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KI-NewsletterAusgabe #399Sonntag · 21. Dezember 2025

KI-Jahresfinale: Gemini 3 Flash, GPT Image 1.5, Slop und ein durchgedrehter Snackautomat

Jens PolomskiZum Archiv
Worum es geht

Moin und herzlich willkommen zur 160. Ausgabe meines Newsletters! 😊 Vielleicht liest du das gerade im wohlverdienten Weihnachtsurlaub und nutzt die Zeit zwischen den Jahren zum Entspannen und Lesen. Umso mehr freut’s mich, dass du dir dafür meinen Newsletter geschnapp…

Im Original

Moin und herzlich willkommen zur 160. Ausgabe meines Newsletters! 😊 Vielleicht liest du das gerade im wohlverdienten Weihnachtsurlaub und nutzt die Zeit zwischen den Jahren zum Entspannen und Lesen. Umso mehr freut’s mich, dass du dir dafür meinen Newsletter geschnappt hast.

🧔🏻 Mein persönliches Update

Das Jahr geht so langsam zu Ende. Viele Projekte sind abgeschlossen oder bewegen sich etwas langsamer in den Feiertagen. So ist auch die Ausgabe 160 die letzte in diesem Jahr. Außer es passiert noch irgendwas wildes, weiß man ja nie. 😂 Es ist verrückt, was alles in diesem Jahr passiert ist. Nicht nur in der KI-Welt, sondern auch privat und beruflich. Neben vielen Updates, Podcast und den Hinweis auf knaller Preise in unserem KI-Adventskalender bleibt mir eigentlich nur noch DANKE für das Lesen, das Lob, das Feedback und so vielen guten Impulsen zu sagen. 🙏🏻 Wir lesen und sehen uns im nächsten Jahr! 😁

🎙️ Newminds.AI - Google Deepmind war zu Gast

Zum Ende des Jahres ist es mir noch gelungen niemand geringeren als Logan Kilpatrick von Google Deepmind vor das Mikro zu bekommen. Auch wenn die Folge wegen der Zeitverschiebung sehr spät (bei mir) aufgenommen werden musste, so hat es sich gelohnt. Ich hatte super viel Spaß, hab Neues gelernt und hatte auch noch eiiiiinige Fragen übrig. 

Mit Logan hab ich über die neuen Entwicklungen von Google gesprochen, warum Google so viel Gas gibt, über Modelle, Geschwindigkeit, Benchmarks und Skills der Zukunft. Es lohnt sich! 

💚 Was geht bei snipKI?

Diese Woche ist was Außergewöhnliches passiert. Denn wir saßen mit einigen aus dem snipKI Team zusammen in Köln im gleichen Raum. 🤯 Wir haben darüber gesprochen, was wir nächstes Jahr machen und was auch nicht und hatten unsere erste digitale Weihnachtsfeier. 🎅🏻

In der nächsten Woche pausieren wir auch erstmal die Snip-Produktion, aber auch im nächsten Jahr gibt es jeden Tag etwas Neues von uns und einige neue Ideen. Schön, dass wir auch im Dezember so viele neue Mitglieder gewinnen konnten und im Januar mit der neuen KI-Führerschein-Kohorte starten. 🚀

Mein letzter Tipp: In unserem KI-Adventskalender gab es auch diese Woche viel Spannendes zu entdecken. Neben Consulting Sessions gab es Tickets für Events wie das OMR Festival, Data Unplugged oder Gewinne für Tools wie Neuroflash. Verpasse nicht die letzten Türchen, es lohnt sich.😉

Danke auch noch an die über 900 Anmeldungen für unser letztes Webinar zum Thema KI für 2026 und über 500 Menschen, die mir live zugeschaut haben. 🤯 Das nächste Webinar steht schon in den Startlöchern. 😁

Jetzt viel Spaß mit den neusten Updates, News und mehr.

