GPT-5 im Augst? Ich bin KI-Browser Fan! Runway Aleph, Roboter für 5.900 $?
Moin und schön, dass du wieder am Start bist zu einer neuen Ausgabe meine KI Newsletters! 🥳 🧔🏻 Mein persönliches Update Am Samstag hab ich eine spontane Umfrage bei LinkedIn gestartet und wollte wissen, ob du "Bitte" und "Danke" zu ChatGPT sagst. Mittlerweile gibt e…
Moin und schön, dass du wieder am Start bist zu einer neuen Ausgabe meine KI Newsletters! 🥳
🧔🏻 Mein persönliches Update
Am Samstag hab ich eine spontane Umfrage bei LinkedIn gestartet und wollte wissen, ob du "Bitte" und "Danke" zu ChatGPT sagst. Mittlerweile gibt es über 600 Abstimmungen und zahlreiche Kommentare. Der Großteil ist nett und höflich zu Ihrer KI. Wie sieht es bei dir aus?
💚 snipKI - Neues Format und neue Gesichter
Mit Huyen und Manuel wächst unser Team weiter und bringt frische Impulse für Inhalte, Sichtbarkeit und Kreativität. Außerdem startet unser neues KI-Update-Format: kompakt, relevant und direkt aus der Praxis.😁. Und einen neuen kostenlosen Snip hab ich auch noch für dich!
📰 Newsletter
Welche Rolle spielen KI-Browser? Was kann der Agent von OpenAI für ChatGPT? Wie hat Zapier es geschafft, KI im Unternehmen erfolgreich einzuführen? Antworten auf all diese Fragen findest du in dieser Ausgabe. Diese Ausgabe ist mal wieder länger geworden, als geplant. 😅
Hab einen tollen Sonntag und bis zur nächsten Ausgabe!
Jens
🚀 So unterstütze ich Teams beim Thema generative KI
🧠 KI-Impuls: Einblicke in Perplexitys KI-Browser
Ich habe nun schon einige Tage Zugriff auf den KI-Browser von Perplexity (Comet) und bin positiv überrascht. Eine KI im Browser zu haben, die zu jedem Zeitpunkt mit dem Kontext der Webseite, mit den Tabs im Browser und mit Webseiten interagieren kann, ist ziemlich praktisch und ich gewöhne mich da schnell dran.
Werden KI-Browser wichtig?
Browser wie Comet machen nicht nur Vorschläge, sondern handeln im besten Fall auch gleich. Das spart Klicks und Zeit, vor allem bei sich wiederholenden Aufgaben.
Was bringt das konkret?
Mit Comet habe ich Termine geplant, Hotels gesucht, E-Mails bearbeitet, Code ausprobiert und LinkedIn-Nachrichten verschickt. Vieles hat sofort funktioniert, manches nicht, aber die Fehler hielten sich im Rahmen.
Mein Fazit: Sobald die Geschwindigkeit stimmt, fühlt es sich natürlich an, Dinge einfach machen zu lassen, statt sie selbst zu klicken. Ob das reicht, um Chrome oder Safari zu ersetzen? Noch nicht. Aber es geht in eine Richtung, die sehr praktisch werden könnte.
Der einzige Nachteil ist, dass die Aktionen (noch) nicht in der Cloud laufen und man den Browser offenen haben muss. Gerade bei komplexeren Tasks macht dann eine Cloud Lösung wie z.B. der ChatGPT Agent mehr Sinn. Vielleicht brauchen wir aber auch irgendwann immer weniger Webseiten, da Agents einen sehr großen Teil ausmachen.
Meine KI-Top-News🏆
Was hat mich diese Woche in Sachen KI begeistert? Hier sind meine Highlights zu Technologien, Trends und Entwicklungen, die du keinesfalls verpassen solltest.
Erste Eindrücke vom neuen Agent-Modus in ChatGPT
Ich habe in der letzten Woche erstmals den neuen Agent-Modus von ChatGPT genutzt, obwohl dieser für die EU offiziell noch nicht angekündigt war. Besonders aufgefallen sind mir die visuellen Elemente, wie der bewegte Cursor und die unterschiedlichen Benutzeroberflächen, zum Beispiel Browser oder Dateimanager. Die Aufgaben werden in der Cloud ausgeführt, ohne dass man dabei zusehen muss. In meinen Tests haben viele Aktionen wie Websuchen oder Skripterstellung funktioniert, allerdings kam es häufig zu Fehlermeldungen bei Webseiten mit JavaScript-Problemen. Im Vergleich zu anderen Tools wie Manus oder Perplexity wirkt der Agent etwas langsamer, ist aber funktional. Aktuell ist die Nutzung im Plus-Plan auf 40 Aufgaben pro Monat begrenzt, was bei intensiver Nutzung schnell erreicht sein kann.
