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KI-NewsletterAusgabe #15409. November 2025

🧠 Wie verlässlich sind KI-Antworten? Gerüchte über GPT-5.1, Nano Banana 2 und Gemini 3 🫢

Jens PolomskiZum Archiv
Worum es geht

Schön, dass du meinen KI-Newsletter wieder geöffnet hast! Mittlerweile erreicht dieser über 42.146 Menschen via LinkedIn und E-Mail, verrückt! Danke, dass du dabei bist. 🚀 🧔🏻 Mein persönliches Update Ich und meine Planung ... 😂. Letzten Mittwoche hatte ich einfach…

Im Original

Schön, dass du meinen KI-Newsletter wieder geöffnet hast! Mittlerweile erreicht dieser über 42.146 Menschen via LinkedIn und E-Mail, verrückt! Danke, dass du dabei bist. 🚀

🧔🏻 Mein persönliches Update

Ich und meine Planung ... 😂. Letzten Mittwoche hatte ich einfach mal 5 Vorträge an einem Tag. Einen davon sogar vor Ort bei morefire. Ausnahmsweise hab ich Abstand von Slides genommen und gezeigt, wie man als Marketer seine eigenen Tools (Vibe-Coding) bauen kann und dies sogar live demonstriert. Danke, dass ich mal wieder bei euch vorbeischauen durfte, Robin.

💚 snipKI Update

Diese Woche ging richtig was: Zwei neue Content Creator sind gestartet, bringen frische Ideen und Energie in unsere Snips. Außerdem wurde eine weitere wichtige Stelle im Team besetzt, was uns als Plattform einen großen Schritt nach vorn bringt. Neben vier neuen KI-Tutorials gab es auch wieder mein wöchentliches KI-Update, die Community bleibt also immer am Puls der Zeit. 

Ein echtes Highlight war die zweite Consulting-Session des KI-Führerscheins für Einzelpersonen. Viele spannende Fragen, tolle Gespräche und eine motivierte erste Kohorte. So soll Lernen mit KI aussehen.

Jetzt erstmal viel Spaß mit den neusten Updates.

Bis zur nächsten Ausgabe! 🥳

Jens

🚀 So unterstütze ich Teams beim Thema generative KI  

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🧠 KI-Impuls: Zwischen Quelle und Kontext

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Warum die BBC/EBU-Studie differenziert betrachtet werden muss

Die neue Studie „News Integrity in AI Assistants“ von BBC und EBU hat es in viele Schlagzeilen geschafft.

„Jede dritte KI-Antwort falsch“ – so oder so ähnlich liest man es derzeit überall, beispielsweise bei der Tagesschau. Ich habe mir die Studie angesehen und finde, dass das Bild differenzierter ist, als es in der Berichterstattung oft dargestellt wird.

Was untersucht wurde

Die EBU hat getestet, wie gut KI-Assistenten wie ChatGPT, Gemini, Copilot oder Claude auf Nachrichtenfragen reagieren. Bewertet wurde nach journalistischen Kriterien:

  • Genauigkeit der Fakten
  • Quellenangabe
  • Kontext und Einordnung.
  • Trennung von Meinung und Nachricht.
  • Redaktionelle Neutralität.

Das Ergebnis: Rund 45 % der Antworten wurden als fehlerhaft eingestuft. Entscheidend ist jedoch: Schon das Fehlen einer Quelle galt als Fehler.

Warum das ein Problem ist?

Aus journalistischer Sicht ist dieser Bewertungsrahmen völlig nachvollziehbar.

Aus KI-Sicht ist er jedoch schwierig. Denn ein Sprachmodell arbeitet nicht wie eine Redaktion, es zitiert nicht, sondern rekonstruiert Wissen.

Die EBU schreibt selbst:

„Sourcing was the biggest cause of problems, with 31% of all responses having significant issues with sourcing – this includes information in the response not supported by the cited source, providing no sources

at all, or making incorrect or unverifiable sourcing claims.“ (EBU/BBC S. 10)

Wenn eine korrekte Antwort ohne Quelle also automatisch als „falsch“ bewertet wird, dann werden KI-Systeme an einem Maßstab gemessen, für den sie gar nicht gebaut sind. Das führt dazu, dass manche Ergebnisse schlechter dastehen, als sie inhaltlich sind. Das heißt: Die Studie hat auch Schwächen.

