🚀 Sora 2, ChatGPT-Shopping & GEMA-Klage – die KI-News der Woche
Moin und schön, dass du wieder am Start bist zu einer neuen Ausgabe meine KI Newsletters! 🥳 In dieser Woche ging es mal wieder von fast allen großen KI-Firmen rund. Vorweg Sora 2 von OpenAI die für mich ein sehr interessantes Produkt auf dem Markt geworben haben. Ich…
Moin und schön, dass du wieder am Start bist zu einer neuen Ausgabe meine KI Newsletters! 🥳
In dieser Woche ging es mal wieder von fast allen großen KI-Firmen rund. Vorweg Sora 2 von OpenAI die für mich ein sehr interessantes Produkt auf dem Markt geworben haben. Ich bin sehr gespannt wie, ob es funktioniert.
🧔🏻 Mein persönliches Update
Es war mir mal wieder ein Fest, beim Marketing Tech Summit dabei gewesen zu sein. Diesmal in der Rolle als Moderator und Fragensteller. Gar nicht mal so einfach und eine ganz andere Herausforderung als "nur" etwas vorzutragen. Im Oktober darf ich nicht nur als Speaker auf der Amazon Connect Conference auf der Bühne stehen, sondern auch im wunderschönen Südtirol auf der Digital Connnect. Wer vor Ort ist, gerne Hallo sagen! Ich freue mich immer. 😁 Außerdem ist mein erster LinkedIn Learning Kurs online! 🥳
💚 snipKI Update
Danke für die vielen Bewerbungen für unsere offenen Stellen und das Interesse an unserem KI-Führerschein für Einzelpersonen (Start Ende Oktober). Diese Woche starten auch wieder einige neue Formate und wir freuen uns, mit Teams von ganz unterschiedlichen Branchen das Thema generative KI über die nächsten 8 Wochen zu erobern. 🚀 Auch in der nächsten Woche warten auf unsere Community wieder 5 neue Snips (KI-Tutorials), bald knacken wir die 500 Videos. 🤯
Genug über eigene News geredet. 😁
Viel Spaß mit den KI-Neuigkeiten!
Hab ein tolles Wochenende und bis zur nächsten Ausgabe!
Jens
🚀 So unterstütze ich Teams beim Thema generative KI
🧠 KI-Impuls: ChatGPT Merchants
Shopping bald direkt im Chat?
Mit „ChatGPT Merchants” bzw. „Instant Checkout” bringt OpenAI ein neues Shopping-Erlebnis: Produkte können direkt im Chat entdeckt und gekauft werden, ohne dass ein Umweg über externe Websites nötig ist. Damit wird ChatGPT nicht nur zum Assistenten, sondern auch zum Interface für E-Commerce. Grundlage ist das offene Agentic Commerce Protocol (ACP), das OpenAI gemeinsam mit Stripe entwickelt hat. Erste Partner sind Etsy und Shopify, das in Kürze folgt. Das Potenzial ist riesig.
Was kann Merchants?
Merchants packt die komplette Produkterfahrung in den Chat. Händler laden ihre Artikel direkt bei ChatGPT hoch. Nutzer sehen Bilder, Preise und Verfügbarkeiten der Produkte und können mit nur einem Klick per Apple Pay, Google Pay, Kreditkarte oder Stripe bezahlen. Wer möchte, aktiviert Instant Checkout, dann läuft der Kaufprozess so reibungslos wie eine Chat-Antwort.
Die Händler bleiben Merchant of Record, d. h., sie sind weiterhin für die Logistik, Rückgaben und den Support zuständig. Doch die gesamte „Shopping-Magie” findet direkt im Gespräch statt. Dadurch entsteht eine neue Abhängigkeit: Wer nicht integriert ist, läuft Gefahr, in den Such- und Kaufdialogen der Nutzer unsichtbar zu werden.
Wie lässt es sich einsetzen?
Für Onlineshops wird ChatGPT so zu einem zusätzlichen Vertriebs- und Marketingkanal. Stell dir vor: Ein Nutzer fragt beispielsweise: „Zeig mir weiße Sneaker unter 80 €“ und erhält sofort passende Vorschläge, ohne dutzende Tabs öffnen zu müssen.
Entscheidend ist die Dynamik dahinter: Kunden starten ihre Suche nicht mehr bei Google oder Amazon, sondern direkt bei einem KI-Assistenten, der ihre Bedürfnisse sehr genau kennt. Die Sichtbarkeit hängt nicht primär vom Werbebudget, sondern von der Relevanz zur Anfrage ab. Zumindest bis ChatGPT möglicherweise eigene Anzeigen ausrollt.
