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KI-NewsletterAusgabe #15516. November 2025

KI Update: GPT 5.1, GEMA Urteil und neue Gruppen Chats

Jens PolomskiZum Archiv
Worum es geht

Neuer KI-Newsletter ✅, du bist am Start ✅, dann kann's losgehen! 🧔🏻 Mein persönliches Update Das Jahr geht zu Ende und die Gerüchte über einige neuen Modelle von großen Labs verhärten sich. Vielleicht wissen wir ja schon im nächsten Newsletter mehr. 😁 In dieser Woch…

Im Original

Neuer KI-Newsletter ✅, du bist am Start ✅, dann kann's losgehen!

🧔🏻 Mein persönliches Update

Das Jahr geht zu Ende und die Gerüchte über einige neuen Modelle von großen Labs verhärten sich. Vielleicht wissen wir ja schon im nächsten Newsletter mehr. 😁 In dieser Woche hab ich endlich mal wieder eine Podcast-Episode mit Max aufgenommen, war selbst in einem TV-Studio für eine Podcast-Aufnahme (mehr dazu nächste Woche). Außerdem ging meine neue Kolumne in der Absatzwirtschaft endlich live. Danke für die Plattform!

🎙️ NewMindsAI -  KI zwischen Chaos, Kreativität und Kontrolle

In der neuen Folge geht es diese Woche um absurde KI-Entwicklungen und Streitfälle – von GEMA vs. OpenAI über Datensilos der Tech-Konzerne bis hin zu KI im All und Malware, die sich selbst umschreibt. Dazu kommen neue Tools wie Freepik Spaces, Features von Adobe und praktische Agenten – ein kurzer Streifzug durch Chaos, Kreativität und Kontrolle in der Welt der KI.

💚 Was geht bei snipKI?

So viel! 🤯 Es ist echt nochmal was anderes, eine Company aufzubauen. In Zukunft will ich dazu noch mehr teilen. Im Dezember wachsen wir um 2-3 neue Leute und ich freue mich mega an neuen Projekten, Ausrichtungen, Mehrwert für 2026 zu planen. In den nächsten Newsletter Ausgaben gibt es auch wieder ein paar Überraschungen für dich. 😁

Viel Spaß mit den neusten Updates, News, meinen Impulsen und mehr. 🤓

Wir lesen uns zur nächsten Ausgabe! 🥳

Jens

🚀 So unterstütze ich Teams beim Thema generative KI  

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🧠 KI-Impuls: Wann sich KI lohnt und wann nicht

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In der Theorie beschleunigt KI alles. In der Praxis sitzt man dann doch manchmal 30 Minuten an einem Prompt, obwohl man die Aufgabe in fünf Minuten erledigt hätte. 🙈 Genau das ist mir letzte Woche passiert – Persona definiert, Tonalität angepasst, iteriert und am Ende dachte ich: Ironie der KI-Produktivität. Viele Teams erleben dasselbe: Sie erwarten Zeitgewinn und merken, dass sie erst einmal langsamer werden. KI spart eben erst dann Zeit, wenn sie strategisch eingesetzt wird.

Der Break-Even-Punkt bei der Nutzung von KI

Es gibt einen Punkt, ab dem sich gutes Prompting wirklich lohnt. Davor kostet es mehr, als es bringt. Studien zeigen: ChatGPT kann Arbeitszeit um rund 40 % verkürzen, aber nur bei passenden Aufgaben. KI ist kein Turbo-Knopf, sondern ein Werkzeug, das von Wiederholung und Systematik lebt.

Die drei Aufgabentypen mit echtem Nutzen

  1. Wiederholte Aufgaben – Einmal gut eingerichtet, langfristig gewonnen.
  2. Komplexe Projekte – KI als Denkpartner, weniger für Tempo, mehr für Ideenqualität.
  3. Kreative Ideation – Tempo und Vielfalt statt Ersatz für Kreativität.

Wo sich KI (noch) nicht lohnt

  • Einmalige Mini-Aufgaben – bis der Prompt steht, bist du fertig.