Warum die Studie trotzdem wichtig ist

Sie legt den Finger genau auf die wunden Punkte:

  • Viele Nutzer erkennen nicht, wann die KI danebenliegt.
  • Die Antworten wirken oft sicher, sind aber ungenau.
  • Es fehlt Transparenz über Quellen und Wissensstand.

Und das ist entscheidend: Vertrauen in KI entsteht nicht durch die scheinbar perfekte Antwort, sondern durch Nachvollziehbarkeit.

Mein Fazit

Die BBC/EBU-Studie ist kein Beweis, dass KI im Journalismus „versagt“. Sie zeigt vielmehr, wie unterschiedlich die Perspektiven sind:

  • Journalismus braucht Beleg, Quelle, Verantwortung.
  • KI-Modelle liefern Muster, Wahrscheinlichkeiten, Synthese.

Beides kann nebeneinander existieren, wenn man klar trennt, wo Information endet und Interpretation beginnt.

Für mich ist der Impuls:
👉 Nicht jede KI-Antwort ohne Quelle ist falsch.
👉 Aber jede plausible Antwort sollte überprüft werden.
👉 Und: Medienkompetenz ist auch KI-Kompetenz.

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Meine KI-Top-News🏆

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Was hat mich diese Woche in Sachen KI begeistert? Hier sind meine Highlights zu Technologien, Trends und Entwicklungen, die du keinesfalls verpassen solltest.

Amazon gegen Perplexity: Streit um KI-Zugang

Amazon hat Perplexity eine rechtliche Drohung geschickt, um die Nutzung des Perplexity-KI-Assistenten auf der Amazon-Plattform zu verbieten. Laut Perplexity ist dies ein gezielter Versuch, Innovation zu bremsen und Nutzern einzuschränken. Der Vorwurf lautet: „Bullying is not innovation“, also dass Amazon seine Marktmacht nutzt, um Konkurrenz im KI-Bereich zu blockieren.

Mein Fazit:

Das ist ein klassisches Beispiel dafür, wie Plattform-Macht gegen neue Schnittstellen ausgespielt wird. Amazon will die Kontrolle über die eigene Plattform behalten, was aus Business-Sicht nachvollziehbar ist, aber schlecht für Innovation. Für Nutzer bedeutet das: weniger Offenheit, weniger Auswahl. Genau hier zeigt sich für mich, warum offene KI-Integrationen wichtig sind. Die großen Anbieter wollen ihre Daten nicht teilen, doch die Zukunft liegt in Systemen, die sich miteinander verbinden, nicht in abgeschotteten Silos.

ChatGPT reagiert nun sensibler auf emotionale Themen

Gemeinsam mit über 170 Fachleuten aus dem Bereich der psychischen Gesundheitsversorgung hat OpenAI daran gearbeitet, ChatGPT besser auf emotionale Belastung und sensible Themen vorzubereiten. Das Ziel besteht darin, dass das Modell in kritischen Gesprächen empathischer reagiert und Betroffene gezielt an professionelle Hilfsangebote vermittelt. Laut OpenAI konnte die Zahl unangemessener oder potenziell schädlicher Antworten dadurch um 65–80 % reduziert werden.

Mein Fazit:

Ich sehe das als wichtigen Schritt: KI wird zunehmend in persönlichen Kontexten genutzt (wie in der letzten OpenAI Studie bewiesen), weshalb es sowohl klare Grenzen als auch verantwortungsvolle Kommunikation braucht. Dass OpenAI Experten einbindet, zeigt das Bewusstsein für die Verantwortung, die mit solchen Modellen einhergeht. Für dich bedeutet das: Wenn du ChatGPT in sensiblen Situationen nutzt, erhältst du jetzt deutlich reflektiertere und sicherere Antworten.

Kimi-K2 Thinking: Neues Modell mit Fokus auf Agenten-Logik und -Entwicklung

Während alle Welt über GPT-5, Claude oder Gemini spricht, hat Moonshot AI still und leise ein Modell veröffentlicht, das in mehreren Benchmarks überraschend stark abschneidet: Kimi-K2 Thinking.