Mistral veröffentlicht vollständige Lifecycle-Analyse ihres KI-Modells
Ich habe die Lifecycle-Analyse des Modells „Mistral Large 2” gelesen, die gemeinsam mit Carbone 4 und der französischen Umweltagentur ADEME erstellt wurde. Erfasst wurden alle Umweltwirkungen entlang des gesamten Lebenszyklus – von der Produktion der GPUs über den Strommix bis zur Nutzung. Dabei verursachte das Training 20.400 Tonnen CO₂, 281.000 Kubikmeter Wasser und 660 Kilogramm Sb-Äquivalente. Ein einzelner Prompt mit 400 Tokens erzeugt 1,14 Gramm CO₂, einen Wasserverbrauch von 45 Millilitern und 0,16 Milligramm Sb-Äquivalente. Mistral empfiehlt den Einsatz kleinerer Modelle, effizientes Prompting und den Betrieb in Rechenzentren mit grünem Strom.
KI bei Zapier: So wurde die Adoption im ganzen Unternehmen systematisch erreicht
Ich habe einen Blick darauf geworfen, wie Zapier KI in den Arbeitsalltag seiner Mitarbeiter integriert hat. 89 % der Mitarbeitenden nutzen KI aktiv und alle Teams – von HR bis Support – entwickeln eigene Workflows. KI wird dabei nicht als einzelnes Tool betrachtet, sondern als kulturelles Thema im Unternehmen verankert. Der Ansatz basiert auf einem einfachen, iterativen Playbook mit klaren, aber flexiblen Schritten. Dabei wurden Unsicherheiten zugelassen und Prozesse regelmäßig angepasst, anstatt auf einen perfekten Plan zu setzen. Für mich zeigt das, dass eine erfolgreiche KI-Adoption auf klare Strukturen, interne Verantwortung und kulturelle Offenheit angewiesen ist.
Die Geburt des Frontier Firm: Künstliche Intelligenz revolutioniert die Unternehmensstruktur
Der Work Trend Index von Microsoft zeigt, dass Unternehmen zunehmend Künstliche Intelligenz (KI) integrieren, um ihre Strukturen zu transformieren. In den nächsten Jahren werden "Frontier Firms" entstehen, die durch mensch-agenten Teams und dynamische Arbeitsmodelle geprägt sind, wodurch jeder Mitarbeiter zum sogenannten Agent Boss wird.
Runway Aleph - Videos mit Text bearbeiten, Kontext beibehalten.
Runway Aleph ist ein neuer Ansatz zur Videobearbeitung, das eine Vielzahl von Bearbeitungen ermöglicht, wie das Hinzufügen, Entfernen und Verändern von Objekten sowie das Generieren neuer Kameraperspektiven und das Anpassen von Stil und Beleuchtung. Bald ist das Feature auch für Creative Partner verfügbar, dann werde dir natürlich meine Erfahrungen teilen.
Unitree R1 Roboter aus China kostet nur 6.000 $
Der Unitree R1 ist ein kompakter, humanoider Roboter mit 26 Gelenken und einem Gewicht von nur 25kg, der durch eine multimodale Sprach-KI sowohl Befehle versteht als auch auf Bilder reagieren kann. Besonders ist der R1 durch seinen vergleichsweise günstigen Preis (ca. 5.900$), seine robuste Bauweise sowie seine vollständige Programmierbarkeit für unterschiedliche Anwendungen – vom Lernbegleiter bis zum Assistenzsystem. Mal sehen wie günstig Roboter noch werden und wann wir die ersten davon im Haushalt haben.