  • Emotionale Kommunikation – Haltung lässt sich (noch) schwer automatisieren.

Mein Fazit

KI ist keine Abkürzung, sondern eine Investition in Struktur. Wer sie konsequent dort nutzt, wo sich Aufgaben wiederholen, gewinnt Zeit, sonst bleibt sie oft nur Beschäftigung.

Frage an dich: Wo bringt dir KI heute echten Zeitgewinn – und wo eher Aufwand?

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Meine KI-Top-News🏆

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Was hat mich diese Woche in Sachen KI begeistert? Hier sind meine Highlights zu Technologien, Trends und Entwicklungen, die du keinesfalls verpassen solltest.

GPT-5.1: Ein verbessertes, gesprächigeres ChatGPT

OpenAI hat das GPT-5-Modell auf Version 5.1 angehoben, die spürbar intelligenter und dialogorientierter auftritt. Neu sind personalisierte Steuerungen, mit denen sich der Gesprächsstil präziser an eigene Vorlieben anpassen lässt, dazu kommen schnellere Reaktionen und ein besseres Verständnis komplexer Anfragen.

Mein Fazit: GPT-5.1 zeigt, wie rasant sich Sprachmodelle weiterentwickeln. Die Version wirkt oft natürlicher im Austausch. Ein großer Sprung ist es jedoch nicht (siehe Modellnummer). Man merkt aber auch hier einen Fokus von OpenAI auf das Thema Personalisierung. Wobei mir hier die Memory-Funktion mehr bringt als irgendwelche Persönlichkeiten. Insgesamt geht GPT-5.1 damit einen deutlichen Schritt in Richtung alltagstauglicher, anpassbarer KI-Begleitet. Privat wie beruflich.

Urteil im Verfahren GEMA gegen OpenAI: Schutz von Liedtexten im KI-Training

Das Landgericht München I hat am 11. November 2025 (Az. 42 O 14139/24) im Streit zwischen der GEMA und OpenAI entschieden, dass OpenAI urheberrechtlich geschützte Liedtexte nicht ohne Lizenz im Training seiner Sprachmodelle verwenden darf. Betroffen sind neun bekannte deutsche Songs, darunter „Atemlos“ von Kristina Bach und „Wie schön, dass du geboren bist“ von Rolf Zuckowski.

Mein Fazit: Das ist ein ausschlaggebendes Urteil, das weit über den Einzelfall hinaus Bedeutung haben könnte. Mal sehen, welche Folgen es für den Umgang mit Trainingsdaten und generierten Inhalten haben wird. Spannend bleibt die Frage, ob sich die richterliche Einschätzung der „Speicherung“ technisch überhaupt halten lässt – viele Fachleute argumentieren, dass Sprachmodelle eher Wahrscheinlichkeiten berechnen, statt Texte wirklich zu speichern. Und es wird interessant sein zu beobachten, wie weit dieses Urteil letztlich greift und ob es in höheren Instanzen Bestand hat. Noch ist also nichts final entschieden.

OpenAI wehrt sich gegen Herausgabe von 20 Millionen ChatGPT-Logs

OpenAI hat in New York die Aufhebung einer Anordnung beantragt, die die Herausgabe von 20 Millionen anonymisierten ChatGPT-Logs im Rahmen der Urheberrechtsklage der New York Times vorsieht. Das Unternehmen argumentiert, dass 99,99 % dieser Chats nichts mit dem Fall zu tun hätten und eine Weitergabe die Privatsphäre der Nutzer gefährden würde.

Mein Fazit: OpenAI setzt damit ein deutliches Signal: Nutzerdaten sind keine Verhandlungsmasse. Der Fall zeigt, wie sensibel Vertrauen im Umgang mit KI-Tools ist – und dass Datenschutz kein Zusatz, sondern Kern von Glaubwürdigkeit sein muss. Auch aus Markensicht ist der Schritt konsequent. Gleichzeitig macht der Streit klar, dass klare Regeln für KI-Training und Urheberrecht längst überfällig sind. Wer heute mit KI arbeitet, sollte diese Entwicklung genau verfolgen.