Es erzielt überdurchschnittliche Ergebnisse bei deutlich geringeren Kosten – und kaum jemand scheint es bisher wahrgenommen zu haben.

Mein Fazit:

Spannend finde ich, wie still und leise viele dieser asiatischen Modelle erscheinen. Auch Kimi-K2 wurde fast unbemerkt veröffentlicht, obwohl es technisch richtig stark ist. Während westliche Labs ihre Launches oft groß inszenieren, passiert hier vieles im Hintergrund, aber mit Substanz. Das Modell ist klar auf produktives Arbeiten ausgelegt, weniger auf Chat und mehr auf eigenständige Automatisierung. Für Entwickler, die komplexe Workflows testen oder KI-gestützte Abläufe bauen wollen, ist das auf jeden Fall ein spannender Geheimtipp.

Claude zeigt erste Anzeichen von „Selbstwahrnehmung“

Anthropic hat neue Forschungsergebnisse veröffentlicht, die darauf hindeuten, dass die Claude-Modelle eine Form von Introspektion besitzen, also die Fähigkeit, ihre eigenen internen Zustände zu erkennen und darüber Auskunft zu geben. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Modelle „bewusst“ sind. Sie können jedoch teilweise einschätzen, wie sicher oder unsicher sie sich bei einer Antwort sind.

Mein Fazit:

Hier ist weniger der philosophische Aspekt spannend, sondern der praktische Nutzen: Wenn Modelle verstehen, wann sie unsicher sind, können sie gezielter nachfragen oder ihre Antworten anpassen. Für dich als Nutzer bedeutet das perspektivisch stabilere und nachvollziehbarere Interaktionen. Es ist also weniger ein Schritt in Richtung „denkender KI“, sondern eher ein Schritt zu verlässlicheren Tools, die wissen, wann sie lieber noch einmal nachsehen sollten.

Gerüchte: GPT-5.1-thinking, Gemini 3, Nano Banana 2

Neben den jüngsten Gerüchten zu OpenAIs GPT-5.1 Thinking mehren sich auch Hinweise auf neue KI-Modelle von Google DeepMind. Mit „Gemini 3“ und „Nano Banana 2“ stehen offenbar Updates an, die die bestehenden multimodalen Fähigkeiten (Text, Bild, Audio, Video) weiter verbessern sollen.

Mein Fazit:
Ich finde spannend, dass Google die multimodalen Fähigkeiten weiter ausbaut, statt einfach nur neue Modelle zu veröffentlichen. Für dich heißt das: Wenn du bereits mit Gemini oder Bild- und Video-KI arbeitest, dürften die kommenden Versionen besonders interessant werden, vor allem, wenn du Wert auf ein nahtloses Zusammenspiel von Text, Bild und Ton legst. Ich bin gespannt, wer in diesem Rennen vorne liegt und welche echten Neuerungen wir sehen werden oder ob es am Ende vor allem um Qualität und Feinschliff geht. Der November dürfte in jedem Fall ein spannender Monat für KI werden.

Freepik Spaces: Kreative Workflows endlich an einem Ort

Freepik hat mit „Spaces“ ein neues Feature veröffentlicht, das kreative Workflows mit Bild, Video und Text in einer gemeinsamen Umgebung ermöglicht. Statt Inhalte ständig hoch- und runterzuladen, kannst du jetzt alles direkt in einem visuellen Canvas planen und umsetzen, fast wie auf einem Whiteboard. Als FreePik Fan musste ich es natürlich testen.

Mein Fazit:
Ich durfte Spaces schon vorab ausprobieren und war wirklich positiv überrascht. Die Oberfläche fühlt sich modern, schnell und angenehm an, nichts ruckelt oder hängt. Besonders stark finde ich, dass man hier kreative Ideen direkt im Flow ausarbeiten kann, ohne ständig Tools wechseln zu müssen. Für alle, die regelmäßig visuelle Inhalte erstellen, könnte Spaces schnell zu einem echten Zeitgewinner werden. Ich werde es auf jeden Fall weiter nutzen und auch in unserem KI-Führerschein wird die Funktion sicher bald auftauchen.