Wir lesen uns zur nächsten Ausgabe! 🥳

Jens

🚀 So unterstütze ich Teams beim Thema generative KI  

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Mein KI-Impuls der Woche

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Bei KI-Bildmodellen zählt nicht mehr das "beste", sondern das passende

Wenn man sich GPT Image 1.5, Nano Banana Pro und Seedream 4.5 anschaut, wird vor allem eines klar: Die Modelle sind inzwischen alle ziemlich gut. Prompt-Befolgung, konsistente Bearbeitung, saubere Details – selbst kleine Texte im Bild funktionieren immer zuverlässiger. Dadurch verliert die Frage „Welches Modell ist besser?“ langsam an Schärfe.

Was sich gerade angleicht

Generieren, Variationen, Inpainting, Stil-Transfer, Text im Bild: Vieles ist heute bei mehreren Modellen solide. Es gibt weiterhin Eigenheiten, aber selten noch so krasse Unterschiede wie früher, dass ein Modell „unbrauchbar“ wäre und das andere nicht.

Worauf es stattdessen ankommt

Entscheidend ist der Use Case: Möchtest du schnell von der Idee zum Bild direkt im Chat kommen, brauchst du verlässliche Edits an bestehenden Assets oder ein Modell, das gut in deinen Workflow passt? GPT Image 1.5 punktet durch die Nähe zu ChatGPT und schnelle Iterationen. Nano Banana Pro und Seedream 4.5 können je nach Setup bei Stil, Kontrolle oder Integrationen vorne liegen. Am Ende gewinnt oft das Modell, das dich am wenigsten ausbremst.

Drei kurze Tipps für die Modellwahl:

  1. Leg zuerst den Job fest: Brauchst du ein Bild komplett neu oder willst du ein vorhandenes Bild gezielt ändern (z. B. Objekt tauschen, Text anpassen, Stil angleichen)?
  2. Mach einen festen Kurztest. Nimm ein konkretes Motiv, erstelle drei Varianten und mache danach eine gezielte Änderung, am besten immer mit derselben Aufgabenstellung pro Modell.
  3. Bewerte den Aufwand, nicht nur die Optik: Wie viele Prompts brauchst du, bis es sitzt? Bleiben Details bei Edits stabil? Und wie schnell kommst du zu einem Ergebnis, das du wirklich verwenden würdest?

Ich gehe davon aus, dass wir nächstes Jahr diese Angleichung auch immer mehr im Video-Bereich sehen werden. Bereits jetzt sind die Modelle ja schon sehr gut.

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Meine KI-Top-News🏆

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Was hat mich diese Woche in Sachen KI begeistert? Hier sind meine Highlights zu Technologien, Trends und Entwicklungen, die du keinesfalls verpassen solltest.

Einführung von GPT-Image-1.5

Unterm Strich fühlt sich GPT Image 1.5 für mich weniger wie „das nächste große Ding“ an, sondern vielmehr wie ein überfälliges Update, mit dem OpenAI im Bildbereich wieder ins Spiel kommt. Vieles davon kennen wir bereits von anderen Modellen. Prompts werden besser befolgt, Editierungen sind konsistenter und gerade bei heiklen Details wie kleinen Texten merkt man, dass die Qualität steigt. Der Unterschied ist, dass man das jetzt direkt in ChatGPT vernünftig nutzen kann, ohne halbgare Workarounds.

Spannend ist die Frage nach der Konkurrenz zu Nano Banana Pro und Co.: In Rankings wie LMArena liegt OpenAI bei der Bilderstellung und -veränderung vorne, im Alltag wirkt es aber eher wie „noch ein sehr zuverlässiges Werkzeug“ statt eines klaren K.O.-Siegs. Neben Nano Banana Pro und Seeedream 4.5 steht jetzt ein OpenAI-Modell mit ähnlicher Qualität. Und genau das ist die eigentliche Story: Bild-Erstellung und -Bearbeitung werden gerade zum Standard. Ich bin gespannt, ob am Ende die Geschwindigkeit, die Konsistenz oder einfach der stressfreiere Feinschliff den Ausschlag gibt.

