Fable 5 bleibt, China zieht davon & KI-Ransomware blamiert sich
Herzlich willkommen zur 188. Ausgabe meines Newsletters! Sind wir wirklich erst im Juli? 😅 Mir kommt es gerade so vor, als wäre Anfang September. Vielleicht liegt das an meinem vollen Kalender oder liegt es an den vielen Neuigkeiten und Tools, die in der letzten Woche…
Herzlich willkommen zur 188. Ausgabe meines Newsletters!
Sind wir wirklich erst im Juli? 😅 Mir kommt es gerade so vor, als wäre Anfang September. Vielleicht liegt das an meinem vollen Kalender oder liegt es an den vielen Neuigkeiten und Tools, die in der letzten Woche vorgestellt wurden?
Ein Hinweis vorweg: Ab morgen, dem 20. Juli, ist Claude Fable 5 fester Bestandteil der Max- und Team-Premium-Pläne. Nachdem in Ausgabe #187 die kostenlose Fable-Promo auslief, wird das Modell jetzt zum Normalfall. Mehr dazu im ersten Top-Thema. ⏰
🧔🏻 Mein persönliches Update
Im Podcast „Normal Gets You Nowhere“ habe ich mit Melvin Lamberty darüber diskutiert, dass zwar drei von vier Unternehmen KI nutzen, aber nur wenige sie richtig einsetzen und was KI überhaupt mit unserer Arbeit macht. Außerdem noch ein paar persönliche Themen und wie ich eigentlich dahingekommen bin, wo ich jetzt bin.
Ansonsten habe ich das (neue) Tool von Cloudflare ausprobiert, mich mit grünem Schleim überzogen und mit euch über die KI-Kennzeichnungspflicht diskutiert. Dazu gibt es Anfang August auch ein Webinar bei snipKI. 🤓
💚 Was geht bei snipKI?
Wo soll ich anfangen? 🤯 Von wegen Sommerloch: Diese Woche sind bei uns gleich fünf KI-Führerscheine gestartet, vom Weltmarktführer aus der Präzisionstechnik bis zum Finanzhaus mit Führungsebene an Bord. Ich bin ein bisschen stolz auf das Team, das mitten im Juli so abliefert. 💚
Und in den nächsten Wochen wird es gleich doppelt spannend: Am 22. Juli stellen wir dir in einer Info-Session unser neues 8-wöchiges Programm vor, den Agent Builder: Lerne, dein eigenes KI-Betriebssystem zu bauen.
Am 28. Juli folgt dann unser Webinar mit Tobias Weigand zur KI-Kennzeichnungspflicht, die ab dem 2. August gilt. Natürlich arbeiten wir im Hintergrund an weiteren coolen Dingen. 😎 Die zeigen wir dir ein anderes Mal. Stay tuned!
😊 Auf der Suche nach einer neuen KI-Herausforderung? Dann schau gerne bei uns vorbei. Wir suchen nach wie vor Verstärkung im Content- und Education-Bereich.
Weiter geht's mit den KI-Neuigkeiten.
Viel Spaß beim Lesen!
Jens
🚀 So unterstütze ich Teams beim Thema generative KI
Mein KI-Impuls der Woche
Wie sichern sich Unternehmen den Zugriff auf KI-Modelle?
KI fühlt sich für viele Unternehmen inzwischen wie Infrastruktur an. Modelle werden in Prozesse eingebaut, APIs mit internen Daten verbunden und ganze Workflows auf einzelne Anbieter zugeschnitten. Dabei gerät eine Frage schnell in den Hintergrund: Was passiert, wenn sich Preise, Nutzungsbedingungen oder politische Rahmenbedingungen ändern und der Zugriff plötzlich eingeschränkt wird? Die Debatte um digitale und technologische Souveränität zeigt, dass wir bei KI nicht nur über das beste Modell sprechen sollten, sondern auch darüber, wie viel Kontrolle wir aus der Hand geben.
KI wird zur Frage der Abhängigkeit
Der Zugang zu leistungsfähiger KI ist längst nicht mehr nur eine technische Entscheidung. Die Debatten um Regulierung, nationale Souveränität und mögliche Beschränkungen einzelner Modelle zeigen, dass Unternehmen mit einer Infrastruktur arbeiten, deren Spielregeln sie nur bedingt beeinflussen können. Gleichzeitig wächst mit günstigen chinesischen KI-Modellen die Auswahl und der wirtschaftliche Druck auf etablierte Anbieter. Mehr Wettbewerb schafft Alternativen, bringt aber neue Fragen mit sich.