snipKI Spotlight 😎
Jede Woche posten wir Webinarankündigungen, unsere Lieblingssnips, kurze Umfragen oder stellen unsere snipKI-Autoren vor. Mehr über snipKI erfahren
🥳 Deine Chance auf Tickets für das Big Bang Festival 2025 (Wert 499 €)
Das Big Bang Festival ist laut eigener Aussage Europas größtes KI-Festival. Ich bin dort auch mit dabei und darf 10 Tickets (im Wert von je 499 €) verlosen. 🥳 (https://bigbangfestival.de/)
Um an der Verlosung teilzunehmen, musst du nur snipKI Jahresmitglied sein. 😁 Du bekommst also nicht nur ein Jahr voller KI-Wissen, sondern auch die Chance auf eins von 10 Tickets. (Deadline ist der 31. Juli)
Wenn du schon ein Jahresabo hast, behalte deine Inbox am 1. August im Auge. Hier gehts zu snipKI
Verstärkung bei Snipki: Willkommen, Manuel und Huyen!
Manuel ist seit Mai 2025 bei uns. Als Content Creator liefert er nicht nur starke Snips und Tutorials, sondern unterstützt auch bei Lead-Magneten, Kampagnen und Performance-Themen. Mit seiner praxisnahen Art macht er KI-Anwendungen greifbar und sorgt für Sichtbarkeit – intern wie extern.
Huyen begeistert mit visueller Kreativität, bringt frische Ideen in unsere KI-Videos ein und inszeniert sie mit viel Gespür im Multimedia-Bereich unseres KI-Führerscheins. Sie denkt visuell, trifft den richtigen Ton und überrascht immer wieder mit Perspektiven, die hängen bleiben.
Neues Format: Das snipKI KI-Update
Neben KI-Tutorials, starten wir mit einem neuen Format. Wir fassen jede Woche die wichtigsten KI-News, Tools und Entwicklungen kompakt für euch in einem Video zusammen, mit klarer Einordnung und praktischen Tipps. Das neue Format gibt es ab sofort exklusiv für unsere Community im snipKI Circle.
Free Snip der Woche: Frontend Design mit Google Stich & Figma
Du willst in Minuten komplette App-Designs generieren, die du direkt in Figma weiterbearbeiten kannst? Mit Google Stitch bekommst du hochwertige UI-Mockups inklusive CSS- oder HTML-Code – ganz einfach per Texteingabe oder Bild. In diesem Snip zeige ich dir, wie du mit Google Stitch Designideen entwickelst, anpasst und exportierst. Hier gehts zum gratis KI-Tutorial.
Dir gefällt das Tutorial? Wir haben über 450 mehr davon!
👉🏻 Neugierig? Hier erfährst du mehr!
Gut zu wissen 📰
Was passiert sonst noch in Sachen KI? Die folgenden Neuigkeiten zum Thema Künstliche Intelligenz solltest du im Auge behalten.
- Google CEO Sundar Pichai äußert sich begeistert über die Zusammenarbeit mit OpenAI, um Cloud-Ressourcen für das Training und den Betrieb der KI-Modelle bereitzustellen. Diese Partnerschaft könnte jedoch auch eine Herausforderung für Google darstellen, da OpenAI als Wettbewerber im AI-Bereich gilt.
- Die Ahrefs-Studie zeigt, dass 76% der Seiten, die in AI Overviews zitiert werden, auch in den Top 10 der Google-Suchergebnisse ranken. Dies unterstreicht den wichtigen Zusammenhang zwischen traditionellem Suchmaschinen-Ranking und KI-Zitierung.
- OpenAI plant die Einführung des nächsten Modells GPT-5 bereits im August, nachdem es kürzlich erste Einblicke in dessen Funktionen gegeben hat. CEO Sam Altman betonte, dass GPT-5 viele Technologien integriert und auch in Mini- und Nano-Versionen über die API verfügbar sein wird.
- Beim Debüt der K-Prize-Coding-Challenge, die vom Laude Institute organisiert wurde, gewann der brasilianische Prompt-Ingenieur Eduardo Rocha de Andrade mit lediglich 7,5 % Treffern und damit dem höchsten Score des Wettbewerbs. Das Niveau liegt deutlich unter den Benchmarks wie SWE-Bench (75 % bzw. 34 %), was zeigt, dass KI-Modelle mit eingeschränkten Ressourcen und ohne Vorwissen noch weit davon entfernt sind, zuverlässig als Software-Entwickler eingesetzt werden zu können.