Yann LeCun verlässt Meta, um eigenes Startup zu gründen

Yann LeCun, Metas Chief AI Scientist und einer der prägenden Köpfe des Deep Learning, plant laut einem Bericht der Financial Times, das Unternehmen zu verlassen und ein eigenes KI-Startup zu gründen. Er befindet sich derzeit in frühen Gesprächen zur Finanzierung seines neuen Projekts, während Meta weiterhin stark auf KI-Entwicklung setzt.

Mein Fazit: LeCun steht für Grundlagenforschung und wissenschaftliche Neugier, während sich große Tech-Konzerne zunehmend auf kurzfristige Produktziele konzentrieren. Für mich ist das ein Weckruf: Innovationsfreiraum bleibt der wahre Treiber von Fortschritt – auch in einer Marketingwelt, die sich immer stärker an KI orientiert. Marken sollten daher nicht nur Technologie nutzen, sondern Haltung zeigen. LeCuns Schritt erinnert daran, dass echte Relevanz aus Vision entsteht, nicht aus Geschwindigkeit.

ChatGPT: Pilot für Gruppen-Chats gestartet

OpenAI startet ein neues Feature: Gruppen-Chats in ChatGPT. Damit können mehrere Personen gemeinsam mit ChatGPT in einem Gespräch planen, diskutieren oder Ideen entwickeln. Der Test läuft zunächst in Japan, Neuseeland, Südkorea und Taiwan für Nutzerinnen und Nutzer mit Free-, Go-, Plus- und Pro-Accounts. Private Chats bleiben getrennt, persönliche Memorys werden nicht geteilt.

Mein Fazit: Ich hab die Gruppenfunktion bereits getestet und finde sie spannend. 💬

Man merkt sofort, dass das Feature eine neue Dynamik bringt: gemeinsames Arbeiten, ohne Chatverläufe hin- und herzuschicken. Besonders die Möglichkeit, ChatGPT gezielt in Gruppen anzusprechen, erinnert mich an meine eigene Slack-Integration, die ich mir vor Wochen gebaut hatte. Ich sehe darin viel Potenzial für Brainstormings, kleine Projekte oder schnelle Team-Abstimmungen. Wann das Feature in Europa verfügbar ist, bleibt offen, aber es ist definitiv ein spannender Schritt in Richtung kollaboratives Arbeiten mit KI.

Wenn Intelligenz nichts mehr kostet – was bleibt dann noch wertvoll?

Die Kosten für KI-Intelligenz sinken rasant. Wissen wird damit demokratischer, verliert aber zugleich an Exklusivität. Fachkompetenz ist heute oft nur noch einen guten Prompt entfernt. Der eigentliche Wert verschiebt sich hin zu Kontext, Interpretation und zwischenmenschlicher Intelligenz. Entscheidend wird, wie Menschen Wissen verknüpfen, anwenden und in echte Verbindung übersetzen.

Mein Fazit: Wenn Intelligenz nahezu kostenlos wird, gewinnen die Fähigkeiten an Bedeutung, die sich nicht automatisieren lassen. Für mich wird klar: Kontext und Urteilsvermögen sind die neue Währung. Marken müssen lernen, nicht bloß zu informieren, sondern Bedeutung zu schaffen und Empathie wird zum echten Wettbewerbsvorteil. KI ersetzt kein Denken, sie fordert besseres Denken. Genau darin liegt unsere Chance, wieder Relevanz zu schaffen. Nicht trotz, sondern wegen der KI.

Nita Farahany über die Zukunft der Gehirn-Interfaces (Podcast)

Professorin Nita Farahany (Autorin von The Battle for Your Brain) spricht im Podcast von Sinead Bovell über den nächsten großen Technologieschritt: Geräte, die Gehirnsignale erfassen und in digitale Befehle umwandeln. Große Tech-Unternehmen wie Meta, Apple und Microsoft arbeiten daran, Tastaturen und Smartphones durch Gedankensteuerung zu ersetzen mithilfe von Smartglasses, Ringen, Armbändern und Ohrhörern.