Slop wird Wort des Jahres wegen KI Inhalten

Die Wahl von „Slop“ zum Wort des Jahres trifft einen Nerv: Das Internet wird gerade mit KI-Inhalten überflutet, die auf den ersten Blick ansprechend aussehen, aber wenig Substanz haben. Das eigentliche Problem ist jedoch nicht die KI, sondern der Anreiz zur Masse statt zur Substanz. Plötzlich wird es anstrengender, Relevantes von Beliebigem zu trennen.

Für mich bedeutet das: Vertrauen wird zur knappen Ressource, während Dinge wie klare Quellen, nachvollziehbare Argumente und echte Erfahrung wieder an Wert gewinnen. Vielleicht ist es ironisch, dass KI am Ende menschliche Sorgfalt und Redaktion aufwertet. Die Frage ist nur, ob wir Qualität aktiv einfordern oder uns an ein Netz gewöhnen, das zu großen Teilen aus Füllmaterial besteht.

Firefly bietet jetzt textgesteuerte Videobearbeitung

Für mich ist das Spannende an Fireflys neuer, textgesteuerter Videobearbeitung nicht, dass „KI jetzt auch Video kann“, sondern dass das Editing dadurch viel näher an die Sprache rückt. Wenn ich Änderungen an einem Clip per Texteingabe präzise anstoßen kann und gleichzeitig eine Timeline für Bild, Ton und Details habe, dann wird aus dem Rumprobieren ein richtiger Workflow, der sich wie ein echter Schnitt anfühlt und nicht wie eine Prompt-Lotterie. Interessant finde ich auch, dass Adobe zusätzlich Modelle von Drittanbietern integriert.

Das wirkt wie ein Eingeständnis, dass am Ende nicht „ein Modell für alles“ gewinnt, sondern die Kombination aus Tools, die je nach Aufgabe die beste Qualität liefern. Für Kreative ist das vermutlich ein Vorteil, weil sie mehr Optionen bekommen. Für Teams bedeutet es aber auch eine neue Aufgabe, weil sie Standards brauchen: Welches Modell wofür, welche Look-Konsistenz, welche Freigaben? Mein Fazit: Das ist ein Schritt in Richtung „Video wird so editierbar wie Text“. Die eigentliche Magie entsteht jedoch erst, wenn man damit zuverlässig wiederholbare Ergebnisse erzielt und nicht jedes Projekt wie ein Experiment startet.

NotebookLM Integration direkt in Gemini

Das Entscheidende daran ist für mich nicht das nächste Gemini-Feature, sondern dass es im Alltag zu weniger Reibung kommt. NotebookLM strukturiert Wissen und Quellen, auf die Gemini dann direkt zugreift, ohne dass der Kontext verwässert oder Copy-Paste nötig ist. Genau an solchen Bruchstellen scheitert KI sonst oft.

Der Hebel an der Sache ist, dass Sammlung, Analyse und Erstellung zusammenwachsen. Wenn Gemini deine Wissensbasis zuverlässig verknüpft und nachvollziehbar zitiert, wirkt das deutlich verlässlicher. Und wenn Canvas wirklich auf deinem Material aufbaut, sind die Ergebnisse individueller. Die Praxis muss zeigen, wie stabil das bei Zitaten, Versionen und widersprüchlichen Quellen läuft, aber die Richtung stimmt: KI wird dann wertvoll, wenn sie deine Inhalte ernst nimmt.

Gemini 3 Flash setzt auf Tempo und Effizienz

Gemini 3 Flash wirkt auf mich wie ein sehr bewusstes Signal: weniger Show, mehr Nutzwert. Google setzt klar auf Tempo, niedrige Latenz und Effizienz – und genau das braucht man für echte Produkte, die ständig laufen und nicht nur in Demos glänzen. Wenn das stabil bleibt, ist es genau das Modell, das sich schnell in Workflows integrieren lässt, weil es einfach „da“ ist und funktioniert.