Marken können ihre Produkte kontextbasiert platzieren, mitten in echten Gesprächen, ohne dass der Flow abbricht. Das fühlt sich nicht wie klassisches Online-Shopping an, sondern wie eine persönliche Empfehlung, die direkt zum Kauf führt.
Mein Fazit:
E-Commerce verlagert sich in den Chat: Content, Suche und Kauf verschmelzen. ChatGPT fungiert dabei als Schnittstelle zwischen Händler und Kunde. Für Händler bedeutet das, frühzeitig zu optimieren und ihre Produkte in diesen Kanal zu integrieren, um von einem globalen, von KI kuratierten Schaufenster zu profitieren. Wer diese Chance verpasst, riskiert, in dieser neuen Einkaufslogik unsichtbar zu werden.
Langfristig könnte daraus ein Conversational Commerce auf Plattform-Ebene entstehen: weniger „Shoppen“, mehr gezielte, effiziente Kaufentscheidungen im Dialog mit einem Assistenten, der uns sehr gut kennt. Mit jeder Transaktion entsteht für OpenAI zudem ein neuer, enorm skalierbarer Umsatzkanal.
👉 Instant Checkout wird zunächst für US-Nutzer von ChatGPT (Pro, Plus und Free, eingeloggt) mit Etsy-Händler ausgerollt. Über eine Million Shopify-Händler werden in Kürze folgen.
Meine KI-Top-News🏆
Was hat mich diese Woche in Sachen KI begeistert? Hier sind meine Highlights zu Technologien, Trends und Entwicklungen, die du keinesfalls verpassen solltest.
Sora 2: Das neue Video- und Audio-Generierungstool von OpenAI
OpenAI ist wieder zurück im Video-Game und hat diese Woche Sora ein Update verpasst und Sora 2 vorgestellt. Damit ist es ein weiteres Modell (neben Veo 3 und Wan 2.5) welches zusätzlich zum Video auch die Audiospur aus einem Prompt generieren kann. Es gibt außerdem eine eigene Sora-App (iOS) und diese rmöglicht es Nutzern, sich in Videos einzufügen, mit dem sogenannten Cameos-Feature. Dabei sind Funktionen zur Nutzerkontrolle und Sicherheit implementiert.
Neu ist die Fähigkeit, komplexe physikalische Szenen konsistent darzustellen, beispielsweise Sportbewegungen, Wasserdynamik oder realistische Fehler wie das Abprallen eines Basketballs vom Brett. Zudem lassen sich längere, mehrteilige Szenen mit stabiler Weltlogik erstellen, was eine filmischere Qualität ermöglicht. Auch Hintergrundgeräusche, Soundeffekte und Stimmen können nun authentisch kombiniert werden, um vollständige audiovisuelle Erlebnisse zu erzeugen. Mein erstes Experiment kannst du dir hier ansehen.
Limitierungen und Zugang
Sora 2 steht aktuell nicht allen Nutzern gleichermaßen zur Verfügung. ChatGPT-Plus-Nutzer können Videos mit einer Länge von bis zu 5 Sekunden in einer Auflösung von 720p oder mit einer Länge von bis zu 10 Sekunden in einer Auflösung von 480p generieren und bis zu zwei Projekte gleichzeitig laufen lassen. ChatGPT Pro bietet dagegen bis zu 20 Sekunden lange Videos in 1080p, bis zu fünf parallele Generierungen, schnellere Verarbeitung sowie die Möglichkeit, Inhalte ohne Wasserzeichen herunterzuladen. Zudem ist Sora 2 aktuell nur in den USA verfügbar. Du brauchst also zwingend ein VPN dafür.
Darüber hinaus gibt es eine wichtige Einschränkung für Rechteinhaber: Geschützte Inhalte können grundsätzlich in Sora-Videos erscheinen, sofern die Urheber nicht aktiv widersprechen. OpenAI setzt hier auf ein Opt-out-Verfahren, bei dem IP-Inhaber ihre Werke explizit ausschließen müssen, wenn sie nicht in Trainings- oder Generierungsergebnissen auftauchen sollen.
Was hat sich im Vergleich zu Sora geändert?