Mein Fazit: Dieser Podcast ist absolut hörenswert, weil er zeigt, wie nah die Zukunft der Gedankensteuerung bereits ist und welche Möglichkeiten sich ergeben, wenn KI, Sensorik und Neurotechnologie zusammenfinden. Es geht weniger um Angst, sondern um Bewusstsein: Wir sollten verstehen, was technisch bald möglich ist, und selbst entscheiden, welche Rolle unsere eigenen Daten dabei spielen sollen.

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Gut zu wissen 📰

Was passiert sonst noch in Sachen KI? Die folgenden Neuigkeiten zum Thema Künstliche Intelligenz solltest du im Auge behalten.

  • Verständnis von neuronalen Netzwerken durch spärliche Schaltungen: OpenAI zeigt hier eine neue Methode, um KI-Modelle so zu trainieren, dass sie einfachere und klar nachvollziehbare Denkprozesse haben. Statt riesigen, undurchsichtigen Netzwerken entstehen Modelle mit wenigen, klaren Verbindungen, in denen man kleine „Schaltkreise“ direkt erkennen und verstehen kann. Das Ziel ist, KI transparenter, sicherer und besser erklärbar zu machen, indem man sieht, wie Entscheidungen wirklich entstehen.

  • Der Stand der KI im Jahr 2025: Agenten, Innovation und Transformation: Fast alle Umfrageteilnehmer geben an, dass ihre Organisationen KI nutzen, wobei 62 Prozent bereits mit KI-Agents experimentieren. Die Mehrheit befindet sich jedoch noch in der Experimentier- oder Pilotphase, was den Übergang zu einem umfassenden Einsatz der Technologie und der Erzielung von Unternehmenswert betrifft.

  • Der Weg zur AI-Citation: Was die 100 meistzitierten Webseiten richtig machen: Der Google AI Mode verändert die Art und Weise, wie Webseiten zitiert werden, und hebt die Bedeutung von Citations hervor. Eine Analyse von SISTRIX zeigt, dass erfolgreiche Webseiten durch klare Struktur und Antwort-zentriertes Content Design, explizite Autorität und Aktualität sowie strikte Maschinenlesbarkeit als vertrauenswürdige Quellen anerkannt werden.

  • Philips skaliert KI-Kompetenzen bei Mitarbeitern: Philips fördert KI-Kompetenzen über alle Mitarbeiter hinweg, um Innovationen und besseren Service zu gewährleisten. Führungskräfte werden direkt geschult, um das als Vorbild voranzutreiben, während verantwortungsvolle KI-Prinzipien, wie Transparenz und menschliche Aufsicht, in der Organisation priorisiert werden.

  • Anthropic investiert 50 Mrd. Dollar in US-Rechenzentren: Anthropic kündigt eine Investition von 50 Milliarden US-Dollar in eigene KI-Rechenzentren in Texas und New York an. Diese sollen ab 2026 in Betrieb genommen werden. Der Ausbau soll etwa 800 feste Arbeitsplätze schaffen und dient dem Ausbau der Infrastruktur für das KI-Modell Claude.

  • Claude Code: Erste AI-gesteuerte Cyber-Spionagekampagne aufgedeckt: Ein Bericht enthüllt, dass ein chinesischer Hackerstaat mit hochentwickelten AI-Tools, unter anderem Claude Code, weitgehend autonome Cyberangriffe auf globale Ziele wie Technologie- und Finanzunternehmen durchführte, wobei menschliche Eingriffe nur minimal benötigt wurden.

  • Zwei Drittel deutscher Unternehmen verzeichnen KI-Produktivitätssteigerung: Laut der IBM-Studie „The Race for ROI“ berichten 62 % der befragten deutschen Unternehmen von deutlichen Effizienzsteigerungen durch KI. Fast die Hälfte der deutschen Führungskräfte erwartet zudem eine Rendite ihrer KI-Investitionen innerhalb eines Jahres.