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snipKI Spotlight 😎

Jede Woche posten wir Webinarankündigungen, unsere Lieblingssnips, kurze Umfragen oder stellen unsere snipKI-Autoren vor. Mehr über snipKI erfahren

Gratis Snip der Woche: KI-Modelle einfach vergleichen

Unter mehr als 500 Snips (KI-Tutorials in Kurzform) gibt es regelmäßig ausgewählte Inhalte, die wir kostenlos teilen. Diesmal zeigen wir dir, wie du in FalAI herausfindest, welches Modell bei Preis, Qualität und Geschwindigkeit überzeugt. Ideal, um einen Einblick in den praktischen Lernstil der Snips zu bekommen. Hier gehts zum Video

💡 Mit deiner snipKI Mitgliedschaft erhältst du vollen Zugriff auf alle Tutorials, Events und unsere Community – und machst KI zu deinem echten Wettbewerbsvorteil. 🚀

Giffits: Vom KI-Führerschein zum eigenen KI-Manager

Das Hamburger Unternehmen Giffits – Die Welt der Werbeartikel zeigt, wie echtes KI-Enablement aussehen kann. Nach dem KI-Führerschein von snipKI hat sich im Team das Mindset grundlegend verändert. KI wird heute als zentraler Bestandteil aller Prozesse gedacht.

Aus dieser Transformation heraus entsteht nun eine neue Schlüsselrolle: Giffits sucht einen KI-Manager (w/m/d), der den Aufbau und die Integration von KI-Systemen in Marketing und Vertrieb verantwortet. Ziel ist es, durch Automatisierung und intelligente Tools die Kundenkommunikation zu personalisieren und Prozesse effizienter zu gestalten.

CEO Marcus Schulz bringt es auf den Punkt:

„Der Startschuss, dass wir überhaupt an dieser Stelle sind, war der KI-Führerschein von snipKI. Dadurch hat sich unser Denken verändert – wir fragen uns jetzt bei jedem Prozess zuerst: Wie kann KI uns hier unterstützen?“

Ich teile diese Stelle hier, weil sie ein tolles Beispiel für erfolgreiche KI-Enablement mit uns ist und zeigt, wie Weiterbildung echte Veränderung anstoßen kann. 🚀

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Gut zu wissen 📰

Was passiert sonst noch in Sachen KI? Die folgenden Neuigkeiten zum Thema Künstliche Intelligenz solltest du im Auge behalten.

  • Google erforscht mit Projekt Suncatcher die Entwicklung einer solarbetriebenen Satellitenkonstellation, die durch den Einsatz von TPUs und optischen Verbindungen im Weltraum skalierbare KI-Computing-Kapazitäten ermöglichen soll. Die Forschung konzentriert sich auf Herausforderungen wie Hochgeschwindigkeitskommunikation zwischen Satelliten, Orbitaldynamik und Strahlungstoleranz der Hardware.

  • Google hat eine unbekannte Bedrohung namens PROMPTFLUX entdeckt, die mit Hilfe der Gemini AI ihre eigenen Quellcodes stündlich umschreibt, um die Erkennung durch Antivirus-Software zu umgehen und sich selbst zu modifizieren. Aktuell befindet sich die Malware in der Entwicklungsphase und zeigt potenziell gefährliche Funktionen zur fortschreitenden Anpassung.

  • Unternehmen wie Meta, Google und OpenAI investieren zwar Milliarden in KI, warnen intern jedoch vor einer möglichen Überbewertung des Marktes. Analysten sehen Parallelen zur Dotcom-Blase, da viele Geschäftsmodelle bislang kaum Gewinne abwerfen.

  • OpenAI nutzt künftig die Cloud-Infrastruktur von AWS, inklusive der hauseigenen Chips Trainium und Inferentia, um KI-Modelle zu trainieren und zu betreiben. Für OpenAI bedeutet das effizientere Rechenleistung, für AWS einen prominenten Neukunden und mehr Sichtbarkeit für die eigenen KI-Tools. Interessant, wie sich hier zwei Schwergewichte strategisch annähern – vielleicht weniger aus Notwendigkeit als aus Weitsicht.

  • OpenAI hat die Marke von 1 Million zahlenden Geschäftskunden überschritten, darunter führende Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Die Nachfrage nach KI-gestützten Lösungen wie ChatGPT für Unternehmen wächst rasant und liefert signifikante Renditen für die Nutzer.

