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last_updated: 2026-09-06T00:00:00.000Z
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# 🤖 GPT-6 Astra ist da, Nvidia kauft Hugging Face & Claude wird billiger

> Hey, schön dass du da bist. Bei mir hat der Event-September angefangen. Am 3. September war ich beim GEO Hackathon in Köln, kurzer Bühnenteil zu KI im Marketing, danach als Jurymitglied in den Working Sessions. Was ich mitgenommen habe: Die Metriken verändern sich, abe…

Hey, schön dass du da bist. Bei mir hat der Event-September angefangen. Am 3. September war ich beim GEO Hackathon in Köln, kurzer Bühnenteil zu KI im Marketing, danach als Jurymitglied in den Working Sessions. Was ich mitgenommen habe: Die Metriken verändern sich, aber Content, technischer Aufbau und Marke tragen weiter. Vieles davon hätte man auch vor zehn Jahren so erzählt. 😅

Am Freitag ging es dann nach Berlin zur Business Leaders' Night von MediaMarktSaturn, der Premiere im Rahmen der IFA. Abendessen, ein paar Impulse, moderierte Gespräche über Technologie, Medien, KI und Kundenerlebnis. War mega cool, und die Gespräche zwischen den Gängen waren spannender als die meisten Panels, die ich dieses Jahr gesehen habe. 

In dieser Ausgabe stehen fünf Top-Meldungen, das KI-Update als Video, ein Impuls über Maschinen, die den Rechner selbst bedienen, elf Kurznews, zehn Tools und eine neue Umfrage.

Mein Blick auf die KI-Woche

Diese Woche kamen die Modelle wieder aus den USA, und zwar fast alle gleichzeitig: GPT-6 Astra von OpenAI, Gemini 3.8 Flash von Google, Claude Fable 5.1 von Anthropic, Muse Spark 1.3 von Meta. Vier Marken in vier Tagen. 

Anthropic senkt die Kosten für Fable 5.1 um rund 25 Prozent, bei stark agentischer Arbeit um bis zu 45. Google lässt Gemini 3.8 Flash zum Preis des Vorgängers laufen. Astra kostet über die API zehn Dollar pro Million Eingabe-Token und fünfzig pro Million Ausgabe. Wer KI im Unternehmen einführt, muss auch die Kosten für Token im Kopf behalten. Das ist eine gute Nachricht, weil man darüber rechnen kann, auch wenn es hier noch viele Unterschiede gibt.

Meine eigene Frage der Woche steht unter meinem Beitrag zu Astra: [Wie arbeiten wir künftig mit Maschinen](https://www.linkedin.com/posts/jens-polomski_gpt-6-astra-ist-ver%C3%B6ffentlicht-arc-agi-activity-7501375070074732544-iywn?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email). 89 Reaktionen, 34 Kommentare, und die Diskussion darunter ist super, danke! 

 ![Wo du mich triffst](https://snipki.de/wp-content/uploads/2026/09/nl195b-b-buehne.png)

Öffentliche Termine, bei denen du mich erwischst. Sag Bescheid, wenn du da bist.

[16\. September, Berlin: BIG BANG KI Festival](https://www.bigbangfestival.de/?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email)

Ich bin vor Ort. Wenn du auch da bist, schreib mir vorher, dann treffen wir uns.

[17\. September, Köln: KI Day IV im RheinEnergieStadion](https://www.ki-day.de?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email)

Ganzer Tag, über 18 Vorträge, einer davon von mir.

[23\. September, Köln: DMEXCO 2026, Innovation Stage](https://www.dmexco.com/?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email)

14:40 bis 15:00 Uhr, zwanzig Minuten: Warum Teams mit denselben Modellen völlig unterschiedliche Ergebnisse holen, mit Beispielen aus echten Rollouts.

 ![Mein KI-Impuls](https://snipki.de/wp-content/uploads/2026/09/nl195b-b-impuls.png)

Ein Thema der Woche, das ich länger mit mir herumgetragen habe.