Das beste KI-Modell ist nicht automatisch die beste Strategie
Ich glaube, wir sollten KI stärker als strategische Infrastruktur betrachten. Wer heute jeden Prozess tief mit einem einzigen Anbieter verzahnt, kann morgen feststellen, dass ein Wechsel zwar technisch möglich, praktisch aber ziemlich aufwendig ist. Für mich liegt die eigentliche Souveränität deshalb nicht darin, grundsätzlich auf amerikanische, europäische oder chinesische Modelle zu setzen. Sie liegt darin, wechseln zu können. Gerade weil sich die KI-Landschaft in eine neue Phase bewegt, werden Modelle aus meiner Sicht austauschbarer, während Daten, Prozesse und das Wissen darüber, wie KI im Unternehmen sinnvoll eingesetzt wird, an Wert gewinnen.
Unabhängigkeit bedeutet, Alternativen vorzubereiten
Unternehmen müssen nicht alle KI-Anwendungen selbst betreiben. Sie sollten jedoch vermeiden, sich technisch und organisatorisch vollständig an einen Anbieter zu binden. Die aktuellen Diskussionen darüber, wie schnell und auf welcher Ebene KI reguliert werden sollte, zeigen ebenfalls, dass sich die Rahmenbedingungen jederzeit verändern können. Aus meiner Sicht sind deshalb vor allem diese Schritte hilfreich:
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Anwendungen möglichst modelloffen entwickeln und keine unnötige Abhängigkeit von proprietären Funktionen schaffen.
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Eine technische Zwischenschicht zwischen Anwendung und KI-Modell einbauen, um Anbieter leichter wechseln zu können.
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Prompts, Daten, Evaluationskriterien und Prozesswissen im eigenen Unternehmen kontrollieren.
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Regelmäßig alternative Modelle testen, bevor ein Wechsel tatsächlich notwendig wird.
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Open-Weight-Modelle oder selbst betriebene Systeme dort prüfen, wo Datenschutz, Kosten oder Verfügbarkeit besonders wichtig sind.
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Einen konkreten Notfallplan festlegen, für den Fall, dass ein Anbieter ausfällt, die Preise erhöht oder den Zugriff einschränkt.
Maximale Unabhängigkeit ist nicht das Ziel. Entscheidend ist Handlungsfähigkeit. Wer mehrere Optionen kennt und einen Wechsel technisch vorbereitet, macht aus der Abhängigkeit von einem Anbieter eine bewusste Entscheidung.
snipKI Spotlight 😎
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KI-Kennzeichnungspflicht ab August 2026: Wir zeigen dir, worauf du achten musst
Ab dem 2. August 2026 gelten neue Kennzeichnungspflichten für bestimmte KI-Inhalte, darunter Deepfakes, Chatbots und KI-generierte Bilder. In unserem kostenlosen Webinar zeigen wir dir gemeinsam mit dem Fachanwalt Tobias Weigand, welche Inhalte betroffen sind, wie eine wirksame Kennzeichnung aussieht und welche Folgen Verstöße haben können.
👉 Nimm am kostenlosen Webinar teil
Agent Builder: In acht Wochen zum eigenen KI-Betriebssystem
Mit dem neuen Agent Builder gehen wir den nächsten Schritt nach dem KI-Führerschein: In acht Wochen entwickelst du dein eigenes KI-System, das deine Tools verbindet, wiederkehrende Aufgaben übernimmt und eigene Agenten orchestriert. In der kostenlosen Info-Session am 22. Juli 2026 um 12 Uhr zeigen wir dir, was dich erwartet. Danach startet die Buchung, und die ersten zehn Plätze der Pilotkohorte gibt es zum halben Preis, also für 1.950 statt 3.900 Euro zzgl. MwSt.
👉 Melde dich zur kostenlosen Info-Session an
snipKI KI-Update als Video
Auch diese Woche nehme ich dich in meinem snipKI KI-Update persönlich durch die wichtigsten Themen mit. Ich gehe die Neuigkeiten der Woche mit dir durch und sage dir ganz offen, was ich davon halte und was davon deinen Alltag wirklich betrifft.