  • Eine Analyse des Unternehmens Visier mit Daten von 2,4 Millionen Beschäftigten aus 142 Firmen zeigt, dass etwa 5,3 Prozent der entlassenen Mitarbeitenden später wieder bei ihrem früheren Arbeitgeber eingestellt wurden. Zusätzlich weist eine Benchmark-Studie von Scale AI und dem Center for AI Safety nach, dass moderne KI-Modelle derzeit nur rund 3 % der realen Aufgaben zuverlässig übernehmen können.

  • Der 1B AI Film Award lädt Filmemacher weltweit ein, bis zum 20. November 2025 ihre AI-generierten Kurzfilme einzureichen. Die besten fünf Filme werden beim 1 Billion Followers Summit im Januar 2026 vorgestellt, wobei der Gewinner 1 Million US-Dollar erhält.

  • Die Content Overseas Distribution Association (CODA) hat OpenAI aufgefordert, die Verwendung von Inhalten ihrer Mitglieder wie Studio Ghibli zur Schulung von Sora 2 einzustellen. CODA argumentiert, dass die Nutzung ohne vorherige Genehmigung möglicherweise gegen das Urheberrecht verstößt, da die generierten Inhalte urheberrechtlich geschützte Charaktere enthalten.

  • Die Deutsche Telekom arbeitet mit NIVIDA zusammen, um ihre Netze und Dienste mithilfe von KI zu optimieren. Das Ziel besteht darin, eine Plattform aufzubauen, die KI-Anwendungen in Telekommunikationsnetzen effizienter macht und neue digitale Dienste ermöglicht.

  • Forschende nutzen KI, um Materialien gezielt zu entwerfen und ihre Eigenschaften präzise vorherzusagen. Die Technologie reduziert den Aufwand für Experimente deutlich und ermöglicht so schnellere Fortschritte in der Materialforschung.

  • Mustafa Suleyman, der Chef der KI-Sparte von Microsoft, schließt aus, dass Chatbots jemals ein eigenes Bewusstsein entwickeln werden. Er betont, dass aktuelle KI-Systeme statistische Modelle ohne Selbstwahrnehmung sind und daher kein Bewusstsein im menschlichen Sinne erlangen können.

  • Google hat sein KI-Modell „Gemma” aus dem „AI Studio” genommen, nachdem die US-Senatorin Marsha Blackburn dem System Verleumdung vorgeworfen hatte. Das Unternehmen prüft die Vorwürfe und will den Vorfall nutzen, um seine Sicherheitsmechanismen zu überprüfen.

  • YouTube hat Berichte zurückgewiesen, denen zufolge KI-Systeme für die Entfernung mehrerer Technik-Tutorials verantwortlich seien. Das Unternehmen erklärte, die Löschungen seien auf menschliche Überprüfungsfehler und nicht auf automatisierte Entscheidungen zurückzuführen.

  • Das Medienunternehmen People Inc. hat einen Vertrag mit Microsoft über die Lizenzierung seiner Inhalte zum Training von KI-Modellen abgeschlossen. Dieser Schritt folgt auf einen deutlichen Rückgang des Google-Traffics, der Medienhäuser zu neuen Einnahmequellen durch KI-Partnerschaften drängt.

  • Eine Studie des Fraunhofer-Instituts zeigt, dass der Einsatz von KI-Codetools die Rollenverteilung in Entwicklerteams verändert. Aufgaben werden stärker verteilt, Abstimmungen nehmen ab und die Verantwortung für die Codequalität verlagert sich zunehmend von einzelnen Entwicklern auf die Teams.

  • Kevin Rose, ein bekannter Investor, schlägt einen einfachen Test vor, um das Marktpotenzial von KI-Hardware einzuschätzen. Wenn ein Gerät im Alltag als störend empfunden wird, ist es wahrscheinlich nicht marktfähig. Rose verweist auf aktuelle Beispiele wie das Humane AI Pendant, um die Bedeutung gesellschaftlicher Akzeptanz bei Wearables zu verdeutlichen.

