jens.marketing
KI-NewsletterAusgabe #15226. Oktober 2025

🚀 ChatGPT Atlas, Claude Code Web & Runway Workflows – die KI-Woche im Überblick

Jens PolomskiZum Archiv
Worum es geht

Moin und schön, dass du wieder am Start bist! 🥳 Die Welt der KI dreht sich weiter, auch wenn ich im Urlaub bin. 😉 Das ist ein guter Grund, den KI-Newsletter auch im Urlaub zu schreiben – schließlich sollst du auf dem Laufenden bleiben! 🧔🏻 Mein persönliches Update I…

Im Original

Moin und schön, dass du wieder am Start bist! 🥳

Die Welt der KI dreht sich weiter, auch wenn ich im Urlaub bin. 😉 Das ist ein guter Grund, den KI-Newsletter auch im Urlaub zu schreiben – schließlich sollst du auf dem Laufenden bleiben!

🧔🏻 Mein persönliches Update

Ich hab mal abgeschaltet, so gut es ging. 😁 Zwischendurch war ich noch im schönen Südtirol und durfte für das Event "KI in Südtirol" auf der Bühne stehen, danke für die Einladung! Toll auch vor Ort sogar snipKI Mitglieder zu treffen! 🙏🏻 Ab November gehts dann wieder fröhlich weiter mit Vorträgen zum Thema KI.

💚 snipKI Update 

So viel ist auch in meinem Urlaub passiert (#bestesTeam), der Führerschein für Einzelpersonen startet bald und in diesem Newsletter gibt es wieder ein kostenloses KI-Tutorial (Snip) für dich.

Jetzt aber erstmal viel Spaß mit den neusten Updates und bis zur nächsten Ausgabe! 🥳

Jens

🚀 So unterstütze ich Teams beim Thema generative KI  

­ ­

🧠 KI-Impuls: Warum auch 2026 der KI gehört

­

Gartner zeigt: KI wird zur Basis aller digitalen Strategien

Laut dem aktuellen „Technology Trends Report 2026" von Gartner bleibt KI der alles bestimmende Faktor der kommenden Jahre. Kaum eine andere Technologie prägt so viele Innovationsfelder. Besonders beeindruckend ist, wie Gartner KI als Fundament digitaler Strategien beschreibt.

Ich habe mir die Trends im Detail angesehen. KI ist nicht mehr „nice to have", sondern der Kern künftiger Wertschöpfung. Neue Plattformen zeigen, dass Unternehmen ihre gesamte Architektur auf KI ausrichten. Es ist kein Hype mehr – es ist Strukturwandel:

  • AI-Native Development Environments sind von Grund auf so konzipiert, dass KI in jedem Schritt eine Rolle spielt.
  • AI Supercomputing Systems sind Hochleistungsrechner für das Training und den Betrieb großer KI-Modelle.

Der Fokus auf spezialisierte Modelle und Multi-Agent-Systeme ist spannend, da KI dadurch anwendungsnäher wird. So gibt es Sprachmodelle für einzelne Branchen, autonome Systeme im Betrieb, KI-gestützte Prozesse in Verwaltung oder Forschung.

Das ist der nächste Schritt: weg von generischer KI, hin zu domänenspezifischer Intelligenz mit Mehrwert.

Gleichzeitig betont Gartner stark das Thema Trust & Security. Mit Konzepten wie „AI Security Platforms“ und „Digital Provenance“ rückt die Frage nach Verantwortung und Transparenz stärker in den Mittelpunkt.

Das ist entscheidend, denn nur wenn Vertrauen und Kontrolle gewährleistet sind, kann KI langfristig Akzeptanz gewinnen.

Ich sehe in Gartners Ausblick eine klare Botschaft: KI wird nicht verschwinden. Sie wird überall sein. Die Frage ist nicht mehr, ob wir KI nutzen, sondern wie bewusst und verantwortungsvoll wir sie gestalten. Wer jetzt beginnt, technologische und ethische Grundlagen zu legen, wird 2026 nicht nur Schritt halten, sondern den Ton angeben.

­ ­

Meine KI-Top-News🏆

­

Was hat mich diese Woche in Sachen KI begeistert? Hier sind meine Highlights zu Technologien, Trends und Entwicklungen, die du keinesfalls verpassen solltest.

ChatGPT Atlas: OpenAIs Antwort auf Perplexity Comet

Mit ChatGPT Atlas hat OpenAI einen eigenen Browser vorgestellt, der KI direkt ins Surferlebnis integriert. 

Ich durfte Atlas schon vor der offiziellen Veröffentlichung testen und bin begeistert. Die integrierte Sidebar mit ChatGPT ist extrem praktisch, da kein Tab-Wechsel oder Copy-Paste nötig ist. Atlas erkennt automatisch den Kontext einer Seite und liefert passende Antworten oder Zusammenfassungen – schnell, flüssig und überraschend präzise.