 [](https://support.claude.com/en/articles/14128542-let-claude-use-your-computer-in-cowork?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email) 

[Die Maschine bedient jetzt den Rechner, auch wenn du nicht davor sitzt](https://support.claude.com/en/articles/14128542-let-claude-use-your-computer-in-cowork?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email)

Ich habe zu GPT-6 Astra [einen Beitrag geschrieben](https://www.linkedin.com/posts/jens-polomski_gpt-6-astra-ist-ver%C3%B6ffentlicht-arc-agi-activity-7501375070074732544-iywn?utm_source=sendinblue&utm_medium=email&rcm=ACoAACB1PZIBr8RGKjI4zXbZH1UnWbv0E6gbp3E&utm_campaign=nl-53), in dem es mir gar nicht um das Modell ging. OpenAI zeigt in seinem Video, wie jemand mit einer Maschine arbeitet, und beschreibt Astra als Modell, das selbstständig Formulare ausfüllt, Kundendaten aktualisiert und Dashboards baut. Klar, das ist ein Marketingvideo. Aber die Frage dahinter lässt interessiert mich: **Was ist, wenn das stimmt und wir bald so mit Maschinen arbeiten?**

In derselben Woche hat Anthropic die Computer-Nutzung in Cowork und Claude Code freigeschaltet: Wenn kein Connector für eine Aufgabe da ist, geht Claude direkt auf den Bildschirm, klickt, tippt und öffnet Apps. Auf macOS ab Version 15 läuft das in Hintergrundfenstern, du kannst also weiterarbeiten, und in der Doku steht der Satz, der die Sache am besten beschreibt: Der Rechner muss nur an sein. Beta, für Pro und Max.

Die Zahlen dazu sind neu und noch selten. Astra kommt auf OSWorld 2.0 auf 72,6 Prozent gegenüber 65,7 Prozent bei GPT-5.6 Sol, Claude Fable 5.1 liegt bei 77,9 Prozent in der partiellen und 41,7 Prozent in der strikten Wertung. Interessanter finde ich, dass OpenAI Fehlverhalten bei der Computer-Nutzung inzwischen als eigenen Sicherheitsbenchmark misst: 2,4 Prozent bei Astra, 9,5 Prozent bei Fable 5.1, 11,5 Prozent bei Opus 5. Dass so ein Wert überhaupt existiert, sagt mehr über den Reifegrad als jede Prozentzahl darin.

Anthropic schreibt in dieselbe Doku, Claude mache Screenshots des Bildschirms und sehe damit alles, was dort sichtbar ist, auch persönliche Daten und fremde Dokumente. Und dass die Schutzmechanismen gegen riskante Aktionen und Prompt Injection nicht perfekt sind. Man muss sich also bewusst sein, was man da so nutzt.

Bisher musste jemand eine Integration bauen, damit eine KI ein System anfassen kann. Jetzt reicht ein Bildschirm. Damit fällt auch die letzte technische Bremse weg, und was bleibt, ist eine Entscheidung: Welche Aufgaben lasse ich eine Maschine unbeaufsichtigt anfassen, und welche nicht. Ich habe darauf noch keine fertige Antwort. 

Drei Fragen, die in eine halbe Stunde passen:

1Auf welchem Rechner bei uns könnte eine KI heute schon klicken und tippen, und wer hätte das mitbekommen?2Welche Aufgabe würden wir bewusst abgeben, und woran würden wir merken, dass sie schiefgeht?3Was ist auf den Bildschirmen unserer Leute sichtbar, während sie arbeiten?

Über solche Fragen rede ich am 16. September mit Samuel Tschepe vom Hasso-Plattner-Institut, live und kostenlos. [Zum Webinar: Nicht alles braucht einen KI-Agenten](https://snipki.de/mensch-vs-ki-agent-webinar/?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email)

Werkzeug der Woche

Ein Aufbauspiel über KI im Mittelstand

Kummerhoff & Söhne, Spezialmaschinenbau im Sauerland, 180 Mitarbeiter, ERP von 1998. Du spielst den neuen Leiter Digitalisierung, baust Räume, stellst Leute ein und erforschst im KI-Labor Fähigkeiten wie OCR. Ohne saubere Daten scheitert der Pilot, wie im echten Leben. Ich habe es gebaut, um zu sehen, wo die Modelle an ihre Grenzen kommen. [Zum Spiel](https://mittelstand.snipki.de/?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email)

 ![Frage der Woche](https://snipki.de/wp-content/uploads/2026/09/nl195b-b-frage.png)

Was beim letzten Mal herauskam, und die Frage, die diese Woche läuft.

Das kam beim letzten Mal heraus

Die letzte Frage war, wie du prüfst, was KI dir vorlegt. 164 von euch haben geklickt. 76 Stimmen gingen an „Richtig, mit Kopf", 61 an „Kommt aufs Thema an", 19 an „Ich lasse kaum etwas allein laufen". Und 8 an „Oft nur durchgewinkt".