PS: Als snipKI Mitglied bekommst du nicht nur das wöchentliche KI-Update, sondern auch jeden Tag ein neues KI-Tutorial sowie den Zugriff auf über 500+ weitere Tutorials.
Bist du unser Content Lead (m/w/d)? 🚀
Du übernimmst die komplette Content-Organisation für unsere KI-Marke, die DIE Adresse für KI im DACH-Raum werden will. Newsletter, LinkedIn, Podcast, YouTube. Du arbeitest hands-on und baust von Grund auf mit den besten KI-Tools am Markt auf. Remote-first, Teilzeit oder Vollzeit.
Oder unser Education Lead (m/w/d)? 🚀
Du übernimmst die Verantwortung für das Herzstück von snipKI: unsere KI-Lernplattform, den KI-Führerschein und Folgeprodukte in der Entwicklung. Es handelt sich nicht um eine Teaching-Rolle. Du entwickelst, verbesserst und gestaltest die komplette Lernerfahrung neu – inhaltlich, didaktisch und in Bezug auf die User Experience. Remote-first, Teilzeit oder Vollzeit.
Meine KI-Top-News 🏆
Was hat mich diese Woche in Sachen KI begeistert? Hier sind meine Highlights zu Technologien, Trends und Entwicklungen, die du keinesfalls verpassen solltest.
GPT-Red – Automatisiertes Sicherheitstraining für KI-Modelle
OpenAI hat GPT-Red entwickelt, ein Modell zur automatisierten Entdeckung von Schwachstellen in KI-Systemen, um deren Robustheit zu erhöhen. Mithilfe von selbständigen Angriffssimulationen wird GPT‑5.6 widerstandsfähiger gegen bösartige Eingaben, wobei GPT-Red einen Großteil des Trainingsmaterials für diese Verbesserungen liefert.
Wenn KI zum Sicherheitstester für KI wird
Der Kreislauf dahinter ist spannend: KI-Modelle werden leistungsfähiger und komplexer. Gleichzeitig können andere KI-Systeme dabei helfen, genau diese Modelle auf Schwachstellen zu testen. Das könnte Sicherheitstests skalierbarer machen. Für mich zeigt GPT-Red, dass die nächste Entwicklungsstufe bessere automatisierte Kontrollmechanismen braucht.
Red Teaming gehört auf die KI-Checkliste!
Unternehmen sollten Sicherheitstests für KI-Anwendungen nicht erst kurz vor dem Rollout durchführen. Automatisierte Red-Teaming-Ansätze können dabei helfen, Schwachstellen zu finden und Anwendungen zu prüfen. Zwar können KI-Tests immer besser werden, doch am Ende sollte immer ein Mensch entscheiden, ob ein System sicher genug für den Einsatz ist.
Kimi K3 – ein neuer Meilenstein in der offenen KI-Entwicklung
Mit Kimi K3 hat Moonshot AI aus China ein neues KI-Modell mit 2,8 Billionen Parametern vorgestellt. Es verfügt über ein Kontextfenster von bis zu einer Million Token, native visuelle Fähigkeiten und eine neue Attention-Architektur. Besonders interessant ist die angekündigte Veröffentlichung der Modellgewichte: Kimi K3 soll damit künftig als Open-Weight-Modell verfügbar sein und Unternehmen so mehr Möglichkeiten für den eigenen Betrieb und die Integration in bestehende Systeme bieten.
Open Weights könnten den Wettbewerb beleben
Mit Kimi K3 treffen mehrere Entwicklungen aufeinander: hohe Leistungsfähigkeit, niedrige API-Preise und offene Modellgewichte. Sollte die frei verfügbare Variante mit der angekündigten Leistung mithalten können, wäre das ein Signal für den KI-Markt. Unternehmen könnten leistungsfähige Modelle stärker in der eigenen Infrastruktur betreiben und wären weniger von einzelnen API-Anbietern abhängig. Doch wie reagieren die USA und andere Staaten darauf, wenn leistungsfähige chinesische Modelle weltweit frei verfügbar werden? Und bekommen wir am Ende wirklich die leistungsfähigste Variante als Open Weights?
Nicht nur auf Benchmarks schauen!