Mit Sora 2 macht OpenAI einen Sprung von den ersten Experimenten, vergleichbar mit einem „GPT-1-Moment“, hin zu einem leistungsstärkeren System, das eher dem „GPT-3.5-Moment“ entspricht. Während Sora 1 vor allem einfache Objekte und kurze Sequenzen erzeugen konnte, bietet Sora 2 eine deutlich höhere physikalische Genauigkeit, längere Szenen und eine verbesserte Steuerbarkeit über mehrere Einstellungen hinweg.
Mein Fazit:
Der Fokus verschiebt sich von reinen Demo-Videos hin zu einem Werkzeug, das realistische Simulationen, kreative Filmsequenzen und immersive Anwendungen ermöglicht. Dieser Schritt ist nicht nur für Content Creator, sondern auch für die Forschung, Bildung und Simulationstechnologien von großer Bedeutung.
Claude Sonnet 4.5 ist das fortschrittlichste Programmier-KI-Modell.
Auch von Anthropic gab es ein neues Update für Claude. Mit Sonnet 4.5 gibt es (laut Benchmarks) jetzt das leistungsfähigiste Modell für Programmieraufgaben. Es bietet signifikante Verbesserungen in den Bereichen Denken, Mathematik und Softwareentwicklung.
Zudem kann das Modell bis zu 30 Stunden autonom arbeiten und komplette Anwendungen entwickeln. Die Sicherheitsmechanismen wurden verstärkt, um Missbrauch vorzubeugen, und die Agenten-Fähigkeiten erlauben es, Aufgaben ohne ständige Nutzerinteraktion zu erledigen.
Vergleich der Programmierfähigkeiten
- Claude Sonnet 4.5 ist besonders stark in komplexen Projekten und langen Workflows, überzeugt durch eine hohe Zuverlässigkeit bei der Codequalität und beim Debugging.
- ChatGPT (GPT-4/5) gilt als sehr stabil und vielseitig. Es legt den Fokus auf sauberen, verständlichen Code und eine gute Fehleranalyse.
- Gemini bietet starke Kontextfenster und multimodale Stärken, ist bei reiner Codequalität und Konsistenz im Vergleich zu Claude und ChatGPT aber meist leicht im Nachteil.
Mein Fazit:
Ich nutzte die Claude Modelle schon sehr lange zum Coden und teste gerade die 4.5er Version ausgiebig. Auf den ersten Blick wird Sie schneller und kommt auch mit komplexeren Tasks besser zurecht. Für mich ist KI schon lang ein sehr leistungsfähiger Assistent beim KI-Coding.
Lovable Cloud & AI verändert die App-Entwicklung.
Mit Lovable Cloud und der neuen Lovable AI kannst du jetzt mühelos Apps mit KI-Funktionalitäten erstellen – ganz ohne komplizierte Setups oder API-Keys. Lovable denkt dabei viele Integrationen direkt mit und setzt die Ideen noch stärker in den Fokus. Diese Nutzung der API sind bis zum 5. Oktober für alle Nutzer kostenlos verfügbar. Zusätzlich lassen sich Anwendungen direkt in der Cloud bereitstellen, was die Entwicklung noch schneller macht.
Dank der Integration gängiger KI-Modelle sind Projekte sofort lauffähig und benötigen keine externe Konfiguration. Auch Einsteiger profitieren von der Plattform, da sie interaktive Assistenten für den gesamten Entwicklungsprozess bereitstellt.
Mein Fazit:
Die Neuerungen senken die Einstiegshürden für die KI-gestützte App-Entwicklung erheblich. Entwickler und Start-ups können schneller Prototypen erstellen, testen und veröffentlichen, ohne Zeit und Geld in eine komplexe Infrastruktur zu investieren. Damit positioniert sich Lovable AI als Alternative zu klassischen Entwicklungs-Stacks und beschleunigt die Demokratisierung KI-gestützter Anwendungen.
Tipp:
Außerdem bietet Lovable AI dir vom 29. September bis 6. Oktober eine kostenlose Nutzung von Google Gemini. In diesem Zeitraum lassen sich AI-Apps mit Gemini ohne weitere Kosten nutzen (Details gibt es hier).
GEMA-Klage gegen OpenAI
Die GEMA hat OpenAI verklagt, da sie vermutet, dass geschützte Musikwerke unrechtmäßig in den Trainingsdaten von ChatGPT und anderen KI-Modellen verwendet wurden. Mit der Klage will die GEMA gerichtlich klären lassen, ob und in welchem Umfang Musikrechte beim Training künstlicher Intelligenz berücksichtigt werden müssen.