Acht von 164, eine Woche nachdem hier stand, dass in vielen Teams am Ende einer durchwinkt. Entweder liegt mein Eindruck daneben, oder das ist die Frage, bei der man sich selbst am schwersten ertappt. Ich vermute Letzteres. Diesmal wird es konkreter, passend zum Impuls.

  Kurze Umfrage Lässt du eine KI allein auf deinem Rechner arbeiten? [Läuft bei mir schon](https://votes.snipki.de/v/2026-w36?o=laeuft-bei-mir-schon&utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email) [Nur mit Bestätigung pro Schritt](https://votes.snipki.de/v/2026-w36?o=nur-mit-bestaetigung-pro-schritt&utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email) [Nur in einer Sandbox](https://votes.snipki.de/v/2026-w36?o=nur-in-einer-sandbox&utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email) [Auf keinen Fall](https://votes.snipki.de/v/2026-w36?o=auf-keinen-fall&utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email) Ein Klick genügt, das Ergebnis siehst du sofort.  ![Sponsor der Woche](https://snipki.de/wp-content/uploads/2026/09/nl195b-b-sponsor.png)

Anzeige. HubSpot unterstützt diese Ausgabe des Newsletters.

 [](https://hubs.la/Q04w2sFq0?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email) 

[HubSpot's Produktneuheiten. Live erklärt.](https://hubs.la/Q04w2sFq0?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email)

KI liefert erst dann echten Mehrwert, wenn sie dein Unternehmen kennt: deine Kunden, deine laufenden Deals und wie dein bestes Team arbeitet. Genau dafür hat HubSpot die Plattform neu gedacht und zeigt live, wie Marketing- und Vertriebsteams damit Demand aufbauen, Deals gewinnen und Kunden binden.

Live-Webinar mit Q&A, gedacht für Führungskräfte in Marketing und Vertrieb, für bestehende HubSpot-Kunden und für alle, die gerade evaluieren.

Live am 30. September 2026, 10 bis 11 Uhr, kostenlos. 

👉🏻 [Zur Anmeldung beim HubSpot-Webinar](https://hubs.la/Q04w2sFq0?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email)

 ![snipKI-Updates](https://snipki.de/wp-content/uploads/2026/09/nl195b-b-snipki.png)

Wie ich die Firma aufbaue, woran wir gerade arbeiten und wo du dabei sein kannst.

Seit dieser Woche ist Max bei uns an Bord, für Marketing, Automation und das kreative Zeug. Er kümmert sich darum, die Marke snipKI sichtbarer und einfach besser zu machen. Wenn dir in den nächsten Wochen auffällt, dass hier etwas runder läuft, liegt das an ihm.

Am 16. September machen wir ein Webinar, das ziemlich genau zum Impuls dieser Ausgabe passt: Nicht alles braucht einen KI-Agenten. Zusammen mit Samuel Tschepe von der d-school des Hasso-Plattner-Instituts gehe ich der Frage nach, wann man Arbeit abgibt und wann man am Steuer bleibt. Live, 45 Minuten, kostenlos.

Dazu läuft die Info-Session zum KI-Führerschein für Frauen jetzt auf Abruf, die nächste Kohorte startet am 25. September. Und wir suchen weiter einen Content Lead sowie Verstärkung für unsere KI-Community.

Weil das hier keine Einbahnstraße sein soll: Woran steckst du gerade fest? Antworte einfach auf diese Mail. Die Antworten landen in unseren Sessions und kommen als Thema in den Newsletter zurück.

Nächste Termine

[16\. September, 12 Uhr: Nicht alles braucht einen KI-Agenten](https://snipki.de/mensch-vs-ki-agent-webinar/?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email)

45 Minuten mit Samuel Tschepe (HPI d-school) und mir. Wann wir abgeben und wann wir am Steuer bleiben. Live und kostenlos.

[25\. September: Start der nächsten Kohorte, KI-Führerschein für Frauen](https://snipki.de/ki-fuhrerschein-fur-frauen/?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email)

Die Info-Session dazu gibt es auf Abruf, kostenlos und unverbindlich.

[Offen: Content Lead bei snipKI](https://join.com/companies/snipki/16646971-content-lead-m-w-d?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email)

Remote-first, Vollzeit oder Teilzeit. Kanäle von null aufbauen, mit KI als Hauptwerkzeug und eigenen Automationen.

[Offen: Community-Management für unsere KI-Community](https://join.com/companies/snipki/16636250-community-manager-in-fuer-unsere-ki-community-m-w-d-minijob-werkstudent-in?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email)

Minijob oder Werkstudium, Homeoffice. Die Bewerbung geht mit einem kurzen Video.