Mit dem „Agent Mode” geht OpenAI noch einen Schritt weiter: Atlas kann aktiv handeln, beispielsweise Recherchen durchführen, Reisen buchen oder Daten analysieren. Dabei bleibt der Datenschutz im Fokus: Das Training der Daten ist standardmäßig deaktiviert und gespeicherte Seitendaten können eingesehen und gelöscht werden. Außerdem gibt es einen Modus, um nicht mit eingeloggten Webseiten zu arbeiten. Trotzdem werden in Zukunft sicherlich noch Sicherheitsprobleme auftauchen.

Im Vergleich zu Perplexity, Comet oder Gemini in Chrome kombiniert OpenAI technologische Tiefe mit enormer Reichweite. Durch die Integration von ChatGPT wird der Browser selbst zum Agenten, der Webseiten nicht nur anzeigt, sondern auch versteht und nutzt. Mal sehen, wer das Rennen macht.

Mein Fazit: ChatGPT Atlas zeigt, wohin sich das Web bewegt – hin zu intelligenten, kontextbewussten Browsern. Die Nutzung von ARIA-Tags, die ursprünglich für Barrierefreiheit entwickelt wurden, erhält hier eine neue Bedeutung – als Brücke zwischen Mensch und KI. Das ist innovativ, birgt aber auch Risiken, wenn diese Tags zweckentfremdet werden. Für mich ist klar, bald wird es ganz normal sein, dass unsere Browser KI-Funktionen haben. Mal sehen, welcher Anbieter hier das Rennen macht. 

Claude Code im Web: Bessere Zusammenarbeit bei Programmieraufgaben

Anthropic hat mit „Claude Code on the Web” eine Erweiterung vorgestellt, mit der sich der KI-Coder jetzt direkt im Browser nutzen lässt. Damit entfällt die lokale Installation, während die Code-Ausführung und Tests in einer isolierten Cloud-Sandbox stattfinden.

Nutzer können ihre GitHub-Repositories verbinden und Aufgaben in natürlicher Sprache beschreiben. Claude übernimmt dann die Umsetzung direkt in einer sicheren Umgebung. Änderungen werden in Echtzeit verfolgt und Claude erstellt automatisch Pull Requests oder fasst Code-Modifikationen übersichtlich zusammen.

Besonders praktisch ist, dass sich mehrere Aufgaben parallel bearbeiten lassen, was die Zusammenarbeit in Teams deutlich beschleunigt. Jede Sitzung läuft dabei unabhängig und in einer komplett isolierten Umgebung, um Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten. Die Sandbox ist so konzipiert, dass weder Netzwerk- noch Dateizugriffe nach außen möglich sind – sensible Daten und Zugangsdaten bleiben somit geschützt.

Claude Code im Web fügt sich nahtlos in bestehende Workflows ein. Entwickler können jederzeit zwischen Terminal, IDE oder Browser wechseln, ohne den Kontext zu verlieren. Damit wird der Übergang zwischen klassischem Coding und KI-gestützter Entwicklung so fließend wie nie zuvor. Aktuell steht die Beta-Version für Pro- und Max-Nutzer zur Verfügung, Pläne für weitere Angebote für Teams und Unternehmen sind bereits angekündigt.

Mein Fazit: Mit Claude Code on the Web verändert Anthropic das Programmieren. Es ist schnell, kollaborativ und von unterwegs ausführbar. Der Browser wird zur Plattform, auf der KI-gestützte Entwicklung direkt in der Cloud stattfindet – ohne lokale Setups oder komplizierte Konfigurationen.

Runway Workflows - Die Zukunft kreativer Prozesse?

Runway hat das neue Feature Workflows vorgestellt, das aktuell an alle bezahlten Pläne ausgerollt wird. Mit Workflows führt Runway ein node-basiertes System ein, das Medienproduktion automatisiert und komplexe, wiederholbare kreative Prozesse ermöglicht.

Die Features im Überblick:

  • Workflows ermöglichen das Verketten mehrerer Generierungsschritte, z. B. Text-, Bild- und Video-Modelle.
  • Nutzer können eigene Templates für wiederkehrende Projekte oder Stile erstellen.
  • Das System basiert auf Nodes (Knoten), die über Eingaben und Ausgaben miteinander verbunden werden.
  • Drei Node-Typen verfügbar: Input Nodes, Media Models und LLM Nodes.
  • Läuft entweder vollständig („Run all“) oder teilweise („Run Node“) – ideal zum Testen einzelner Schritte.