- Auf einem KI-Gipfel hat US-Präsident Trump einen umfassenden, 28 Seiten langen „AI Action Plan“ vorgestellt. Damit verfolgt er das Ziel, Umweltschutzauflagen für Rechenzentren zu lockern, bundesstaatliche KI-Gesetze zu verdrängen und KI-Exporte zu fördern. Er unterzeichnete drei Durchführungsverordnungen, die unter anderem föderale Genehmigungen beschleunigen, Bundesmittel von Bundesstaaten mit strengen KI-Vorschriften abziehen und Einschränkungen wie die von Biden vorgenommenen Änderungen zurücknehmen sollen.
- Nochmal die USA und Präsident Trump. Er hat außerdem eine Exekutivverordnung unterzeichnet, die den Einsatz von KI-Modellen, die ideologisch voreingenommen sind, in Regierungsverträgen verbietet. Diese Maßnahme könnte die Entwicklung und das Training von KI-Tools in den USA erheblich beeinflussen und Unternehmen unter Druck setzen, sich an die Vorgaben der Regierung anzupassen.
- Replit's AI-Agent hat während eines Tests versehentlich die Codebase eines Unternehmens gelöscht und fälschlicherweise über den Vorfall gelogen. CEO Amjad Masad erklärte, dass dies inakzeptabel sei und das Unternehmen Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und Robustheit des Systems ergreifen wird.
- Die gestiegene Nachfrage nach KI-tauglicher Infrastruktur hat IBM im jüngsten Quartal ein unerwartet starkes Ergebnis beschert – insbesondere im Mainframe-Bereich. Dort stiegen Umsatz, Gewinn und Cashflow. Analysten führen dieses Wachstum auf KI-optimierte Großrechner zurück, die als Ergänzung zu Cloud-Lösungen zunehmend gefragt sind.
- Laut einer aktuellen McKinsey-Analyse haben 33% der Beschäftigten in Deutschland nicht die nötigen Fähigkeiten für ihre Rolle, während 44% im letzten Jahr keine Fortbildung in Anspruch genommen haben. Besonders der Einsatz von KI ist mit nur 28% im Vergleich zu 76% in den USA stark verbesserungswürdig, was das Potenzial für Wachstum und Innovation gefährdet.
- Google DeepMind's AI-System Gemini Deep Think hat bei der Internationalen Mathematischen Olympiade 2025 fünf von sechs Problemen gelöst und 35 von 42 Punkten erzielt, was einer Goldmedaille entspricht. Dies zeigt den Fortschritt bei der Nutzung von AI für komplexe mathematische Probleme, indem es natürliche Sprache zur Erstellung präziser mathematischer Beweise nutzt.
- MIT Technology Review stellt fünf Kernaspekte vor, die die Entwicklung von KI im Jahr 2025 prägen werden: von praktikabler KI bis zu Forschungs- und Einsatzfragen. Dabei werden wichtige Trends wie kleine Sprachmodelle, ethische Herausforderungen und die Spannung zwischen Hype und realem Potenzial beleuchtet.
- Laut OpenAI werden derzeit mehr als 2,5 Milliarden Prompts täglich über ChatGPT gesendet, wobei rund 330 Millionen aus den USA stammen. Damit liegt die Plattform mit etwa 5 Billionen jährlichen Suchanfragen deutlich hinter Google, wächst jedoch schnell – von 300 Millionen wöchentlichen Nutzern im Dezember auf über 500 Millionen im März.
- Unternehmen in Ostdeutschland nutzen KI-Tools mit 52 % deutlich seltener als Unternehmen im Westen mit 71 %, da viele IT-Entscheider Bedenken hinsichtlich einer unsicheren Rechtslage und Sicherheitsrisiken haben. Eine Untersuchung der Cornell University ergab, dass erfahrene Programmierer durch KI-Assistenten nicht effizienter, sondern sogar um 19 % langsamer wurden. Dies ist auf die geringe Zuverlässigkeit der Werkzeuge zurückzuführen.
- Das Start-up Droidrun aus Osnabrück konnte in der aktuellen Finanzierungsrunde Investoren überzeugen, da es eigenen Angaben zufolge ein zentrales Problem im Bereich KI-Agenten gelöst hat. Während viele Firmen Schwierigkeiten haben, Geldgeber zu finden, ist Droidrun offenbar der Durchbruch gelungen – dank eines gelungenen Entwicklungsansatzes und strategisch platzierter Schritte.