  • Eine Studie zeigt, dass KI-gestütztes Feedback in der chirurgischen Ausbildung die Leistung stabil halten kann, nachdem die Lernenden zunächst durch menschliche Experten angeleitet wurden. Die Kombination aus beidem erwies sich als effektiver als die reine Experteninstruktion oder das ausschließlich KI-basierte Training.

  • In der Neuen Musik wird Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend als Werkzeug und Thema genutzt. Komponisten diskutieren dabei, ob KI kreative Prozesse erweitert oder künstlerische Autonomie einschränkt.

  • Eine Studie zeigt, dass Chatbots Verschwörungsgläubige wirksam erreichen können, wenn sie sachlich und evidenzbasiert argumentieren. Viele Teilnehmende änderten ihre Ansichten, nachdem sie gezielte Informationen von Chatbots erhalten hatten.

  • Microsoft hat eine simulierte Marktumgebung entwickelt, in der KI-Agenten unter realitätsnahen Wettbewerbsbedingungen interagieren und Entscheidungen treffen. Das Ziel besteht darin, das Verhalten der Agenten in komplexen wirtschaftlichen Szenarien zu erforschen und ihre Zuverlässigkeit im praktischen Einsatz zu steigern.

  • Laut einem Bericht steht Apple kurz vor einer Vereinbarung mit Google, nach der Apple jährlich rund eine Milliarde Dollar zahlen soll, um Gemini-Modelle für die neue Siri-Version zu nutzen. Die Integration soll es ermöglichen, erweiterte Sprach- und Textfunktionen direkt auf Apple-Geräten bereitzustellen.

  • Prompt-Injektionen sind eine neue Form sozialer Manipulation in KI-Systemen, bei der Angreifer versuchen, Modelle über eingebettete Anweisungen in Webseiten, Dokumenten oder E-Mails zu täuschen. OpenAI entwickelt dafür ein mehrstufiges Schutzsystem mit Sicherheitstrainings, Monitoring, automatisierten Abwehrmechanismen und Nutzerkontrollen, um solche Angriffe frühzeitig zu erkennen und abzuwehren.

  • Laut TechCrunch haben sieben Familien Klage gegen OpenAI eingereicht. Sie werfen dem Unternehmen vor, das GPT-4o-Modell zu früh und ohne ausreichende Sicherheitsmaßnahmen veröffentlicht zu haben. In mehreren Fällen soll ChatGPT suizidale Aussagen verstärkt oder gefährliche Wahnvorstellungen unterstützt haben. Die Kläger sehen darin das Ergebnis mangelhafter Sicherheitstests und gezielter Designentscheidungen, um schneller als Google auf den Markt zu kommen.

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Tools & Tool-Updates 🛠️ 

Freu dich auf sofort einsetzbare KI-Tools und spannende Updates für deine 
bestehende KI-Toolbox.

  • HeyGen bietet mit LiveAvatar eine API für hyper-reale, interaktive Avatare, die in verschiedenen Bereichen wie Sprachlernen, Kundenservice und Geschäftstraining eingesetzt werden können. Die Lösung ermöglicht personalisierte, 24/7 Erlebnisse mit realistischen menschlichen Ausdrücken und einer benutzerfreundlichen Anpassung der Avatare.

  • Canva hat sein größtes Produkt-Launch mit dem Creative Operating System präsentiert, das eine verbesserte Visual Suite, eine neuartige Design-KI und zahlreiche Tools zur Unterstützung von Unternehmen umfasst. Zu den Neuerungen gehören unter anderem Video 2.0 für einfaches Video-Editing, Canva Forms für interaktive Designs und das weltweit erste KI-Modell, das die Komplexität des Designs versteht.

  • Das neue File Search Tool in der Gemini API bietet Entwicklern eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, ihre Daten zu durchsuchen und zu verwalten. Es integriert einen leistungsstarken Vektorensuchmechanismus und ermöglicht die automatische Verwaltung von Dateispeicherung und Einbettungen, wobei Gebühren nur für das Erstellen von Einbettungen beim initialen Indexieren anfallen.

  • Mit Vibingbase kannst du Produktionsanwendungen für Desktop-Computer erstellen, indem du einfach mit der KI sprichst, ohne Programmierkenntnisse. Deine Apps sind sofort für Mac und Windows verfügbar und können mit nur einem Klick geteilt werden.