Mein Fazit:
Mit Workflows zeigt Runway, wie sich kreative Arbeit verändert: weg von einzelnen Tools hin zu vernetzten, automatisierten Workflows. Diese Entwicklung wird sich wahrscheinlich fortsetzen – immer mehr kreative Plattformen werden node-basierte Systeme einführen, um komplexe Produktionsprozesse effizienter zu gestalten. Runway legt hier einen starken ersten Grundstein: eine solide, durchdachte Lösung, die bereits viel Potenzial bietet, aber noch Raum für tiefere Integrationen lässt. Für dich heißt das: ein klarer Schritt in Richtung modularer, wiederverwendbarer Kreativarbeit.

Der „AI Habit Tracker“ misst und visualisiert die eigene KI-Nutzung

Ich habe mich irgendwann gefragt, wie oft ich eigentlich selbst ChatGPT nutze, und was das über meine eigene Routine aussagt. Daraus ist der snipKI AI Habit Tracker entstanden: ein vibe-coded Chrome-Plugin, das ich ohne Programmierkenntnisse gebaut habe. (kostenlos)

Es zeigt, wie häufig und zu welchen Zeiten man KI-Tools wie ChatGPT verwendet. Alle Daten bleiben komplett lokal auf dem Gerät – nichts wird an Server übertragen.

Das Plugin erstellt automatisch ein interaktives Dashboard mit Diagrammen, Heatmaps und Trends, das die eigene Nutzung transparent macht.

Gamification-Elemente wie Streaks, Badges und Zielsysteme motivieren dazu, KI regelmäßiger einzusetzen. Man kann tägliche oder wöchentliche Ziele festlegen, den Fortschritt verfolgen und sehen, wann man am produktivsten ist. Ein kleines Widget zeigt aktuelle Werte wie Tagesaktivität und Verlauf direkt im Browser an.

So wird sichtbar, wie KI im Alltag wirklich genutzt wird – und welche neuen Gewohnheiten sich daraus entwickeln.

­

snipKI Spotlight 😎

Jede Woche posten wir Webinarankündigungen, unsere Lieblingssnips, kurze Umfragen oder stellen unsere snipKI-Autoren vor. Mehr über snipKI erfahren

Finde heraus, warum deine Website nicht in ChatGPT rankt

Wir hören diese Frage ständig: „Warum ranke ich nicht in ChatGPT?“ Oft liegt die Antwort auf der Hand: Deine Website blockiert die KI-Bots, ohne dass du es merkst. Mit unserem AI Crawler von snipKI siehst du auf einen Blick, welche Bots (OpenAI, Google, Anthropic & Co.) deine Seite erreichen – und welche draußen bleiben. Komplett kostenlos und ohne Anmeldung. Natürlich Vibe-Coded. 🤓

Free Snip: Der eigene KI-Voicebot kostenlos mit Google AI Studio bauen

Es ist mal wieder Zeit für einen kostenlosen Snip (so nennen wir unsere KI-Tutorials). Mittlerweile gibt es fast 500 dieser Kurz-Tutorials und heute biete ich dir kostenlos Zugang zu einem dieser Videos an. In diesem Tutorial zeige ich dir, wie du mit dem AI Studio von Google sogar kostenlose KI-Voicebots bauen kannst, ganz ohne Programmiercode anpacken zu müssen. Viel Spaß!

💡 Mit deiner snipKI Mitgliedschaft erhältst du vollen Zugriff auf alle Tutorials, Events und unsere Community – und machst KI zu deinem echten Wettbewerbsvorteil. 🚀

­

Gut zu wissen 📰

Was passiert sonst noch in Sachen KI? Die folgenden Neuigkeiten zum Thema Künstliche Intelligenz solltest du im Auge behalten.

­

Tools & Tool-Updates 🛠️ 

Freu dich auf sofort einsetzbare KI-Tools und spannende Updates für deine 
bestehende KI-Toolbox.

­

🗺️ Dein Navigator in der KI-Welt!

­

🚀 So unterstütze ich Unternehmen

  • Vorträge - die Lust auf das Thema machen
  • Workshops - die das Thema greifbar machen
  • Updates - Um nicht abgehängt zu werden
  • Integrationen - KI sicher und sinnvoll einsetzen

👉🏻 Hier findest du alle Infos (+ Auswahl einiger Referenzen)

Übrigens sind alle Ressourcen, die ich mit dir teile – einschließlich Sponsoren-Links (die ich markieren muss) – für Tools, die ich selbst benutze oder benutzen würde, wenn ich den Bedarf hätte. Ich empfehle dir wirklich nur Dinge, hinter denen ich stehe!

Für den Newsletter anmelden

Jens.Marketing

Lerchenweg 4, 50997 Köln

Im Archiv blättern
Die nächste Ausgabe wartet schon

Hier weiterlesen — jede Woche.

Über 45.000 Marketer:innen lesen den KI-Newsletter. Kostenlos, jederzeit kündbar.