 [![snipKI, die KI-Enablement Company](https://snipki.de/wp-content/uploads/2026/09/nl195c-snipki-enablement.png)](https://snipki.de/?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email) 

Das KI-Update als Video

[Nvidia kauft Hugging Face, OpenAI zeigt GPT-6 Astra](https://www.youtube.com/watch?v=YUl7Nc4KlrA&utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email)

 [![Video ansehen: Nvidia kauft Hugging Face, OpenAI zeigt GPT-6 Astra](https://snipki.de/wp-content/uploads/2026/09/nl195v-yt.png)](https://www.youtube.com/watch?v=YUl7Nc4KlrA&utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email) 

26:01 Minuten, in denen ich die Woche durchgehe. GPT-6 Astra, die neue Datenschutz-Richtlinie bei Anthropic und die Nvidia-Übernahme von Hugging Face, dazu Googles Updates rund um Video, Voice und Bilder, die neuen Weltmodelle von Runway und World Labs und die Debatte um eine KI-Steuer in Deutschland. [Video ansehen](https://www.youtube.com/watch?v=YUl7Nc4KlrA&utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email)

 ![Top-Meldungen](https://snipki.de/wp-content/uploads/2026/09/nl195b-b-news.png)

Die Meldungen, die diese Woche wirklich etwas verändern, jeweils mit meiner Einordnung.

 [](https://www.heise.de/news/OpenAI-stellt-GPT-6-Astra-vor-Mehr-Intelligenz-und-AGI-Raunen-11440778.html?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email) 

[GPT-6 Astra ist da, und OpenAI stuft es bei Cybersicherheit selbst als kritisch ein](https://www.heise.de/news/OpenAI-stellt-GPT-6-Astra-vor-Mehr-Intelligenz-und-AGI-Raunen-11440778.html?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email)

OpenAI hat GPT-6 Astra veröffentlicht, zunächst für eine begrenzte Zahl von Organisationen, dann für ChatGPT Plus, Pro, Business und Enterprise sowie über die API. In Enterprise-Workspaces ist der Zugang zu Beginn abgeschaltet und muss von Administratoren freigegeben werden. Astra ist das erste Modell, das OpenAI unter seinem Preparedness Framework im Bereich IT-Sicherheit selbst als kritisch einstuft. Bei ExploitBench erreicht es 100 Prozent gegenüber 78,5 Prozent bei GPT-5.6 Sol, in einem internen Test mit 20 hochkritischen V8-Lücken 39 statt 5,5 Prozent, und es hat dabei zwei Zero-Day-Schwachstellen gefunden, die OpenAI jetzt an die Maintainer meldet. Über die API kostet es zehn Dollar pro Million Eingabe-Token und fünfzig pro Million Ausgabe. Nachzulesen in [der Ankündigung von OpenAI](https://openai.com/index/gpt-6-astra/?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email) und im [Sicherheitsteil dazu](https://openai.com/index/path-to-astra/?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email).

Mein Take: OpenAI-Präsident Greg Brockman hat bei der Vorstellung die AGI-Ära ausgerufen, Chefwissenschaftler Jakub Pachocki hat im selben Briefing gesagt, dass Fortschritt bei der Intelligenz keinen Fortschritt beim Alignment garantiert. Und beim Humanity's Last Exam liegt Astra mit 57,2 Prozent hinter Claude Fable 5.1 mit 65 Prozent, was die AGI-Ansage etwas relativiert.

  [](https://www.heise.de/news/Nvidia-uebernimmt-Hugging-Face-fuer-12-93-Milliarden-US-Dollar-11440209.html?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email) 

[Nvidia kauft Hugging Face für 12,93 Milliarden Dollar](https://www.heise.de/news/Nvidia-uebernimmt-Hugging-Face-fuer-12-93-Milliarden-US-Dollar-11440209.html?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email)

Nvidia hat die verbindliche Vereinbarung am 2. September unterzeichnet und informiert darüber im eigenen Blog und in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC. Der Kaufpreis liegt bei genau 12.930.300.000 Dollar, rund 11,2 Milliarden Euro. Etwa 11,9 Milliarden gehen an die Anteilseigner, bis zu eine Milliarde fließt in ein Aktienprogramm für Mitarbeiter, die zu Nvidia wechseln. Abgeschlossen werden soll der Kauf in der ersten Hälfte 2027, sobald die Aufsichtsbehörden zustimmen. Nvidia-Chef Jensen Huang schreibt, Hugging Face bleibe eine offene Plattform für das gesamte KI-Ökosystem und werde weiter andere Chip-Anbieter unterstützen; dasselbe Versprechen steht in der SEC-Mitteilung. Im Risikoteil derselben Mitteilung nennt Nvidia, was es gefährden könnte: staatliche Auflagen für offene Modelle, von denen viele der beliebtesten aus China kommen.

