die ich mit dir teile – einschließlich Sponsoren-Links (die ich markieren muss) – für Tools, die ich selbst benutze oder benutzen würde, wenn ich den Bedarf hätte. Ich empfehle dir wirklich nur Dinge, hinter denen ich stehe!
Jens.Marketing
Lerchenweg 4, 50997 Köln