  • KI verändert ab 2028 täglich rund 150.000 Arbeitsplätze: Ab dem Jahr 2028 dürften Schätzungen zufolge täglich etwa 150.000 Arbeitsplätze von Veränderungen durch künstliche Intelligenz betroffen sein. Gleichzeitig entsteht damit ein weltweiter Druck zur beruflichen Anpassung und Qualifizierung, wie aus derselben Analyse von Gartner hervorgeht.

  • KI-Start-ups müssen den Produkt-Markt-Fit neu denken: Viele KI-Start-ups entwickeln Technologien, ohne einen klaren Bezug zu realen Kundenproblemen herzustellen. Erfolg haben sie nur, wenn ihre KI-Produkte konkrete Anwendungsfälle bedienen und messbaren Nutzen im Markt erzeugen.

  • Studie zeigt unterschiedliche Speicherbereiche für Logik und Erinnerung in KI-Modellen: Eine neue Studie belegt, dass KI-Modelle Erinnerungen und logische Prozesse in getrennten neuronalen Bereichen speichern. Diese Erkenntnis könnte dabei helfen, das Verhalten großer Sprachmodelle besser zu verstehen und gezielter zu steuern.

  • KI-Deals erzeugen Kreisläufe ohne echten Wertzuwachs: Große Investitionen zwischen KI-Unternehmen führen zunehmend zu Finanzströmen, die innerhalb derselben Branche zirkulieren. Analysten warnen, dass diese gegenseitigen Lizenz- und Cloud-Verträge zwar kurzfristig die Umsätze steigern, aber kaum reale Wertschöpfung erzeugen.

  • Analyse sieht keine klassische KI-Blase: Eine aktuelle Einschätzung kommt zu dem Ergebnis, dass die Entwicklung im KI-Sektor eher einer technologischen Umbruchphase als einer Spekulationsblase gleicht. Investitionen konzentrieren sich demnach zunehmend auf produktive Anwendungen statt auf kurzfristige Hype-Projekte.

  • Wikipedia fordert KI-Unternehmen zum Kauf einer API auf: Wikipedia verlangt von KI-Unternehmen, ihre Inhalte nicht mehr kostenlos aus dem Netz zu kopieren, sondern die offizielle, kostenpflichtige API zu nutzen. Der Betreiber will damit faire Nutzungsbedingungen schaffen und die Finanzierung der Plattform sichern.

  • Verlage spalten sich in Lizenzgeber und Kläger gegenüber OpenAI auf: Einige Medienhäuser, darunter Dotdash Meredith, News Corp und Axel Springer, kooperieren mit OpenAI und lassen ihre Inhalte für KI-Modelle lizenzieren. Andere Verlage wie The New York Times und große US-Zeitungen haben hingegen Klage gegen OpenAI und Microsoft wegen nicht lizenzierter Nutzung erhoben.

  • Ethikerin fordert TÜV für Künstliche Intelligenz: Die Medienethikerin Jessica Heesen spricht sich für eine unabhängige Prüfstelle aus, die KI-Systeme vor ihrem Einsatz bewertet. Ein solcher TÜV soll Transparenz schaffen und Risiken durch fehlerhafte oder manipulative Anwendungen verringern.

  • KI-Boom treibt Ausbau von Rechenzentren in Deutschland: Der starke Anstieg des Bedarfs an Rechenleistung durch KI-Anwendungen führt zu einem Ausbau der Rechenzentren in Deutschland. Betreiber investieren in neue Standorte und eine leistungsfähigere Infrastruktur, stoßen jedoch zunehmend auf Herausforderungen bei der Stromversorgung und Kühlung.

  • AWS sieht keine Blase im KI-Markt: Der Chef von Amazon Web Services (AWS), Matt Garman, hält Warnungen vor einer KI-Blase für unbegründet. Er verweist auf langfristige Investitionen in Infrastruktur und Anwendungen, die laut AWS für ein stabiles Wachstum des KI-Marktes sorgen sollen.