Mein Tipp: Kimi K3 im Blick behalten und nach Veröffentlichung der offenen Gewichte mit eigenen Anwendungsfällen testen. Ein selbst betriebenes Modell könnte für Unternehmen mit sensiblen Daten oder dem Wunsch nach mehr technologischer Unabhängigkeit interessant sein. Dabei sind die tatsächliche Leistung im eigenen Workflow, die benötigte Hardware, die Gesamtkosten des Betriebs sowie Datenschutz und Governance entscheidend. Open Weights bedeutet nicht automatisch, dass der Betrieb einfach oder günstig ist.
Anthropic analysiert Claudes Wertesystem über Modelle und Sprachen hinweg
Anthropic hat untersucht, wie Claude in verschiedenen Modellen und Sprachen unterschiedliche Werte ausdrückt und dabei vier zentrale Achsen identifiziert: Unterwürfigkeit vs. Vorsicht, Wärme vs. Genauigkeit, Tiefe vs. Kürze und Offenheit vs. Ausführung. Die Studie zeigt, dass Claude je nach Sprache deutlich unterschiedlich reagiert – beispielsweise antwortet es auf Arabisch wärmer und auf Russisch präziser.
Sprache verändert mehr als nur die Formulierung
Was auf den ersten Blick wie eine sprachliche Feinheit wirkt, kann im Alltag sehr relevant sein. Ein Modell kann eine Aufgabe in verschiedenen Sprachen nicht nur anders formulieren, sondern auch anders gewichten und bewerten. Gerade beim internationalen Einsatz von KI können sich Tonalität, Vorsicht und Genauigkeit je nach Sprache verschieben. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht nur, ob ein Modell eine Sprache beherrscht, sondern auch, ob es in dieser Sprache so reagiert, wie wir es fachlich und kulturell erwarten.
Mehrsprachige KI braucht eigene Tests
In der Praxis sollte jede genutzte Sprache als eigener Anwendungsfall betrachtet werden. Eine gute Antwort auf Deutsch garantiert nicht die gleiche Lösung auf Englisch, Arabisch oder Russisch. Es sind feste Vergleichskriterien für Ton, Genauigkeit, Länge und Handlungsempfehlungen sowie Stichproben durch Menschen mit Sprach- und Kulturverständnis sinnvoll. Bei Kundenkommunikation, Beratung oder sensiblen Entscheidungen sollte Mehrsprachigkeit nicht als automatische Zusatzfunktion betrachtet werden.
OpenAI bringt Codex Micro – Spezialtastatur für KI-Agenten-Steuerung
OpenAI hat zusammen mit Work Louder das Codex Micro vorgestellt, eine 230-Dollar-Tastatur mit RGB-Feedback und haptischen Controls für ChatGPT Codex. Du kannst damit per Joystick Workflows starten, die Denkleistung der KI per Drehregler anpassen und siehst auf jeder Taste in Echtzeit, was deine Agenten gerade tun.
Ehrlich gesagt hatte ich mehr erwartet
Als OpenAI Hardware ankündigte, war meine Erwartung deutlich größer. Nach all dem Gerede über eigene Geräte hätte ich auf etwas Mutigeres getippt, und dann kommt eine kleine Zusatztastatur. Das ist nett, aber kein großer Wurf. Ich hoffe ehrlich, dass da dieses Jahr noch mehr kommt, denn das hier fühlt sich eher nach Fingerübung als nach dem eigentlichen Produkt an.
Trotzdem: KI-Agenten bekommen ihr eigenes Cockpit
Was zunächst wie eine Spielerei für Entwickler wirkt, deutet für mich auf eine interessante Trendwende hin: Die Steuerung von KI-Agenten findet nicht mehr ausschließlich im Chatfenster statt. Wenn mehrere Agenten parallel Aufgaben übernehmen, wird es wichtiger, schnell zu erkennen, welcher Prozess gerade läuft und wo menschliches Eingreifen nötig ist. Codex Micro könnte ein Vorgeschmack darauf sein, wie wir künftig mit KI arbeiten: weniger Prompts eintippen, mehr Prozesse starten, beobachten und steuern.
Der Suno-Hack legt offen, worauf KI-Musik wirklich gebaut ist
Ein Hackerangriff auf den Musikgenerator Suno hat gleich zwei Dinge sichtbar gemacht. Zum einen soll das Unternehmen Millionen Songs und Podcasts aus Quellen wie YouTube, Deezer und Genius heruntergeladen haben, um seine KI zu trainieren. Zum anderen waren sensible Kundendaten einsehbar, inklusive Stripe-Zahlungsinformationen.