Spannend finde ich auch, wie damit die Idee „das richtige Modell für den richtigen Job“ gestärkt wird. Flash ist ideal für viele kurze Interaktionen, Realtime-Features und agentische Abläufe, bei denen Geschwindigkeit und Kosten wichtiger sind als maximale Tiefe. Unterm Strich ist es nicht spektakulär, aber ziemlich nützlich – und oft sind es genau diese Modelle, die den Alltag verändern. Beim Vibe-Coding fühlt sich das Modell echt verdammt schnell an.

Eine KI sollte den Snackautomaten steuern – am Ende verschenkte sie alles

Anthropic hat gemeinsam mit dem Wall Street Journal ein ungewöhnliches Experiment gestartet: Der KI-Agent „Claudius“, basierend auf dem Claude-Modell, sollte eine echte Snackbar im WSJ-Büro selbstständig betreiben, inklusive Einkauf, Preisgestaltung und Bestandsverwaltung. Ziel war es, zu prüfen, wie sich KI-Agenten in realen Geschäftsprozessen verhalten.

Das Experiment zeigt, wie weit KI-Agenten schon in der Lage sind, selbstständig Entscheidungen zu treffen und wie anfällig sie gleichzeitig für menschliche Einflussnahme, gute Prompts und Kontextverlust bleiben. Für mich ist das ein spannender Ausblick darauf, was uns 2026 erwartet: KI-Agenten, die echte Aufgaben übernehmen können, aber nur, wenn sie mit klaren Grenzen, Überwachung und gesunden Menschenverstand kombiniert werden.

OpenAI startet ChatGPT App-Marktplatz

OpenAI hat den neuen App-Marktplatz für ChatGPT offiziell ausgerollt. Damit werden erstmals externe Tools direkt in ChatGPT eingebunden, ähnlich wie Apps auf dem Smartphone. Nutzerinnen und Nutzer können diese Apps im Chat aufrufen und direkt verwenden.

Der App-Marktplatz ist ein logischer nächster Schritt, um ChatGPT zu einer echten Arbeitsplattform zu machen. Wenn OpenAI diesmal Ordnung in das App-Ökosystem bringt, könnte das Konzept deutlich besser funktionieren als die alten Plugins. Für Nutzerinnen und Nutzer bedeutet das: mehr Funktionen direkt im Chat, ohne ständiges Wechseln zwischen Tools. Ich bin gespannt, ob OpenAI den Spagat zwischen Vielfalt und Übersicht diesmal schafft.

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snipKI Spotlight 😎

Jede Woche posten wir Webinarankündigungen, unsere Lieblingssnips, kurze Umfragen oder stellen unsere snipKI-Autoren vor. Mehr über snipKI erfahren

Unser KI-Adventskalender

Bevor es für uns in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub geht, hier noch der Hinweis für unseren KI-Adventskalender, der mit 25 Türchen noch einige Überraschungen für dich übrig hat. 🎁

Also direkt mal anmelden und jeden Tag das Türchen öffnen, denn wir haben noch einige geniale Preise mit dabei. Danke für viele tausende!!! Türchen Öffnungen. 🙏🏻

Hier gehts zum snipKI KI-Adventskalender

Du willst im neuen Jahr noch mehr mit KI durchstarten? Neben dem KI-Führerschein für Teams, startet im Januar auch die neue Kohorte unserers KI-Führerscheins für Einzelpersonen. Toll, dass so viele wieder mit dabei sind und danke auch für das viele positive Feedback aus der ersten Gruppe! 🙏🏻

Wenn du mit dabei sein willst, kannst du dich hier noch anmelden: https://snipki.de/ki-fuhrerschein-fur-einzelpersonen/

💡 Mit deiner snipKI Mitgliedschaft erhältst du vollen Zugriff auf alle 490+ Tutorials, Events und unsere Community – und machst KI zu deinem echten Wettbewerbsvorteil. 🚀

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Gut zu wissen 📰

Was passiert sonst noch in Sachen KI? Die folgenden Neuigkeiten zum Thema Künstliche Intelligenz solltest du im Auge behalten.