  • Ethik für KI-Agenten soll messbar werden: Forschende fordern überprüfbare Kriterien, um das ethische Verhalten von KI-Agenten bewerten zu können. Das Ziel besteht darin, Verantwortung und Transparenz bei autonomen Systemen sicherzustellen und ihre Entscheidungen nachvollziehbar zu machen.

  • Schleswig-Holstein führt KI-Chatbot Telli an Schulen ein: Schleswig-Holstein testet den KI-Chatbot Telli als Lernhilfe an Schulen. Die KI soll Schülerinnen und Schüler beim Verständnis von Unterrichtsinhalten unterstützen und Lehrkräfte bei der individuellen Förderung entlasten.

  • Chatbots in der psychischen Gesundheitsberatung stehen in der Kritik: Eine Untersuchung hat ergeben, dass KI-gestützte Chatbots in der psychischen Gesundheitsberatung häufig falsche oder potenziell schädliche Ratschläge erteilen. Fachleute fordern deshalb strengere Qualitätskontrollen und klare Grenzen für den Einsatz solcher Systeme.

  • Cursor erreicht Bewertung von 29,3 Milliarden Dollar: Das AI-Coding-Startup Cursor hat 2,3 Milliarden Dollar in einer Series-D-Finanzierungsrunde gesammelt und seine Bewertung innerhalb von fünf Monaten fast verdreifacht. Mit einem annualisierten Umsatz von über einer Milliarde Dollar hat das Unternehmen enorme Wachstumsraten und plant, die neue Finanzierung für Forschungsinvestitionen zu nutzen.

  • AI generierte Musik erreicht Billboard Spitzenplatz: Ein vollständig KI produzierter Song hat erstmals die Nummer 1 der Billboard Country Digital Song Sales Charts erreicht. Walk My Walk von Breaking Rust sorgt für Aufmerksamkeit, weil die Identität des Künstlers unklar ist und der Track bereits über zwei Millionen monatliche Hörer auf Spotify hat. Für mich war es nur eine Frage der Zeit, denn die Qualität generierter Musik wird rasant besser und kommt vielen menschlichen Produktionen inzwischen gefährlich nahe.

  • Microsoft meldet erheblichen Verlust bei OpenAI: Microsofts aktueller Quartalsbericht zeigt, dass OpenAI Verluste im hohen Milliardenbereich geschrieben hat. Die Summe könnte laut Schätzungen bis zu 12,1 Milliarden US Dollar betragen und wirkt sich spürbar auf Microsofts eigene Erträge aus.

  • Geheime Dokumente enthüllen OpenAI Zahlungen an Microsoft: Leaked Unterlagen zeigen, dass OpenAI 2024 rund 493,8 Millionen Dollar und in den ersten drei Quartalen 2025 weitere 865,8 Millionen Dollar Umsatzbeteiligung an Microsoft gezahlt hat. Trotz dieser hohen Einnahmen steht OpenAI unter Druck, weil die laufenden Kosten für Inferenz so stark steigen, dass das Unternehmen möglicherweise mehr ausgibt als es einnimmt.

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Tools & Tool-Updates 🛠️ 

Freu dich auf sofort einsetzbare KI-Tools und spannende Updates für deine 
bestehende KI-Toolbox.

  • SIMA 2: Ein KI-Agent für interaktive 3D-Welten: SIMA 2, der neue KI-Agent von Google DeepMind, kann nicht nur Anweisungen in virtuellen 3D-Welten (Games) befolgen, sondern auch selbstständig denken, kommunizieren und sich im Laufe der Zeit verbessern. Dies markiert einen bedeutenden Fortschritt in Richtung Künstlicher Allgemeiner Intelligenz (AGI), mit Anwendungen in Robotik und interaktiven Spielen.