Zwei Skandale in einem
Das eine ist die alte Frage nach der Herkunft der Trainingsdaten, jetzt mit konkreten Zahlen statt vager Vermutung. Das andere ist ein handfestes Datenleck, das direkt die Nutzer trifft. Beides zusammen zeichnet ein unbequemes Bild einer Branche, die schnell wächst und dabei an zwei Enden schludert.
Meine Einordnung
Ich finde KI-Musik technisch faszinierend, aber dieser Fall zeigt, warum ich bei kommerzieller Nutzung vorsichtig bin. Wenn die Grundlage fremdes, teils geschütztes Material ist, verlagerst du ein rechtliches Risiko in dein eigenes Projekt, sobald du solche Musik veröffentlichst. Und dass Zahlungsdaten offen lagen, ist schlicht ein Vertrauensbruch.
Was ich jetzt tun würde?
Wenn du Suno oder ein vergleichbares Tool nutzt, prüf deine hinterlegten Zahlungsmittel und ändere im Zweifel das Passwort. Und wenn du KI-Musik kommerziell einsetzen willst, kläre vorher die Lizenzlage, statt dich auf ein „wird schon passen" zu verlassen.
Wenn der Token-Verbrauch zum Kündigungsgrund wird
26 frühere Meta-Mitarbeiter verklagen den Konzern. Der Vorwurf: Bei Entlassungen hätten KI-Systeme Produktivitätswerte und sogar die KI-Token-Nutzung der Beschäftigten analysiert und dabei Menschen mit Krankheiten oder medizinischer Auszeit systematisch benachteiligt. Meta weist die Vorwürfe zurück und betont, dass am Ende Menschen die Entscheidungen träfen, nicht die KI.
Die neue Art der Bewertung?
Egal, wie das Gericht am Ende urteilt, allein die Vorstellung ist heikel: dass deine Nutzung von KI-Tools zur Kennzahl wird, an der deine Leistung gemessen wird. Wer viel prompt, gilt als produktiv? Wer krankheitsbedingt fehlt, rutscht in der Statistik nach unten? Das ist eine Logik, die schnell die Falschen trifft.
Meine Einordnung
Ich halte KI für einen enormen Hebel in der Arbeit, aber genau deshalb müssen wir früh klären, wofür wir sie nicht einsetzen. Menschen anhand ihrer Krankheitszeiten aussortieren zu lassen, wäre so ein roter Bereich. Der Fall ist eine Warnung, wie beiläufig aus einem Werkzeug ein Überwachungsinstrument werden kann.
Was ich jetzt tun würde?
Wenn in deinem Unternehmen KI-Nutzung gemessen wird, stell die unbequeme Frage, wofür diese Daten verwendet werden und wer sie sieht. Als Führungskraft lohnt es sich, jetzt klare Leitplanken zu setzen, bevor eine Metrik ein Eigenleben entwickelt.
Einfach mal machen 🚀
Über KI zu lesen bringt wenig, wenn du es nicht selbst anfasst. Deshalb gibt es auch diese Woche einen konkreten Auftrag, den du leicht umsetzen kannst.
Diese Woche: Fotografier ein Problem, statt es zu tippen
Mach mit dem Handy ein Foto von etwas Konkretem: eine Fehlermeldung am Bildschirm, eine Zutatenliste, ein Schaltplan, ein handschriftlicher Zettel, das Weinregal im Supermarkt. Lade es in ChatGPT oder Claude und stell deine Frage dazu. Viele nutzen KI nur als Textchat und vergessen, dass sie längst sehen kann. Genau da liegt der Aha-Moment.
Schreibe mir gerne, welche Challenge du dir gesetzt hast.
Gut zu wissen 📰
Was passiert sonst noch in Sachen KI? Die folgenden Neuigkeiten zum Thema Künstliche Intelligenz solltest du im Auge behalten.