  • Mit Windsurf Codemaps kannst du deine Codebasis durch KI-annotierte Karten besser verstehen, was dir bei der Navigation und dem Debugging hilft. Diese Karten verbessern dein Verständnis für komplexe Systeme und erhöhen deine Produktivität beim Lösen schwieriger Entwicklungsaufgaben.

    Google integriert den KI-Modus von Chrome direkt in die mobilen Versionen für iOS und Android. Nutzer können damit schneller auf KI-gestützte Funktionen wie Zusammenfassungen und Textvorschläge zugreifen, ohne zusätzliche Menüs öffnen zu müssen.

  • Google Finance erhält neue KI-gestützte Funktionen wie Deep Search, die komplexe Finanzfragen umfassend beantworten, sowie Zugriff auf Vorhersagemärkte und aktuelle Unternehmensgewinne, um dir bessere Einblicke in die Finanzwelt zu bieten. Die neuen Funktionen werden zunächst in den USA und bald auch in Indien verfügbar sein.

  • Pomelli ermöglicht es dir, Inhalte zu erstellen, die perfekt zu deiner Marke passen. Mit diesem Tool kannst du einfach und schnell ansprechende Texte für dein Unternehmen generieren.

  • Mit Gemini Deep Research führt Google eine Funktion ein, die längere, personalisierte Antworten auf komplexe Suchanfragen liefert. Das System fasst Informationen aus mehreren Quellen zusammen und passt den Schreibstil an die Nutzerpräferenzen an.

  • Comfy Cloud ist jetzt in der öffentlichen Beta verfügbar und bietet dir ComfyUI direkt im Browser ohne Installation, unterstützt durch NVIDIA A100. Für 20 USD/Monat erhältst du Zugang zu über 400 Modellen und 8 GPU-Stunden täglich. In Zukunft wird es erweiterte Funktionen wie eigene Modelle und parallele Workflows geben.

  • Alai bietet eine Plattform zur Erstellung von professionellen Präsentationen, die durch KI-gestützte Designvorschläge glänzen.

  • Pokee präsentiert sich als KI Assistent, der nicht nur versteht, sondern wirklich handelt: Aufgaben lassen sich per Sprache oder Text quer durch Apps wie Notion, Jira, GitHub oder TikTok automatisieren. Statt Workflows mühsam zusammenzuklicken, plant und erledigt Pokee sie selbst, von der Recherche bis zum Post. Es wirkt wie ein weiterer Schritt hin zu Agenten, die nicht nur unterstützen, sondern eigenständig umsetzen. 

  • YouTube testet eine Funktion, mit der Creator KI-generierte Stimmen bekannter Musiker für ihre Videos nutzen können. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Musiklabels umgesetzt und soll neue Formen der kreativen Nutzung von KI ermöglichen, bei der die Rechteinhaber weiterhin beteiligt sind.

  • Das neue System MotionStream ermöglicht erstmals die Echtzeitgenerierung von Videos mit direkt steuerbaren Bewegungen und Kameraperspektiven. Mit bis zu 29 FPS und einer Latenz von nur 0,4 Sekunden auf einer NVIDIA H100 GPU erlaubt es Nutzern, Bewegungsabläufe und Kamerafahrten live zu gestalten – eine deutliche Weiterentwicklung gegenüber bisherigen, minutenlangen Generierungszeiten.

  • Flowith bietet eine neuartige Plattform, um Wissen, Kreation und Ausführung in einem einheitlichen Fluss zu verbinden. Mit dem innovativen FlowithOS kannst du deine Projekte effizient planen, entwickeln und umsetzen, während die integrierte Canvas-Funktion deine Gedanken visuell organisiert.

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🗺️ Dein Navigator in der KI-Welt!

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  • Vorträge - die Lust auf das Thema machen
  • Workshops - die das Thema greifbar machen
  • Updates - Um nicht abgehängt zu werden
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👉🏻 Hier findest du alle Infos (+ Auswahl einiger Referenzen)

Übrigens sind alle Ressourcen, die ich mit dir teile – einschließlich Sponsoren-Links (die ich markieren muss) – für Tools, die ich selbst benutze oder benutzen würde, wenn ich den Bedarf hätte. Ich empfehle dir wirklich nur Dinge, hinter denen ich stehe!

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