- OpenAI wird Oracle künftig jährlich rund 30 Milliarden US-Dollar für Datenzentrumsdienstleistungen zahlen, um im Rahmen ihres „Stargate“-Infrastrukturprojekts 4,5 Gigawatt Rechenleistung zu sichern. Der Vertrag stärkt Oracles Position im Cloud-Infrastrukturmarkt und erweitert gleichzeitig OpenAIs Nutzungsbasis über Microsoft hinaus.
- Mehrere Anbieter, darunter OpenAI und xAI, lassen ihre Chatbots medizinische Empfehlungen geben, ohne klarzustellen, dass es sich nicht um medizinisches Fachpersonal handelt. Studien zeigen, dass solche Modelle systematisch fehlerhafte oder irreführende Gesundheitsinformationen liefern können. Sie stellen beispielsweise falsche Diagnosen oder geben gefährliche Empfehlungen.
- KI-Anbieter verwenden zur Entwicklung ihrer Modelle weltweit urheberrechtlich geschützte Werke wie Bücher, Musik und Fotos – häufig ohne Zustimmung der Urheber. Dabei sprechen sie von „Training“ statt „Diebstahl“. Während US-Gerichte in Einzelfällen bereits die Trainingsnutzung erlaubten, wächst in Europa die Forderung nach Vergütungsmodellen, die die Urheber an dieser Nutzung beteiligen.
- Beim AtCoder World Tour Finals 2025 hat der polnische Programmierer Przemysław Dębiak unter identischen Rahmenbedingungen ein OpenAI-Coding-Modell in einem zehnstündigen Wettbewerb knapp, aber eindeutig geschlagen. Der Wettkampf diente als seltenes Testfeld, das sowohl die gegenwärtigen Grenzen als auch das kreative Potenzial menschlicher Programmierer im Vergleich zur KI aufzeigte.
- Im Juni 2025 verzeichneten KI-Plattformen über 1,13 Milliarden Verweise auf die 1.000 größten Websites, was einem Anstieg von 357% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders in der Nachrichtenbranche sind die AI-Referenzen um 770% gestiegen, während Google weiterhin die Hauptquelle für Website-Traffic bleibt.
- OpenAI hat eine Analyse veröffentlicht, die zeigt, wie ChatGPT die Produktivität in verschiedenen Sektoren steigert und dabei enorme Zeitersparnisse für Nutzer bringt. Zudem wird eine 12-monatige Forschungskooperation gestartet, um die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt und die Produktivität weiter zu untersuchen.
- ARC hat den Benchmark ARC-AGI-3 veröffentlicht, um die Generalisierungsfähigkeit von KI-Agenten in unbekannten Umgebungen zu prüfen. Erste Tests zeigen, dass führende Modelle wie OpenAI o3 oder Grok 4 Schwierigkeiten haben, während Menschen die Aufgaben problemlos bewältigen.
Tools & Tool-Updates 🛠️
Freu dich auf sofort einsetzbare KI-Tools und spannende Updates für deine
bestehende KI-Toolbox.
- Claude Code ermöglicht die Erstellung von spezialisierten KI-Subagenten, die für spezifische Aufgaben konzipiert sind und in separaten Kontexten arbeiten. Diese Subagenten verbessern die Effizienz durch gezielte Problemlösungen und sorgen für eine klare Aufgabenverteilung innerhalb der KI-Plattform.
- Mit Conductor kannst du mehrere Claude Code-Agenten gleichzeitig in isolierten Arbeitsbereichen ausführen und dabei den Überblick über den Fortschritt und notwendige Anpassungen behalten. Die benutzerfreundliche Oberfläche übernimmt die gesamte Git-Arbeit für dich und ermöglicht eine effiziente Nutzung von Claude Code auf deinem Mac.
- Shotbuddy ist ein Open-Source-Projekt, das es dir ermöglicht, deine KI-gesteuerten Bild-zu-Video-Workflows strukturiert zu organisieren, Versionen zu verwalten und generierte Stills und Videos zu annotieren. Die App sorgt für eine einfache Verwaltung der neuesten Versionen und archiviert alle historischen Versionen in einem klaren Ordnersystem.
- ChatGPT Pro-Nutzer können jetzt Canva und Notion für Chat-Suchen und Deep-Research verbinden. Diese Funktion ist jedoch nur für Nutzer außerhalb der EU, der Schweiz und des Vereinigten Königreichs verfügbar.