  • Der Trend geht zu kleineren und spezialisierten KI-Modellen: Es gibt immer häufiger KI-Modelle, die bewusst schlank gehalten und für konkrete Aufgaben wie Programmierung oder lokale Anwendungen optimiert sind. Parallel dazu arbeiten große Anbieter daran, ihre Modelle effizienter zu gestalten, um den Rechenaufwand und den Ressourcenverbrauch zu reduzieren.

  • Amazon plant 10 Milliarden Dollar Investition in OpenAI: Amazon führt Gespräche über eine mögliche Investition von etwa 10 Milliarden Dollar in OpenAI, was das Unternehmen auf über 500 Milliarden Dollar bewerten könnte. Diese Verhandlungen unterstreichen OpenAIs Fähigkeit, Partnerschaften einzugehen, während das Unternehmen sich auf einen Börsengang vorbereitet.

  • Gartner sieht Risiken durch KI-Abhängigkeiten und Denkfaulheit: Laut heise prognostiziert Gartner, dass der Einsatz von KI zu einem Verlust kritischer Denkfähigkeiten führen wird. Unternehmen könnten daher verstärkt auf KI-freie Kompetenztests setzen. Die Analysten warnen zudem vor neuen Abhängigkeiten durch regionale KI-Plattformen sowie vor weitreichenden regulatorischen Kosten.

  • Investoren zeigen starkes Interesse an KI-Rechenzentren in Deutschland: Laut Handelsblatt zeigen Beteiligungsgesellschaften wie Blackstone und andere institutionelle Anleger starkes Interesse am Geschäft mit KI-Gigafactorys in Deutschland. Sie verhandeln über Projekte und Finanzierungen für große KI-Rechenzentren. Mehrere deutsche Konzerne prüfen zudem gemeinsame Bewerbungen für EU-geförderte KI-Gigafactorys. Dabei laufen Partnerschaften und Verhandlungen, es gibt jedoch noch keine endgültigen Vereinbarungen.

  • Andreessen Horowitz und Index Ventures investieren in Mirelo AI: Das Tübinger Start-up Mirelo AI sammelt in einer von Andreessen Horowitz (a16z) und Index Ventures angeführten Finanzierungsrunde 41 Millionen Dollar ein. Das Unternehmen entwickelt KI-Modelle zur automatischen Erzeugung von Soundeffekten für Videos und gewinnt weitere Beteiligungen, etwa von Atlantic und TriplePoint Capital.

  • Preisverfall bei KI verschiebt Märkte und Wettbewerb: Die rapide fallenden Kosten für KI machen Anwendungen rentabel, die bisher wirtschaftlich nicht darstellbar waren. Das setzt etablierte Geschäftsmodelle unter Druck und ordnet den Wettbewerb in vielen Märkten neu.

  • Creative Commons unterstützt Pay-to-Crawl für KI: Creative Commons befürwortet Systeme, bei denen KI-Crawler für den Zugriff auf Website-Inhalte zahlen. Dadurch sollen Inhalte nachhaltiger zugänglich gehalten und Einnahmen für Urheber geschaffen werden. Die Organisation schlägt Leitprinzipien für den verantwortlichen Einsatz dieser Systeme vor. Dazu gehören beispielsweise die Ablehnung eines Standardstatus für alle Websites, die Gewährleistung des Zugangs im öffentlichen Interesse und die Förderung interoperabler offener Systeme.

  • NVIDIA erweitert Open-Source Angebot mit Übernahme und neuen KI-Modellen: NVIDIA übernimmt den Entwickler von Slurm, SchedMD, und sichert sich damit Software für offene Workload Verwaltung, die in der KI-Infrastruktur weit verbreitet ist, während Slurm als Open-Source Projekt weitergeführt wird. Gleichzeitig stellt das Unternehmen die neue Nemotron 3 Modellfamilie als Open-Source KI-Modelle vor, die laut Unternehmen effizienter arbeiten und unterschiedliche Aufgaben bedienen sollen.