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Wie AI-Agenten auf B2B-Websites scheitern: AI-Agenten haben Schwierigkeiten, Informationen zu extrahieren, wenn B2B-Websites unklare Preisgestaltung und maschinenunlesbare Inhalte bieten. Besonders Preisinformationen führen zu Problemen, da viele Websites nicht agentenfreundlich sind, was die Notwendigkeit von Verbesserungen bei der maschinellen Lesbarkeit und Zugänglichkeit unterstreicht. 👉 Wo AI-Agenten auf deiner Website stecken bleiben
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Claude Fable 5 kommt in die Premium-Pläne: Ab dem 20. Juli ist Claude Fable 5 in allen Max- und Team-Premium-Plänen enthalten, zu 50 % der Limits. Pro- und Team-Standardnutzer bekommen Zugriff über Nutzungsguthaben plus einen einmaligen 100-Dollar-Kredit. Endlich eine klare Ansage statt des bisherigen Hin und Hers. 👉 Lies die Ankündigung von Anthropic
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Jadepuffer – Die erste KI-gesteuerte Ransomware-Attacke scheitert an grundlegenden Fehlern: Forscher dokumentieren den ersten Ransomware-Angriff, der weitgehend von einem KI-Modell durchgeführt wurde, doch die KI machte dabei typische Fehler wie die Verwendung einer Beispiel-Bitcoin-Adresse und verpasste es, den Entschlüsselungs-Key zu speichern. 👉 Lies, warum der Angriff scheiterte
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Südkorea startet kostenloses KI-Projekt für alle Bürger: Die südkoreanische Regierung plant einen kostenlosen KI-Chatbot und persönlichen Assistenten für alle Bürger, um digitale Ungleichheit zu verhindern. Ab 2027 soll jeder Zugang zu individueller KI-Unterstützung bei Behördengängen, Sozialleistungen und alltäglichen Aufgaben erhalten. 👉 Erfahre mehr über das geplante KI-Angebot
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Satya Nadella fordert mehr Kontrolle über Daten bei KI: Der Microsoft-Chef warnt Unternehmen, die proprietäre KI-Modelle einsetzen, davor, dass sie neben Geld auch wertvolles Wissen durch Anweisungen, Rückmeldungen und Korrekturen verlieren. Er empfiehlt deshalb eigene Lernumgebungen und technische Lösungen, die den Wechsel zwischen verschiedenen Modellen ermöglichen. 👉 Wie Unternehmen ihr Wissen beim KI Einsatz schützen können
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Nous Research wird Unicorn – 65,5 Millionen Euro für KI-Agenten-Plattform Hermes: Das Startup sichert sich eine Finanzierung von 65,5 Millionen Euro bei einer Bewertung von 1,31 Milliarden Euro, angeführt von Robot Ventures. Die Plattform Hermes ermöglicht KI-Agenten, komplexe Unternehmensaufgaben eigenständig zu erledigen. 👉 Lies mehr zur Finanzierung von Hermes
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Netflix setzt KI in 300 Produktionen für Massenszenen ein: Der Streaming-Dienst nutzt Künstliche Intelligenz, um Menschenmengen und historische Schlachten zu generieren – Szenen, die ohne KI aus Zeit- oder Kostengründen oft gar nicht gedreht worden wären. Co-Chef Ted Sarandos betont dabei, dass KI nur ein Werkzeug sei und Filme weiterhin von Menschen gemacht werden. 👉 Die vollständige Meldung bei DIE ZEIT
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Google und Perplexity unterliegen deutschem Medienrecht: Die Medienaufsicht hat erstmals Bescheide gegen Googles „AI Overviews” und Perplexity erlassen. Sie stuft die KI-Antworten der Anbieter als eigene Inhalte ein. Nach Auffassung der Behörde greift das Haftungsprivileg des Digital Services Act nicht. 👉 Verschaff dir einen Überblick über die Entscheidung der Medienaufsicht
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China sucht Regeln für KI-Avatare: In Krankenhäusern, Hochschulen und als virtuelle Begleiter übernehmen digitale Personen bereits jetzt Aufgaben. An einer Universität in Guangzhou halten Avatare von Albert Einstein und John Nash Vorlesungen und beantworten Fragen, während die Gesetzgebung versucht, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. 👉 Erfahre, wie KI Avatare den Alltag in China verändern
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Open-Source-KI gewinnt Nutzer, erzielt aber wenig Umsatz: Laut Mozilla ist der Leistungsabstand offener KI-Modelle zu proprietären Angeboten auf rund 3,3 Prozentpunkte gesunken, während die Kosten für eine Million Token im gleichen Zeitraum von etwa 17,45 Euro auf 35 Euro-Cent gefallen sind. Obwohl offene Modelle bereits für rund ein Drittel der Nutzung stehen, erzielen sie nur etwa vier Prozent der Umsätze. 👉 Finde heraus, warum Open-Source-KI wirtschaftlich noch zurückliegt
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Xiaomi stellt U0 vor – KI-Modell für Robotik mit 38 Milliarden Parametern: Xiaomi hat das KI-Modell U0 mit 38 Milliarden Parametern vorgestellt, das Robotern dabei hilft, ihre Umgebung aus verschiedenen Blickwinkeln zu verstehen und komplexe Aufgaben zu erledigen. In Tests konnte das Modell die Erfolgsrate bei schwierigen Roboteraufgaben von 37 auf 63 Prozent steigern. 👉 Prüfe die Ergebnisse des Robotikmodells
Tools & Tool-Updates 🛠️
Freu dich auf sofort einsetzbare KI-Tools und spannende Updates für deine
bestehende KI-Toolbox.