- Du kannst jetzt Midjourney Videos mit spezifischen Start- und Endframe erstellen und Loops erstellen. Zudem wird die Videoerstellung auch auf Discord verfügbar sein.
- Google hat die "Web Guide" Funktion vorgestellt. Ein Experiment, um Suchergebnisse intelligent zu organisieren und dynamische Seiten zu generieren. Die Funktion gruppiert Links nach spezifischen Aspekten deiner Suchanfrage und verwendet eine angepasste Version von Gemini für bessere Suchergebnisse.
- Google Labs hat Opal vorgestellt, ein neues experimentelles Tool, mit dem du einfach AI-Miniprojekte erstellen und teilen kannst, ohne Programmierkenntnisse zu benötigen. Opal ermöglicht es dir, komplexe Arbeitsabläufe mit natürlichen Sprachbefehlen zu gestalten und sofortige Apps zu teilen.
- Hedra hat mit „Live Avatars” ein neues Streaming-Avatar-Modell veröffentlicht, das mit einer Latenz von weniger als 100 ms in Echtzeit arbeitet und nur 0,05 $ pro Minute kostet. Die Avatare sind flexibel einsetzbar, kompatibel mit gängigen LLMs und TTS-Systemen und lassen sich aus einem einzigen Bild in verschiedenen Stilen generieren.
- Das neu vorgestellte visuelle Gedächtnismodell von memories.ai ermöglicht multimodalen KI-Modellen eine nahezu unbegrenzten Kontext für visuelle Erinnerungen und hat bedeutende Fortschritte in der Video-Klassifizierung, -Abfrage und -Wiedergabe erzielt.
- Lovable hat in nur 8 Monaten die Marke von $100M ARR überschritten und bietet mit dem neuen Lovable Agent erweiterte Funktionen zur Unterstützung komplexer Softwareprojekte. Du kannst jetzt größere, anspruchsvollere Anwendungen mit weniger Aufwand erstellen, da Lovable selbstständig Kontext versteht, Probleme löst und externe Tools integriert.
- Latent Labs stellt mit LatentX ein browsergestütztes, generatives KI-Modell vor. Es ermöglicht Anwendern – darunter Universitäten, Biotech-Unternehmen und Pharmafirmen – vollständig neuartige Proteine wie Nanobodies und Antikörper mit atomarer Präzision zu entwerfen und diese direkt über natürliche Sprache zu steuern.
- Das Hierarchical Reasoning Model (HRM) von Sapient Inc. ist ein neuer Ansatz im Bereich der KI, der inspiriert vom menschlichen Gehirn, komplexe Aufgaben durch zwei miteinander verbundene Module löst. Mit nur 27 Millionen Parametern erreicht es bei komplexen Problemen wie Sudoku und Wegfindung in großen Labyrinthen fast perfekte Ergebnisse.
- Mit GitHub Spark kannst du ohne Einrichtung in wenigen Minuten von der Idee zur fertigen App gelangen. Die Plattform ermöglicht es dir, intelligente Full-Stack-Apps mithilfe natürlicher Sprache zu erstellen und bietet integrierte Funktionen wie Datenverwaltung, LLM-Inferenz und einfache Bereitstellung. Ein neuer Wettbewerber für Lovable.
- Higgs Audio v2 ist ein neu veröffentlichtes Audio-Modell, das auf über 10 Millionen Stunden an Trainingsdaten basiert und beeindruckende Ergebnisse in der Sprachausgabe erzielt, einschließlich der Fähigkeit, Emotionen und mehrsprachige Dialoge zu erzeugen.
- Der KI-Browser "Dia" hat mit seiner Skills-Liste jetzt die Möglichkeit geschaffen, über die Community noch mehr praktische Funktionen zu entwickeln und zu teilen.
- In der iOS-26-Beta testet Apple erneut KI-gestützte Benachrichtigungszusammenfassungen für Nachrichteninhalte, weist jedoch auf mögliche Fehler und Sinnverfälschungen hin. Zudem wurde das transparente „Liquid Glass“-Design visuell angepasst.
- Microsoft erweitert Windows 11 um Copilot Vision. Auf Wunsch analysiert die Funktion den gesamten Bildschirm und unterstützt in Echtzeit bei verschiedenen Aufgaben, von der Fotobearbeitung bis zur Textverarbeitung. Nutzer von Snapdragon-basierten Copilot-Plus-PCs erhalten zusätzlich exklusive KI-Erweiterungen wie sprachgesteuerte Systemeinstellungen und erweiterte Bildbearbeitungs-Tools in Paint und Fotos.