  • fal AI Sandbox: Bild- und Videomodelle mit einem Klick vergleichen: Die neue Fal AI Sandbox ermöglicht es, Bild- und Videomodelle mit nur einem Prompt direkt nebeneinander zu testen und so ihre jeweiligen Stärken, Stile und Geschwindigkeiten schnell zu erkennen. Besonders praktisch bei der heutigen Modellflut: Mit nur wenigen Cent pro Abruf lässt sich sofort herausfinden, welches Modell aktuell am besten geeignet ist.

  • Das Weltmodell „Marble“ ist jetzt kommerziell verfügbar: Mit dem Produkt „Marble“ startet World Labs eine Plattform, die es Nutzern ermöglicht, aus Text-Prompten, Fotos, Videos oder 3D-Layouts editierbare und herunterladbare 3D-Umgebungen zu erzeugen. Das Angebot ist als Freemium- sowie als zahlungspflichtige Version verfügbar und markiert den ersten kommerziellen Schritt der Firma von Fei-Fei Li im Bereich „World Models“.

  • Amazon Ads bringt Video Generator nach Deutschland: Amazon hat seinen KI-basierten Video Generator offiziell in Deutschland eingeführt, mit dem Händler in wenigen Minuten aus Produktbildern ansprechende Videoanzeigen erstellen können. Das Tool wird ohne zusätzliche Kosten für Sponsored Brands-Videos angeboten und soll insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen helfen, ihre Werbung zu optimieren.

  • Google integriert Gemini in Google TV: Das Unternehmen stattet seine TV-Plattform mit der KI Gemini aus, um die Sprachsuche und die Empfehlungssysteme zu verbessern. Nutzer können Inhalte künftig direkter finden und personalisierte Vorschläge erhalten, ohne zwischen Apps wechseln zu müssen.

  • Rocket bringt vollautomatische No-Code App-Erstellung: Rocket ermöglicht die Entwicklung kompletter Apps mit nur einem Satz, inklusive Backend, Logik und gängigen Integrationen. Die Plattform übernimmt den gesamten Prozess von der ersten Idee bis zur Bereitstellung und richtet sich an Nutzer ohne Programmierkenntnisse. Projekte, die früher Wochen oder Monate brauchten, lassen sich damit in wenigen Minuten veröffentlichen.

  • Gemini Code Wiki liefert automatische Entwicklerdokumentation: Gemini Code Wiki erzeugt eine interaktive Wissensbasis, die sich automatisch mit jedem Codeupdate synchronisiert und dadurch immer aktuell bleibt. Entwickler können direkt Fragen zum eigenen Code stellen und erhalten nachvollziehbare, visuell aufbereitete Einblicke in Struktur und Architektur ihrer Projekte.

  • LinkedIn führt KI gestützte Personensuche ein: LinkedIn testet in den USA eine neue KI Suche für Premium-Nutzer, bei der du Personen einfach per natürlicher Sprache finden kannst statt über komplexe Filter. So sollen relevante Fachleute schneller sichtbar werden, ohne dass du genau wissen musst, nach welchen Kriterien du filtern musst. Die Funktion soll in den nächsten Monaten in weiteren Regionen ausgerollt werden.

  • NotebookLM erweitert Funktionen mit Deep Research und neuen Dateitypen: Das aktuelle Update bringt Deep Research, eine Funktion, die automatisch zusätzliche Quellen für dein Notebook findet und in deine Arbeit einbindet. Außerdem unterstützt NotebookLM jetzt weitere Formate wie Google Sheets, PDFs und Word Dokumente, wodurch sich Inhalte deutlich flexibler verarbeiten lassen.

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🗺️ Dein Navigator in der KI-Welt!

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  • Updates - Um nicht abgehängt zu werden
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👉🏻 Hier findest du alle Infos (+ Auswahl einiger Referenzen)

Übrigens sind alle Ressourcen, die ich mit dir teile – einschließlich Sponsoren-Links (die ich markieren muss) – für Tools, die ich selbst benutze oder benutzen würde, wenn ich den Bedarf hätte. Ich empfehle dir wirklich nur Dinge, hinter denen ich stehe!

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