Die GEMA fordert Transparenz über die Datensätze und mögliche Lizenzvergütungen. OpenAI weist die Vorwürfe zurück und betont, gesetzeskonform zu handeln. Experten sehen den Fall als möglichen Präzedenzfall mit weitreichenden Folgen für die gesamte KI-Branche.
Frühere Konflikte
Die Klage der GEMA reiht sich in eine Serie ähnlicher Auseinandersetzungen ein. In den letzten Jahren hatten internationale Musikverlage, Autorenverbände und Bildagenturen Verfahren gegen KI-Unternehmen angestrengt, da ihre Inhalte ohne Lizenz in Trainingsdatensätzen vermutet wurden
- So verklagte beispielsweise Getty Images Stability AI wegen der Nutzung von Millionen urheberrechtlich geschützter Bilder im Training von Stable Diffusion.
- Große Musiklabels wie Universal, Sony und Warner reichten wiederum Klagen gegen die KI-Musikplattformen Suno und Udio ein.
- Musikverlage verklagten Anthropic, da dessen KI-System angeblich Liedtexte aus hunderten Songs zum Training genutzt haben soll.
- Der Verlag Thomson Reuters verklagte Ross Intelligence, da juristische Texte des Verlags für das Training einer Konkurrenz-KI genutzt worden sein sollen.
Mein Fazit:
Die Auseinandersetzung ist von großer Bedeutung, da sie zentrale Fragen des geistigen Eigentums im KI-Zeitalter aufwirft. Ein Gerichtsurteil könnte neue Maßstäbe zum Schutz kreativer Werke beim KI-Training setzen und damit das Geschäftsmodell vieler KI-Anbieter verändern. Künstler und Rechteinhaber kämpfen darum, ob ihre Werke ohne Zustimmung oder angemessene Vergütung in KI-Systemen genutzt werden dürfen.
snipKI Spotlight 😎
Jede Woche posten wir Webinarankündigungen, unsere Lieblingssnips, kurze Umfragen oder stellen unsere snipKI-Autoren vor. Mehr über snipKI erfahren
KI-Führerschein für Einzelpersonen - Bald gehts los!
Am 13. Oktober findet unsere Info-Session zum KI-Führerschein statt und bereits am 28. gehts dann richtig los mit der ersten Kohorte! Dort zeigen wir dir, warum Unternehmen wie Össur, WSA, GIFFITS und die GT Holding ihreTeams bereits mit diesem Ansatz geschult haben.
In nur 8 Wochen wirst du Schritt für Schritt sicher im Umgang mit KI. Live-Sessions, praxisnahe Mikroaufgaben und persönliche Begleitung sorgen dafür, dass du KI nicht nur verstehst, sondern sofort in deinem Alltag anwenden kannst.
Für die erste Kohorte gibt es auch einen erheblichen Preisvorteil. 🤑
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Free Snip: Werbetexte mit Gemini direkt in Google Sheets erstellen
Es wird mal wieder Zeit für ein kostenloses snipKI Tutorial (von über 490 weiteren). Diesmal zeige ich dir, wie du mit der integrieren Funktion von Google Sheets einfach KI-Funktionen in deinen Tabellen nutzen kannst um beispielsweise Werbetexte dynamisch zu erstellen.
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💚Warum snipKI dich fit für die KI-Zukunft macht
Es gibt viele KI-Kurse, doch wir gehen einen Schritt weiter. 💡 Mit dem KI-Führerschein und unserer Plattform mit mehr als 490 KI-Tutorials bekommst du Wissen, das praxisnah (in Kurzformaten) erklärt ist und sich sofort anwenden lässt.
Gut zu wissen 📰
Was passiert sonst noch in Sachen KI? Die folgenden Neuigkeiten zum Thema Künstliche Intelligenz solltest du im Auge behalten.
- In meinem LinkedIn-Learning-Kurs zeige ich, wie generative KI bei der Ideenfindung, der Content-Erstellung und der Automatisierung von Marketingprozessen eingesetzt werden kann. Ich erkläre zentrale Konzepte und neue Rollen im Marketing und zeige anhand konkreter Beispiele, wie sich KI direkt in den Arbeitsalltag integrieren lässt.
- Ab dem 16. Dezember verwendet Meta die Konversationen mit seinem AI-Assistenten, um personalisierte Werbung auf Facebook und Instagram zu schalten. Nutzer können sich nicht von diesem neuen Targeting-System