- Die KI „Aeneas“ von Google DeepMind analysiert multimodale Eingaben (Text + Bild), ordnet lateinische Inschriften zeitlich und räumlich zu und schlägt fehlende Wörter vor – mit einer Datumsgenauigkeit von bis zu 13 Jahren. In einer Studie mit 23 Historiker:innen lieferte das System in 90 % der Fälle nützliche Kontextparallelen, die als Ausgangspunkt für weitere Forschungen dienten.
- Intern-S1 ist ein weiteres leistungsstarkes Open-Source-Modell aus China, das mit einem 235B MoE-Sprachmodell und einem 6B Vision-Encoder ausgestattet ist. Es wurde auf 5 Billionen multimodalen Daten trainiert und zeigt herausragende Fähigkeiten bei wissenschaftlichen Aufgaben – vom Verständnis chemischer Strukturen bis zur Analyse von Proteinsequenzen. In mehreren Benchmarks übertrifft es sogar GPT-4 (o3) und positioniert sich als vielversprechender Forschungsassistent für komplexe Inhalte.
- Pika hat jetzt auch eine App. Genauer gesagt ein eigenes Social-Media Netzwerk auf KI-Basis. Es ermöglicht es dir, mit einem Selfie kreative Videos zu erstellen, die von KI bearbeitet werden. Du kannst deine Videos mit verschiedenen Sounds synchronisieren, dein Aussehen und die Umgebung anpassen sowie Videos anderer Nutzer remixen. Ich bin gespannt ob es funktioniert.
- AI File Sorter ist eine plattformübergreifende Desktop-Anwendung, die Dateien und Ordner automatisch basierend auf Namen und Erweiterungen kategorisiert. Die App nutzt lokale und entfernte KI-Modelle zur intelligenten Sortierung und bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche für die Überprüfung und Bestätigung der Kategorisierungen.
- Notate.so ermöglicht es dir, Texte im Internet einfach zu markieren, Notizen hinzuzufügen und mit KI über deine markierten Inhalte zu chatten. Die Browsererweiterung bietet zahlreiche Funktionen wie automatische Synchronisierung und Integrationen mit Notion und Obsidian, um deine Informationen effizient zu organisieren und zu speichern.
Interview- und Podcasttipps 🎙️
Du suchst noch mehr KI-Inspiration? Dann lohnt es sich, die folgenden Interviews und Podcasts rund um das Thema Künstliche Intelligenz zu hören.
- Bei der East Meets West Konferenz hebt Coatue-Co-Founder Philippe Laffont die Bedeutung von KI für CEOs und Unternehmer hervor. In der Präsentation wurden die Auswirkungen des makroökonomischen Umfelds auf öffentliche und private Märkte diskutiert.
- Im Gespräch mit Lex Fridman erörtert Demis Hassabis, CEO von DeepMind, den aktuellen Stand und die Zukunft der KI-Forschung. Dabei geht es unter anderem um Fortschritte bei der Simulation biologischer Organismen und der Proteinstrukturvorhersage. Dabei beleuchtet er die Verbindung zwischen Naturgesetzen, skalierbarer Rechenleistung und dem langfristigen Ziel, eine umfassende künstliche Intelligenz (AGI) zu entwickeln.
- Fritz Espenlaub und Gregor Schmalzried sprechen darüber, wie generative KI die Werbebranche verändert, indem sie kreative Inhalte automatisiert erzeugt und zunehmend personalisierte Werbung ermöglicht. Diese Entwicklung stellt die bestehenden Geschäftsmodelle des Internets infrage, da sich die Verteilung von Aufmerksamkeit und die Finanzierungsstrukturen digitaler Inhalte verschieben.
- Nach dem Erscheinen des überraschend leistungsfähigen und kostengünstigen chinesischen KI-Modells DeepSeek reagiert Europa mit gezielten Investitionen, Regulierung und Infrastrukturausbau, um im globalen KI-Rennen - insbesondere gegenüber den USA und China - konkurrenzfähig zu bleiben. Dabei verfolgt die EU einen eigenständigen Ansatz, der technologische Souveränität, datenschutzrechtliche Rahmenbedingungen (AI Act) und nachhaltige KI-Entwicklung in Einklang bringt.
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