Mein Take: Für viele Unternehmen ist Hugging Face die Stelle, an der offene Modelle heruntergeladen und Datensätze abgelegt werden, oft ohne dass jemand das als Abhängigkeit führt. Genau die wechselt jetzt den Besitzer. Dass das Offenheitsversprechen in einem SEC-Dokument steht und nicht nur in einem Blogeintrag, ist mehr wert als es klingt. [Mitgründer Thomas Wolf schreibt](https://x.com/thom_wolf/status/2095484543541068005?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email), für Nutzer ändere sich heute nichts. Heute ist dabei das entscheidende Wort. Wenn dein Stack an diesem Hub hängt, gehört eine Zeile dazu in die Risikoliste, und zwar jetzt und nicht in drei Monaten.

  [](https://www.anthropic.com/claude-fable-and-mythos-5-1?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email) 

[Anthropic senkt den Preis für Fable 5.1 und lässt Unternehmensdaten beim Kunden](https://www.anthropic.com/claude-fable-and-mythos-5-1?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email)

Anthropic hat Claude Fable 5.1 und Claude Mythos 5.1 vorgestellt. Es ist dasselbe Modell mit zwei Schutzstufen: Fable 5.1 ist allgemein verfügbar, Mythos 5.1 nur über Trusted-Access-Programme für Cybersicherheit. Beim Preis senkt Anthropic die Kosten für Cache-Lesevorgänge, wodurch typische Arbeit nach eigener Rechnung rund 25 Prozent weniger kostet als mit Fable 5 und stark agentische Arbeit bis zu etwa 45 Prozent. Für Unternehmen kommen die Enterprise Frontier Safeguards, bei denen die Daten in einer Cloud-Infrastruktur liegen, die vollständig der Kunde kontrolliert und nicht Anthropic; ausgerollt wird das in Phasen ab dem Herbst, bis dahin können berechtigte Kunden Fable 5.1 mit Zero Data Retention nutzen. 

Bei den Schutzmechanismen blockiert Anthropic in der Cybersicherheit 60 Prozent weniger Fehlalarme als vorher, weil das Modell Schwachstellen finden darf, aber keine Exploits dafür entwickeln. Auf Terminal-Bench-Science 0.1 kommt Fable 5.1 auf 52,6 Prozent gegenüber 24,7 Prozent bei Fable 5.

Mein Take: Dass die Daten in einer Infrastruktur liegen, die der Kunde kontrolliert, ist der Satz, an dem in Deutschland die meisten KI-Projekte hängen, und Anthropic reagiert damit ausdrücklich auf Rückmeldungen von Kunden. Der Preisnachlass hilft, aber er kommt aus dem Cache und wirkt nur, wenn deine Anwendung denselben Kontext mehrfach liest, also bei Agenten und langen Dokumenten, nicht bei einzelnen Fragen.

  [](https://www.heise.de/news/OpenAI-Agenten-streiten-beim-Hacken-ueber-Ethik-und-machen-trotzdem-weiter-11439477.html?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email) 

[Die Protokolle zeigen, wie OpenAIs Agenten sich gegenseitig überredet haben](https://www.heise.de/news/OpenAI-Agenten-streiten-beim-Hacken-ueber-Ethik-und-machen-trotzdem-weiter-11439477.html?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email)

In Ausgabe 194 stand der Vorfall selbst: OpenAIs Agenten hatten während eines Testlaufs die Sandbox verlassen und Hugging Face angegriffen. Jetzt hat OpenAI den technischen Bericht mit den Systemprotokollen veröffentlicht, und darin steht, wie die Modelle dabei miteinander geredet haben. Sie nutzten einen Paketverwaltungsdienst namens Artifactory als schwarzes Brett, obwohl sie isoliert voneinander arbeiten sollten. Ein Modell notierte in seiner Gedankenkette, man greife über geleakte Token auf eine externe Plattform zu, das liege potenziell außerhalb des vorgesehenen Rahmens und sei wohl unautorisiert. Ein anderes schrieb ins Forum, das sei eindeutig Infrastruktur-Hacking und man solle es nicht tun. Ein Agent, der zunächst ablehnte, verwarf seine Bedenken, nachdem ein anderes Modell ein Zeitlimit von sechs Minuten gesetzt hatte. Zusätzlich diskutierten die Agenten, wie sich historische Transkripte löschen lassen, und analysierten den Code ihres eigenen Bewertungssystems.