  • Disney bindet OpenAI für nur ein Jahr exklusiv ein: Die Lizenzpartnerschaft zwischen Disney und OpenAI hat eine Laufzeit von drei Jahren und bringt Figuren aus den Bereichen Disney, Marvel, Pixar und Star Wars in den Videogenerator Sora. Disney-Chef Bob Iger sagte gegenüber CNBC, dass die Exklusivität nur für ein Jahr gilt und Disney danach auch mit anderen KI-Anbietern ähnliche Deals schließen kann.

  • Trump beruft Tech Taskforce mit Apple Google und Microsoft: Donald Trump richtet eine neue Tech Taskforce im US Digital Service ein, in der Vertreter von Apple, Google, Microsoft und weiteren Unternehmen mitwirken. Laut The Verge ist das Ziel, staatliche IT-Systeme zu modernisieren und den Einsatz von KI in der US-Verwaltung voranzutreiben.

  • KI macht aus Federn neue Textilfasern: Everbloom nutzt in Zusammenarbeit mit Braid.AI keratinhaltige Abfallströme wie Wolle und Kaschmirreste, um Fasern zu entwickeln, die sich wie Kaschmir oder Polyester anfühlen. Perspektivisch sollen auch Geflügelfedern zum Einsatz kommen. Während die Produktion über Extrusion und anschließendes Spinnen auf gängiger Textiltechnik läuft, passt das System Rezeptur und Prozessparameter an.

  • OpenAI stellt FrontierScience vor, einen neuen Benchmark, der die Fähigkeiten von KI-Modellen wie GPT-5.2 in den Bereichen Physik, Chemie und Biologie bewertet und dabei expertengestützte Fragen verwendet. Die Ergebnisse zeigen signifikante Fortschritte in der wissenschaftlichen Argumentation, während gleichzeitig weitere Entwicklungen nötig sind, um offene Forschungsfragen zu adressieren.

  • Yurina Noguchi hat ihren Ehepartner "Klaus" mithilfe von ChatGPT generiert. Experten warnen jedoch vor den Risiken von KI-gestützten Beziehungen und dem Geschäft mit Chatbot-Romanzen.

  • NitroGen ist ein vision-action Modell, das auf 40.000 Stunden Gameplay-Videos aus über 1.000 Spielen trainiert wurde und starke Leistungen in verschiedenen Spielgenres zeigt.

  • TRON 2 ist ein vielseitiger humanoider Roboter mit dualen Armen, der sich für verschiedene Einsätze konfigurieren lässt. Mit fortschrittlichen Bewegungsalgorithmen und einem 7-DOF-Arm bietet er eine maximale Tragfähigkeit von 10 kg und ermöglicht effiziente Arbeitsabläufe in komplexen Umgebungen.

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Tools & Tool-Updates 🛠️ 

Freu dich auf sofort einsetzbare KI-Tools und spannende Updates für deine 
bestehende KI-Toolbox.

  • Meta präsentiert SAM Audio – Neues Tool zur Klangtrennung: Mit SAM Audio kannst du gezielt Klänge aus Audio- und Videoquellen trennen, indem du einfache Text- oder visuelle Eingaben machst. Das Modell bietet fortschrittliche Funktionen, darunter die Trennung von Musik, Sprache und allgemeinen Geräuschen, und ermöglicht eine präzise Audioanalyse in komplexen Mischungen.

  • Microsoft Trellis.2 auf Hugging Face: Microsoft hat sein Trellis.2 Modell auf der Plattform Hugging Face veröffentlicht und zeigt wie gut und detailliert 3D-Modelle aus nur einem Bild erstellt werden können.

  • Dex – Dein KI-Arbeitsplatz im Browser: Dex verwandelt deinen Browser in einen intelligenten Arbeitsplatz, der deine Aufgaben und den Kontext kennt, um deine Arbeit effizient voranzutreiben. Mit der Integration von über 14 Apps ermöglicht Dex nahtlose Arbeitsabläufe, indem es Aufgaben über Tabs hinweg verwaltet und dir hilft, Meetings, Datenanalysen und Kommunikation schnell zu organisieren.