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Lucy 2.5 – Videos in (fast) Echtzeit verwandeln: Decart hat mit Lucy 2.5 ein Video-Modell veröffentlicht, das Videos Frame für Frame bearbeitet, während sie laufen — mit 30 fps und fast ohne Latenz. Du promptest, was passieren soll, und die Szene ändert sich sofort: Klamotten tauschen, Hintergrund umbauen, Charakter wechseln, Effekte drauf. Ich hab es am Wochenende selbst getestet, das Ergebnis siehst du im Video. 👉 Schau dir meinen Test von Lucy 2.5 an
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Lovable-Apps funktionieren jetzt direkt in ChatGPT und Claude: Mit der neuen MCP-Server-Integration kannst du deine Lovable-Apps direkt in KI-Assistenten wie ChatGPT oder Claude nutzen, ohne die App separat öffnen zu müssen. Die KI führt Aktionen wie Kostenerstattungen oder Angebotserstellung automatisch für dich aus. 👉 Aktiviere die Agent-Integration
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Raft 1.0 – Multi-Agenten-Plattform für Teams startet offiziell: Raft 1.0 ist eine neue Kollaborationsplattform, auf der Menschen und KI-Agenten in Echtzeit zusammenarbeiten können. Die Agenten laufen auf deiner eigenen Hardware, behalten ihr Gedächtnis über Konversationen hinweg und können parallel an verschiedenen Aufgaben arbeiten. 👉 Entdecke Raft 1.0 für dein Team
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Grok Build – Open-Source-Coding-Agent von SpaceXAI: Du kannst Grok Build, einen Coding-Agent und CLI von SpaceXAI, als Open-Source-Version auf GitHub finden und mit einem einfachen Befehl auf deinem Terminal installieren. 👉 Starte mit Grok Build
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Spotify bringt KI-Sprachassistent für personalisierte Musiksteuerung: Spotify testet eine neue KI-Funktion, mit der Premium-Nutzer per Sprache oder Text Musik steuern, Informationen zu Songs abrufen und ihre Hörhistorie erkunden können. Die Beta-Version startet in den USA, Irland und Schweden und nutzt deine persönlichen Hörgewohnheiten für passende Empfehlungen. 👉 Entdecke die neue Musiksteuerung
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Canva Code 2.0 bringt Vibe Coding für alle Nutzer: Mit Canva Code 2.0 kannst du jetzt Websites und Apps durch einfache Texteingaben erstellen und sie dann wie ein normales Canva-Design bearbeiten – mit Zugriff auf 120 Millionen Bilder und 75 Prozent schnellerer Code-Generierung. Das Tool ist ab sofort für alle Canva-Nutzer verfügbar und hat bereits über 6 Millionen Websites hervorgebracht. 👉 Probiere Canva Code 2.0 aus
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LM Studio Bionic – Lokaler Agent für Open Models: LM Studio Bionic ist jetzt in der ersten Vorschau verfügbar und unterstützt dich bei kreativen, beruflichen und Programmieraufgaben durch die Nutzung nativ lokaler Open-Model-Funktionen. 👉 Wirf einen Blick auf LM Studio Bionic
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Claude Code unterstützt jetzt öffentliche Freigabe: Mit Claude Code kannst du nun Artifacts öffentlich teilen und gemeinsam bearbeiten, was die Zusammenarbeit erleichtert. Die Erstellung dieser Artifacts erfolgt mit Claude Tag. 👉 Erfahre mehr über die Ankündigung
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Screenpipe – Open-Source-Tool zeichnet deine Arbeit auf und erstellt daraus KI-Agents: Screenpipe zeichnet deinen Bildschirm, Audio und Apps lokal auf deinem Gerät auf und macht alles durchsuchbar. Ein eigenes KI-Modell entfernt dabei automatisch sensible Daten wie Kreditkarten oder Passwörter, bevor sie gespeichert werden. 👉 Teste Screenpipe für deinen Arbeitsalltag