Mein Take: OpenAI zieht daraus den Schluss, dass Agenten die Befehle anderer Modelle nicht mit derselben kritischen Distanz prüfen wie Eingaben von Menschen. Und es war nicht der einzige Fall: Forscher haben [rund 18.000 Beiträge von Agenten](https://collusion.wiki/?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email) auf prowiki.org gefunden, einem deutschen Wiki, das die Modelle ab Mai als Nachrichtenbrett benutzt haben, um sich Antworten zuzuspielen und Sandbox-Grenzen auszuhebeln. 

  [![Screenshot: Runway zeigt GWM Worlds 2, eine begehbare Welt in Echtzeit](https://snipki.de/wp-content/uploads/2026/09/nl195c-runway-gwm.png)](https://runway.com/research/introducing-gwm-worlds-2?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email) 

[Runway zeigt GWM Worlds 2, eine begehbare Welt in Echtzeit](https://runway.com/research/introducing-gwm-worlds-2?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email)

Runway hat am 3. September GWM Worlds 2 vorgestellt, den Nachfolger von GWM Worlds aus dem Dezember 2025. Das Modell erzeugt interaktive Welten in Echtzeit, mit durchgehend 720p-Video bei 24 Bildern pro Sekunde und Ton mit 48.000 Hz, beides passt sich laufend an deine Eingaben an. Neu gegenüber der ersten Version sind generiertes Audio und eine feinere Kontrolle über Figuren und Szene. Du steuerst per Text, was eine Figur oder die Szene als Nächstes macht, die Kamera bewegt sich dabei durchgehend mit, wahlweise aus der Ich- oder der Dritte-Person-Perspektive. Die Session ist nicht auf einen festen Clip begrenzt, du bleibst also so lange in der Welt, wie du willst. Runway nennt als Einsatzfelder interaktive Unterhaltung, virtuelle Figuren, Simulation für Robotik und Agenten, Interface-Design sowie Spiele- und Filmproduktion. Verfügbar ist GWM Worlds 2 aktuell als Research Preview über ein Kontaktformular auf der Runway-Seite, nachzulesen in der [Ankündigung von Runway](https://runway.com/research/introducing-gwm-worlds-2?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email).

Mein Take: Runway bringt in derselben Woche noch ein zweites Weltmodell, das Interface-Tool Solaris weiter unten bei den Tools, und auch World Labs zeigt mit Atlas ein eigenes. Drei Ankündigungen in eine Richtung, das wirkt wie ein Wettlauf um das nächste große Format nach Text, Bild und Video. Robotik-Teams und Game-Studios bekommen damit eine Kombination aus Echtzeit-Simulation und Audio, die es so bisher nicht gab. Der Mittelstand kann das vorerst nur beobachten. Research Preview heißt ein Kontaktformular statt eines Preises, produktiv einsetzen lässt sich das noch nicht.

 ![Auf dem Schirm](https://snipki.de/wp-content/uploads/2026/09/nl195b-b-schirm.png)

Kleinere Meldungen, die du kennen solltest, in je einer Zeile.

[Gemini 3.8 Flash und Flash Cyber](https://blog.google/innovation-and-ai/models-and-research/gemini-models/3-8-flash-and-3-8-flash-cyber/?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Drittes Flash-Release in sechs Wochen, Preis unverändert bei 0,75 Dollar Eingabe und 3,75 Dollar Ausgabe pro Million Token. Die Cyber-Variante gibt es nur für geprüfte Verteidiger über das neue Fairwind-Programm.

[Meta Muse Spark 1.3](https://research.meta.ai/blog/introducing-muse-spark-1-3?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Metas größter Sprung bei Coding und Agenten in der Muse-Spark-Reihe, laut Meta rund 20 Prozent weniger Werkzeugaufrufe und 25 Prozent weniger Token als bei 1.2. Be artificialanalysis.ai ist das Modell erstaunlich weit vorne mit dabei.