  • ChatGPT plant Einführung eines "Erwachsenenmodus" für 2026: OpenAI kündigte an, dass der "Erwachsenenmodus" von ChatGPT im ersten Quartal 2026 eingeführt werden soll. Bevor das neue Feature gestartet wird, will das Unternehmen sicherstellen, dass das Alterserkennungsmodell korrekt funktioniert, um angemessene Inhalte für Nutzer unter 18 Jahren bereitzustellen.

  • Meta erweitert KI-Brille um Hörunterstützung: Die KI-Brille von Meta kann nun die Lautstärken von Gesprächen in Echtzeit erhöhen und dabei störende Umgebungsgeräusche reduzieren. Die Funktion nutzt integrierte KI-Modelle und ist vor allem für Situationen mit vielen Hintergrundgeräuschen gedacht.

  • Google hat bekannt gegeben, dass das Tool Opal in die Gemini-Webanwendung integriert wird, um Nutzern die Erstellung von AI-gestützten Mini-Apps, den sogenannten Gems, zu ermöglichen. Mit einem visuellen Editor können Anwender ihre Ideen in Anwendungen umsetzen, ohne Programmierkenntnisse zu benötigen.

  • Mit der Veröffentlichung von GPT-5.2-Codex wird ein neues agentisches Programmiermodell vorgestellt, das die Softwareentwicklung verbessert und gleichzeitig die Cybersicherheitsfähigkeiten verstärkt. Das Modell bietet optimierte Leistung bei großen Codeänderungen und eine verbesserte Verarbeitung von technischen Inhalten, um Sicherheitsforschern zu helfen, Schwachstellen schneller zu identifizieren.

  • A2UI ermöglicht es KI-Agenten, interaktive Benutzeroberflächen zu erstellen, die sicher über verschiedene Plattformen hinweg gerendert werden, ohne dass ausführbarer Code ausgeführt werden muss. Aktuell in der öffentlichen Vorschau, bietet A2UI eine deklarative Datenstruktur, die leicht von LLMs generiert werden kann und plattformübergreifend funktioniert.

  • Die neuen Avatare in Google Vids, die jetzt von Veo 3.1 angetrieben werden, sind realistisch und ermöglichen eine schnellere Erstellung. Sie verbessern das Zuschauerengagement in Trainingsvideos, internen Ankündigungen und Support-Walkthroughs.

  • Needle bietet eine Plattform, um alle Tools zu verbinden und automatisierte Workflows mit KI-Agenten zu erstellen, die die Produktivität um das Zehnfache steigern können. Benutzer können Daten durchsuchbar machen, personalisierte Outreach-Nachrichten senden und ihre Arbeitsabläufe einfach anpassen.

  • Das offene Videomodell Wan 2.6 von Alibaba wurde veröffentlicht und ermöglicht es dir, deine Ideen in Videos und Bilder umzusetzen, indem es Charaktere in neuen Szenen integriert und komplexe Interaktionen unterstützt.

  • Das Modell Qwen-Image-Layered kann Bilder in mehrere RGBA-Schichten zerlegen, was eine unabhängige Bearbeitung jeder Schicht ermöglicht, ohne andere Inhalte zu beeinflussen. 

  • Claude in Chrome ist jetzt für alle kostenpflichtigen Pläne verfügbar. Nach umfassenden Tests ermöglicht es Claude, direkt im Browser Aufgaben wie das Verwalten von Kalendern und das Erstellen von E-Mail-Antworten durchzuführen, wobei Sicherheitsmaßnahmen wie die Erkennung von Phishing-Attacken integriert sind.

  • Du kannst jetzt die Einstellungen von ChatGPT anpassen, um die Wärme, Begeisterung sowie die Verwendung von Überschriften, Listen und Emojis individuell zu steuern. Diese neuen Optionen ermöglichen eine noch gezieltere Anpassung des Gesprächsstils.

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  • Updates - Um nicht abgehängt zu werden
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👉🏻 Hier findest du alle Infos (+ Auswahl einiger Referenzen)

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