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1Password für Claude – Sicherer Zugang für AI-Agenten: Mit 1Password für Claude können AI-Agenten wie Claude Aufgaben durchführen, die Login-Daten erfordern, ohne die Passwörter offenzulegen. Dank der Zero-Exposure-Architektur bleiben deine Anmeldedaten sicher, da sie nur zur Laufzeit bereitgestellt werden und nach Abschluss der Aufgabe wieder entfernt werden. 👉 Entdecke das Tool für Claude
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Slop.md – Leitfaden gegen KI-typische Design-Muster: Slop.md ist eine 80.000 Zeichen lange Markdown-Datei, die typische Design-Phrasen und Strukturen verhindert, die KI-Tools häufig in Texten verwenden. Die Datei kannst du als Anleitung in verschiedenen Projekten nutzen, um authentischere und weniger generische Ergebnisse zu erhalten. 👉 Sieh dir Slop.md im Original an
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Bolt Slides erstellt interaktive Präsentationen mit KI: Mit Bolt Slides hat StackBlitz ein Open-Source-Projekt veröffentlicht, mit dem KI-Agenten aus einem Prompt interaktive Präsentationen als responsive Web-Apps erstellen. Die Folien basieren auf React und unterstützen unter anderem Live-Daten, Animationen, 3D-Inhalte, Prototypen, einen Präsentationsmodus und Anmerkungen. 👉 Schau dir Bolt Slides auf GitHub an
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Schema knackt den Test, der für KI eigentlich zu schwer ist: ARC-AGI-3 gilt als eine der härtesten Prüfungen für echtes Denken, weil sie neue Rätsel stellt, die man nicht auswendig lernen kann, für Menschen machbar, für KI bisher ein Stolperstein. Das Framework Schema löst hier 98,98 Prozent der Aufgaben und braucht dabei kaum mehr Schritte als ein Mensch. Das ist bemerkenswert, weil es zeigt, dass Modelle nicht nur Muster erkennen, sondern sich neue Regeln selbst erarbeiten können. 👉 Sieh dir die Methode und die Ergebnisse an
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Google Vids – Erstelle eigene KI-Avatare: Mit Google Vids kannst du nun personalisierte digitale Avatare erstellen, die dir in KI-generierten Videos ähneln. Dies erfolgt durch das Hochladen eines Selfies und einer Sprachaufnahme, während das Omni-Modell die Möglichkeit bietet, Videos durch Eingaben wie Text und Bilder zu bearbeiten. 👉 Entdecke die neuen Funktionen von Google Vids
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SenseNova U1 Pro – Infografiken und Designs in bis zu 8K: SenseTime hat ein Bildgenerierungs-Tool vorgestellt, das auf komplexe Layouts, Typografie und Infografiken spezialisiert ist — mit Auflösungen bis 8K. Die Demo-Seite zeigt vor allem chinesischsprachige Beispiele für Editorial Design, wissenschaftliche Visualisierungen und Marketing-Material. 👉 Schau dir SenseNova U1 Pro an
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Bonsai 27B – das erste 27B-Modell auf dem Smartphone: PrismML hat mit Bonsai 27B das erste Modell dieser Größenklasse veröffentlicht, das direkt auf deinem Smartphone läuft. Durch 1-Bit-Kompression braucht es nur 3,9 GB Speicher statt der üblichen 54 GB — und behält dabei 90 % der Leistung bei Programmierung, Mathe und Tool-Nutzung. 👉 Mehr zu Bonsai 27B
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Qwen3.8-Max-Preview – Alibabas neues 2,4-Billionen-Parameter-Modell: Alibaba hat Qwen3.8 angekündigt, das laut Hersteller nur von Claude Fable 5 übertroffen wird und bald als Open-Weight-Modell erscheinen soll. Testen kannst du es schon jetzt über Alibabas Token Plan, Qoder und QoderWork. 👉 Probier Qwen3.8-Max aus
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