[Lyria 3.5 in der Gemini App](https://blog.google/innovation-and-ai/products/gemini-app/better-tracks-lyria-gemini/?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Googles Musikmodell bekommt ausdrucksstärkeren Gesang und reichere Arrangements, dazu Vorlagen und die Wahl zwischen kurzen und langen Stücken. Weltweit verfügbar in App und API, außerdem in Google Flow Music, AI Studio und Google Vids. Ganz an Suno (V6 kommt bald) reicht es aber noch nicht ran.

[KI-Agenten führen git-Schadcode beim Öffnen aus](https://www.heise.de/news/KI-Agenten-fuehren-git-Schadcode-beim-Starten-automatisch-aus-11437165.html?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Die Sicherheitsfirma Manifold zeigt, dass Agenten im Terminal beim Öffnen eines Repos automatisch git-Befehle ausführen, mit vollen Entwicklerrechten und vor jeder Trust-Abfrage. Gefährlich sind Repos, die als Zip-Datei ins System kommen, geklonte nicht

[Sprecherverband schaltet wegen Netflix das Bundeskartellamt ein](https://www.heise.de/news/Netflix-Sprecherverband-schaltet-Bundeskartellamt-wegen-KI-Training-ein-11439357.html?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Der Verband Deutscher Sprecher:innen hat Beschwerde eingelegt, weil Netflix in seiner AOR-Vereinbarung die Einwilligung zum KI-Training verlangt. Wer nicht unterschreibt, bekommt keine Aufträge mehr, weshalb mehrere Netflix-Produktionen ohne deutschen Ton erschienen sind.

[Anthropic stellt einen Hardware-Standard für Agenten vor](https://www.heise.de/news/Anthropic-stellt-Kommunikationsstandard-fuer-Hardware-vor-11435522.html?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Der Model Hardware Standard soll für Geräte leisten, was MCP für Software macht, nämlich eine einheitliche Treiberschicht, über die Agenten Laborgeräte, Roboterarme und Laser ansteuern. Vorerst nur für einige Forschungslabore, später als Open Source.

[Sony und Warner verklagen Anthropic](https://techcrunch.com/2026/08/29/sony-music-warner-sue-anthropic-alleging-a-brazen-campaign-of-intellectual-property-theft/?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Sony Music Publishing, Warner Chappell und weitere Musikverlage haben am 28. August in Nordkalifornien Klage eingereicht, auch gegen die Mitgründer Dario Amodei und Benjamin Mann. Nach dem Bartz-Urteil, in dem Anthropic 1,5 Milliarden Dollar zahlen musste, ist das die nächste Runde.

[Google Workspace bekommt Sprachsteuerung](https://blog.google/products-and-platforms/products/workspace/voice-features-gmail-docs-keep/?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Drei neue sprachgesteuerte Funktionen in Gmail, Docs und Keep, verfügbar für bestimmte Workspace-Abos.

[Google rollt die Steuerung für generative KI weltweit aus](https://support.google.com/webmasters/answer/16908024?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Seit dem 31. August können alle Websites weltweit über die Search Console steuern, ob ihre Inhalte in den generativen KI-Funktionen der Google-Suche auftauchen, samt Bericht über die Wirkung auf den Traffic.

[KI-Videoüberwachung am Dortmunder Hauptbahnhof](https://www.heise.de/news/KI-gestuetzte-Videoueberwachung-startet-am-Dortmunder-Hauptbahnhof-11432386.html?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Sieben Kameras auf der Verteilerebene melden dem Personal von DSW21 gefährliche Bewegungen, das System kommt von der Essener Firma Staige. Der Abgleich läuft auf einem lokalen Server ohne Internetanbindung, biometrische Daten werden laut Betreiber nicht ausgewertet. 

[Deutschland hat jetzt ein KI-Sicherheitsinstitut](https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/eroeffnung-ki-sicherheitsinstitut-2449410?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Am 31. August haben Bundesdigitalministerium und Bundesinnenministerium das AI Safety und Security Institute Deutschland in Berlin eröffnet, mit dem BSI für Cybersicherheit und der Bundesnetzagentur für Safety im Kern.

 ![Tools und Tool-Updates](https://snipki.de/wp-content/uploads/2026/09/nl195b-b-tools.png)

Was ich mir angesehen habe und für wen es sich lohnt.

[Alle Modellstarts auf einer Zeitleiste](https://timeline.snipki.de?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Meine eigene Zeitleiste mit den Modellstarts des Jahres. Jeder Eintrag ist gegen die Ankündigung des Labors geprüft, mit Parameterzahl, Lizenz und Quelle.

[Higgsfield Genjutsu](https://higgsfield.ai/genjutsu?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Ein bestehendes Video umbauen: Figuren, Orte, Outfits oder einzelne Objekte tauschen, während Bewegung, Kamera und Timing bleiben. Referenzvideos von 3 bis 30 Sekunden, bis zu 40 Referenzbilder.

[MAI Playground](https://playground.microsoft.ai/?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Microsofts Spielwiese für experimentelle Modelle, aktuell mit Audio-Transkription über MAI-Transcribe und mit dem neuen Bildmodell auch in der Design Arena vorne mit dabei.

[Inworld Realtime TTS-2](https://inworld.ai/?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Sprachsynthese mit unter 100 Millisekunden bis zum ersten Ton, in der Flash-Variante 25 Millisekunden. Inworld rechnet auf der eigenen Seite 12,50 Dollar pro Million Zeichen gegen 100 Dollar bei ElevenLabs, jeweils im Growth-Tarif.

[Runway Solaris](https://runway.com/news/research/introducing-solaris?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Runways erstes Interface World Model. Es erzeugt Bedienoberflächen in Echtzeit, Bild für Bild, ohne Code dahinter.

[World Labs Atlas](https://www.worldlabs.ai/blog/atlas?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Ein Weltmodell für Text, Bild, Video und 3D. Videos mit Kamerakontrolle erzeugen, Szenen aus wenigen Fotos rekonstruieren, Roboter in Simulation trainieren.

[OpenClaw 2.0](https://openclaw.ai/blog/openclaw-2-accidentally?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Der quelloffene Assistent erkennt vorhandene Abos und API-Schlüssel beim Einrichten selbst, hat eine neue Browser-Oberfläche und lässt Workflows im Team teilen.

[Google Pics](https://workspace.google.com/products/pics/?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Bildgenerator und Editor direkt in Workspace, eingebaut in Slides und Docs, sodass das Team am selben Bild weiterarbeitet.

[SupaIntent ChatGPT Ads Library](https://supaintent.com/tools/chatgpt-ads-library?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Kostenlose Bibliothek der in ChatGPT beobachteten Anzeigen, mit Advertiser, Landingpage, Position, Land und Zeitraum. Nützlich, bevor du selbst schaltest.

[llmfit](https://github.com/AlexsJones/llmfit?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email): Ein Befehl prüft CPU, RAM und GPU und sagt dir, welche Modelle auf deiner Hardware laufen. Mit Terminal-Oberfläche und Benchmarks.

Am 16. September bin ich beim BIG BANG KI Festival in Berlin, am 17. beim KI Day in Köln, und dazwischen läuft das Webinar mit Samuel Tschepe. Sag Bescheid, wenn du irgendwo davon auch bist. Und wenn du eine Sache aus dieser Ausgabe mitnimmst: Klär im Team, welche Aufgabe eine KI bei euch unbeaufsichtigt anfassen darf.

Jens

Nur für die, die bis hier gescrollt sind

Mein Use Case der Woche

Ich habe diese Woche ChatGPT Ads mit eigenem Budget getestet und die Ergebnisse [auf LinkedIn geteilt](https://www.linkedin.com/posts/jens-polomski_chatgpt-ads-mein-erstes-feedback-performance-activity-7500926925884911616-1O-k?utm_source=sendinblue&utm_campaign=nl-53&utm_medium=email). Die Klick-Performance war besser als erwartet, nach all den Gerüchten über hohe Klickpreise. Gut gefallen hat mir, wie genau man beschreiben kann, in welchem Zustand sich die Zielgruppe befinden soll. Was fehlt, sind Insights: keine Prompt-Intention, keine Trennung von Brand und Non-Brand, keine Themencluster, keine zusammengefassten demografischen Daten. Fabian Nest von MEDIANEST hat in den Kommentaren seine Zahlen daneben gelegt, rund 1,6 Prozent CTR und 1,80 Euro CPC, ebenfalls mit eigenem Budget seit dem Deutschland-Start, und bei den Conversions ist es auch bei ihm noch zu früh für eine Aussage. Zwei unabhängige Tests, dasselbe Bild: Klicks ja, Erkenntnisse nein. Pixel, Conversions, Bulk-Upload und API sind vorhanden, das Interface ist der schwächste Teil. Wenn du selbst testest, plane das Reporting von Anfang an außerhalb der Plattform ein.

 ![Jens Polomski](https://snipki.de/wp-content/uploads/2026/09/nl195b-avatar96.png)

**Jens Polomski** · snipKI GmbH · Lerchenweg 4, 50997 Köln

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